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Liebe Leserinnen und Leser,
erfahren Sie in dieser Ausgabe:
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Hitzeschutz im Pflegeheim: Keine Frage von Komfort, sondern von Gesundheitsschutz
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Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind in diesem Jahr bereits rund 12.500 Menschen in Deutschland hitzebedingt gestorben. Besonders betroffen sind ältere und pflegebedürftige Menschen. Für sie ist Hitze kein Komfortproblem, sondern ein ernstes Gesundheitsrisiko.
Der BIVA-Pflegeschutzbund fordert deshalb verbindliche Hitzeschutzstandards für Pflegeeinrichtungen: bauliche Mindestanforderungen, verpflichtende Hitzeschutzpläne, klare Verantwortlichkeiten, regelmäßige Kontrollen und eine Finanzierung, die nicht auf Bewohnerinnen und Bewohner abgewälzt wird.
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Hitzeschutz im Pflegeheim: Wenn das Zimmer zur Belastungsprobe wird
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„So schlimm kann es ja nicht gewesen sein, Ihr Ehemann lebt schließlich noch.“ Mit dieser Reaktion sahen sich Angehörige konfrontiert, nachdem sie über unerträgliche Hitze in einem Pflegeheim geklagt hatten. Dabei kann extreme Hitze kann für ältere Menschen schnell zur ernsten Gefahr werden. Doch was passiert, wenn Hitzeschutzkonzepte nur auf dem Papier existieren und Beschwerden nicht ernst genommen werden? Dieser aktuelle Fall aus unserer Beratungspraxis verdeutlicht, dass Hitzeschutz nicht erst beginnen darf, wenn Menschen bereits leiden. Erfahren Sie in unserem Beitrag mehr darüber, wie wirksamer Hitzeschutz aussehen kann und was Betroffene und Angehörige tun können.
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Eine Herabstufung des Pflegegrades darf nur bei nachweislicher Verbesserung erfolgen
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Eine multimorbide Person wurde nach einer Rehabilitationsmaßnahme durch den medizinischen Dienst (MD) von Pflegegrad (PG) 4 auf PG 2 herabgestuft. Sie legte erfolglos Widerspruch ein und klagte gegen die Entscheidung der Pflegekasse. Das Sozialgericht sprach ihr nach erneutem Gutachten PG 3 zu. Die Betroffene ging in Berufung, um PG 4 zu erhalten – ohne Erfolg, weil sich ihr Gesundheitszustand objektiv verbessert hatte.
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BIVA-Vorstand nachbesetzt
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Annette Stegger ist neue Vorsitzende des BIVA-Pflegeschutzbundes. Die Mitgliederversammlung wählte das langjährige Vorstandsmitglied am 3. Juli ohne Gegenstimmen. Insgesamt wurden vier Vorstandspositionen neu besetzt. Markus Sutorius bleibt stellvertretender Vorsitzender, Katharina Kulina wurde zur weiteren Stellvertreterin gewählt. Neu im Vorstand sind Klaus-Jürgen Hütten und Ulrike Kempchen.
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Termine für BIVA-Veranstaltungen im Herbst sind online!
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Ab Oktober starten wieder unsere Online-Vorträge und Schulungen rund um verschiedene Themen in der Pflege. In unseren Vortragsreihen für Angehörige und Betroffene beantworten wir die Fragen, die sich stellen, wenn man selbst oder jemand im Umfeld pflegebedürftig wird. Dabei greifen wir Themen wie Finanzierung, Rechte als Pflegeheimbewohner sowie Sozialrecht und Sozialleistungen auf.
Für Bewohnervertretungen in stationären Einrichtungen bieten wir außerdem im Oktober und November jeweils dreiteilige Online-Schulungen zur Beiratsarbeit an. Darin vermitteln wir Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Unterstützern die nötigen Grundlagen, um ihre Mitwirkungsaufgaben aufzunehmen und umzusetzen.
Alle Veranstaltungen sowie nähere Infos und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf www.biva.de.
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Gemeinsam gegen das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG)
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Der BIVA-Pflegeschutzbund kritisiert deutlich die geplante Pflegereform des Bundesgesundheitsministeriums. Mit dem Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) drohen ab 2027 erhebliche Einschnitte für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Der BIVA-Pflegeschutzbund warnt gemeinsam mit zahlreichen Verbänden vor erschwertem Zugang zu Pflegeleistungen sowie höheren Kosten für Betroffene und fordert Nachbesserungen. Nun ruft auch der DGB zu einem bundesweiten Aktionstag auf. Mehr Infos über unsere Kritik an der vermeintlichen Reform und wie Sie ein Zeichen dagegen setzen können finden Sie in unserem Beitrag.
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ZQP veröffentlicht Praxisratgeber für Angehörige
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Scham ist im Pflegealltag allgegenwärtig, wird jedoch selten ausgesprochen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) widmet dem Thema nun einen eigenen Ratgeber mit dem Titel „Scham – Praxistipps für den Pflegealltag“. Ziel ist es, sowohl Pflegebedürftigen als auch pflegenden Angehörigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um mit diesem belastenden Gefühl umzugehen.
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Verdi fordert Milliarden für Hitzeschutz in Pflegeheimen
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Verdi fordert von Bund und Ländern ein Sofortprogramm für Hitzeschutz und energetische Sanierungen in Pflegeheimen. Anlass ist eine Befragung unter 321 Beschäftigten: Bei 41 Prozent der Messungen wurden zeitweise mehr als 30 Grad gemeldet. Die Gewerkschaft sieht vor allem Investitionsstau, unzureichende Finanzierung und knappe Personalressourcen als Ursachen.
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PKV fordert mehr private Vorsorge in der Pflege
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Der PKV-Verband schlägt für die Pflegereform einen „Neuen Generationenvertrag“ vor. Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung sollen auf heutigem Niveau eingefroren und der Beitragssatz langfristig gesenkt werden. Steigende Pflegekosten müssten Versicherte künftig stärker durch private Vorsorge absichern.
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Studie zu Klima, Gesundheit und Alter sucht Teilnehmende
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Das Forschungsprojekt CoCareSociety untersucht, wie Klimawandel, Gesundheit, Pflege und Energieverbrauch im Alter zusammenhängen. Dafür sucht das Helmholtz-Zentrum Hereon weiterhin Teilnehmende für eine Online-Umfrage. Ziel ist es, Angebote zu entwickeln, die ältere Menschen besser auf Folgen des Klimawandels vorbereiten.
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BIVA e.V. | Siebenmorgenweg 6-8 | 53229 Bonn
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