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Seit mittlerweile sieben Wochen werden die Besuchsrechte in Pflegeheimen eingeschränkt, um die Bewohner vor dem Corona-Virus zu schützen. In unserem Beratungsdienst erfahren wir, was das für die Betroffenen bedeutet: Traurigkeit und Einsamkeit bis hin zur Depression und teils auch Vernachlässigung, weil die unterstützende Versorgung durch die Angehörigen fehlt.
Wir fordern: Pflegeheimbewohner dürfen nicht länger komplett abgeschottet werden. Besuche von Angehörigen und Betreuern müssen unter Einhaltung von verbindlichen Hygienevorschriften möglich sein. Daher haben wir eine Online-Petition auf change.org an die Gesundheitsministerien der Länder gestartet, die bereits Wirkung zeigt: Fast alle größeren Zeitungen berichten über unser Anliegen und wir haben mehrere namhafte Mitstreiter gewonnen. Zudem gibt es erste Anzeichen, dass sich in den Länderverordnungen etwas ändert: Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Bayern und NRW haben bereits Lockerungen veranlasst bzw. kündigen diese an.
Jetzt ist es umso wichtiger, dass wir dran bleiben und alle Bundesländer mitziehen. Bitte machen Sie weiter mit, indem Sie die Petition zeichnen, teilen und davon erzählen!
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Der BIVA-Pflegeschutzbund bietet einen neuen Service: Wir informieren Sie per E-Mail, wenn sich an den Besuchsregeln in Pflegeheimen etwas ändert. Eine erste E-Mail informiert Sie über die wichtigsten grundlegenden Regelungen. Danach erhalten Sie immer wieder Nachricht von uns, wenn sich die Verordnungen der Bundesländer ändern oder es sonstige Neuigkeiten in Sachen Corona gibt. Hier ist der Link zum kostenfreien
BIVA-Infoservice.
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Nach sieben Wochen Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen in Pflegeheimen bis hin zur absoluten Sperre werden nun langsam Lockerungen verkündet. Auch und gerade in diesen Zeiten ist der Beirat als Bewohnervertretung gefragt, um bei der Gestaltung des Lebens in der Einrichtung mitzuwirken. Wie sieht es mit den Aufenthaltsbedingungen aus? Welche Freizeitangebote gibt es? Welche Qualität hat die Betreuung? In dieser neuen Situation können und sollten Sie sich als Bewohnerbeirat einbringen.
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Die notwendigen Fahrtkosten zum Pflegeheim der Mutter können einen besonderen Mehrbedarf darstellen und dann im Rahmen von Arbeitslosengeld II abgegolten werden. Der Kläger hatte seine Mutter zweimal wöchentlich in einer Intensiv-Pflegeinrichtung besucht und für die Fahrt zum Heim öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Als Arbeitsloser und Empfänger von ALG II forderte er von der Arbeitsagentur die Erstattung dieser Kosten. Als diese die Kostenübernahme ablehnte, reichte der Sohn Klage ein.
Beschluss des Landesssozialgerichts Baden-Württemberg vom 04.02.2020, Aktenzeichen L 2 AS 3963/19 ER-B
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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen BAGSO hat eine Stellungnahme mit 16 Forderungen veröffentlicht, um die Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen in Pflegeheimen anzupassen. Unter anderem wird gefordert, die Einrichtungen mit ausreichend Schutzkleidung und Testkapazitäten auszustatten, Häufigkeit und Dauer von Besuchen explizit zu regeln sowie alle freiheitsentziehenden Regelungen zu befristen. Zudem verurteilt die BAGSO die Androhung von Bußgeldern.
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Die Corona-Pandemie hat die hohe Relevanz von Pflegenden laut der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) deutlich gemacht. Dennoch wird ihre pflegewissenschaftliche Expertise beim Krisen-Management und im fachlichen Diskurs kaum berücksichtigt. Hier sind vorrangig Vertreter der Epidemiologie, Infektiologie, Virologie und Ärzteschaft gefragt. Die DGP fordert daher Berufsverbände, Pflegewissenschaftler, Fachgesellschaften sowie Gewerkschaften auf, sich vehement zu Wort zu melden.
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Die Stiftung Warentest beantwortet auf ihrer Internetseite viele Fragen zur Covid-19-Pandemie. Unter anderem informiert sie über Ansteckungsrisiken und Schutzmaßnahmen. Außerdem finden Verbraucherinnen und Verbraucher Tipps und Testergebnisse, die den Alltag zuhause im Ausnahmezustand einfacher machen. Ein Dossier beschäftigt sich mit Rechtsfragen und finanzieller Unterstützung in der Krise. Es beantwortet Fragen wie: Was passiert mit dem ÖPNV-Monatsticket oder mit der Vereinsmitgliedschaft? Komme ich an mein Bankschließfach? Wie tausche ich Ware aus einem zurzeit geschlossenen Geschäft um?
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Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat Empfehlungen für die Situation heimversorgter geriatrischer Patienten in der Corona-Krise veröffentlicht. Sie ergänzen und interpretieren ein bereits vorgestelltes Ethik-Paper der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Dazu gehört auch eine Dokumentationshilfe für Notfallmediziner, niedergelassene Hausärzte und Pflegekräfte im Seniorenheim. Die Dokumente sollen helfen, die Patienten auch bei Ressourcenknappheit optimal zu versorgen und patientenzentriert zu begleiten.
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Ein bundesweit einzigartiges Projekt in Sachsen nutzt bei der Betreuung von Pflegebedürftigen die Telemedizin. Laut den beteiligten Krankenkassen und der Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen werden die Bewohner zunächst parallel zur Videotechnik von ihrem Hausarzt betreut. Auch Fachärzte wie Neurologen, Dermatologen oder Urologen können nach Bedarf einbezogen werden. Vor Ort dürfen qualifizierte Pflegekräfte bestimmte Leistungen wie Blutentnahme, Impfungen, Wundversorgung oder den Wechsel eines Blasen-Katheders selbst vornehmen.
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