Ihre Interessenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen

Paar Senioren diskutiert über Vertrag Die BIVA vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Die BIVA ist unabhängig und gemeinnützig. Die BIVA bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Auf dieser Website finden Sie neben einer Darstellung unserer Ziele und Tätigkeitsgebiete ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen. Daneben bieten wir werktags einen telefonischen Informations- und Beratungsdienst mit fachkundigen Beratern. Rufen Sie uns an: 0228-909048-0.

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Dienstag, 23. Mai 2017 |

„Das Heimentgelt in NRW“ – Broschüre neu aufgelegt

Titel Broschuere Heimentgelt

Bonn. Was kostet ein Platz im Pflegeheim und welche staatlichen Unterstützungs-möglichkeiten gibt es? Welche Auswirkungen haben die Pflegereformen auf die Heimkosten? Aktuelle Informationen hierzu bietet die vollständig überarbeitete Neuauflage der Broschüre „Das Heimentgelt in NRW“ der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. Der 40-seitige Ratgeber wurde im Rahmen [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Auch Angehörige sind von Pflege betroffen

Angehörige spielen eine große Rolle im deutschen Pflegesystem. Nicht ohne Grund spricht man von den ambulant pflegenden Angehörigen als „Deutschlands größtem Pflegedienst“. Weniger bekannt ist, dass auch die Angehörigen stationär Gepflegter viel auffangen, was angesichts von Unterbesetzung und Termindruck auf der Strecke bleibt.  Was aber kann ein Angehöriger tun, wenn [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Interview: Im Heim selbst pflegen

Nicht selten in deutschen Pflegeheimen „packen Angehörige mit an“, sprich: sie erbringen selbst Pflegeleistungen, obwohl die Pflegebedürftigen in stationärer Pflege mit „vollumfänglichem Leistungsangebot“ versorgt werden. Über die Erfahrungen und die Motivation hierzu sprechen wir mit unserem Mitglied Gisela Müller. BIVA: Sie pflegen Ihre Angehörige teilweise selbst, obwohl sie in einer [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Pflegeheimbewohner haben Anspruch auf Zimmerschlüssel

Ziehen pflegebedürftige Menschen in eine Wohn- und Betreuungseinrichtung ein, begründen sie dort ihren Lebensmittelpunkt. In der Regel vereinbaren sie vertraglich, dass ihnen in der Einrichtung oder der Wohngemeinschaft ein eigenes Zimmer zusteht, für das entweder ein Mietvertrag besteht oder ein Heimvertrag mit entsprechenden Regelungen. Durch diese vertragliche Begründung eines Wohnsitzes [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Wie kann die Bewohnervertretung die Qualität im Pflegeheim sichern?

Nach der Mehrzahl der Landesheimgesetze ist es eine Aufgabe der Bewohnervertretungen bei Maßnahmen mitzuwirken, die der Förderung der Qualität der Betreuung dienen. Eine Aufgabe, die selten mit Leben gefüllt wird, weil die Beiräte und Fürsprecher / Vertrauenspersonen einfach nicht wissen, was sie dafür tun können. In Personalentscheidungen dürfen die Bewohnervertretungen [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Unterbringung nach § 1906 BGB auch gegen den Willen des Betroffenen möglich

Besteht aufgrund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung eines Betreuten die Gefahr, dass er sich selbst erheblich schädigt oder tötet, kann eine Unterbringung zulässig sein. Ein ausreichender Grund hierfür ist ebenfalls gegeben, wenn die Unterbringung zur Abwendung eines drohenden erheblichen gesundheitlichen Schadens eine Untersuchung des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung [mehr]

Freitag, 07. April 2017 |

BGH präzisiert Rechtssprechung zur Patientenverfügung

In einer Entscheidung zu den Anforderungen an eine Patientenverfügung hat sich der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 08.02.2017 erneut mit den Voraussetzungen beschäftigt, die an eine Patientenverfügung zu stellen sind, wenn diese binden wirken soll. In einem früheren BGH-Beschluss war bereits klargestellt worden, dass allgemeine Formulierungen wie „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ [mehr]

Freitag, 07. April 2017 |

Tagungsbericht „Mitwirkung im Heim – Das bedrohte Recht der Betroffenen“

Mit dem Einzug in eine Einrichtung begeben sich die Bewohner in ein Abhängigkeitsverhältnis. Es entsteht ein Verlust an individueller Selbstbestimmtheit. Um diesen Verlust abzumildern, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, die Lebensbedingungen der Bewohnerschaft als Ganzes durch demokratische Teilhabe mitzugestalten. Dies soll durch Mitwirkungsgremien gelingen, die gesetzlich legitimiert sind. Doch [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Behindertentestament darf Sozialhilfeträger benachteiligen

Gestalten vermögende Eltern ein Testament zu Gunsten ihres behinderten Kindes in der Weise, dass es auch nach dem Erbfall weiterhin auf Sozialleistungen angewiesen ist, stellt dies keine sittenwidrige Benachteiligung des Sozialhilfeträgers dar, was zur Nichtigkeit führen würde, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm mit Urteil vom 27.10.2016. Hintergrund des Rechtsstreits war [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Auch die Angehörigen sind von Pflege betroffen

Pflege geht nicht nur die Pflegebedürftigen an. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe. Eine aktuelle repräsentative Umfrage weist ihr eine wichtige Bedeutung im Bundestagswahlkampf zu. Diese Bedeutung lässt sich auch in Zahlen veranschaulichen: Über 1,5 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im Pflegebereich. Derzeit sind fast drei Millionen Menschen pflegebedürftig. Etwa zwei [mehr]