Ihre Interessenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen

Paar Senioren diskutiert über Vertrag Die BIVA vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Die BIVA ist unabhängig und gemeinnützig. Die BIVA bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Auf dieser Website finden Sie neben einer Darstellung unserer Ziele und Tätigkeitsgebiete ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen. Daneben bieten wir werktags einen telefonischen Informations- und Beratungsdienst mit fachkundigen Beratern. Rufen Sie uns an: 0228-909048-0.

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Freitag, 03. März 2017 |

Engagierte Angehörige als Chance für die Mitwirkung in der Pflegeeinrichtung

Menschen ziehen immer später in stationäre Einrichtungen. Das Pflegestärkungsgesetz II, die hohen Kosten sowie die politische Devise „ambulant vor stationär“ fördern diesen Weg weiter, mit der Folge, dass viele Bewohner von Wohn- und Betreuungseinrichtungen bereits stark pflegebedürftig und/oder dement sind, wenn sie dort wohnen. Gleichzeitig geben die jeweiligen Landesheimgesetze vielfältige [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Hilfen für Angehörige von Pflegebedürftigen

Über 70 % der pflegebedürftigen Menschen werden ambulant versorgt. Der überwiegende Teil davon in den eigenen vier Wänden, größtenteils durch die eigenen Angehörigen oder sonstige informell tätige Pflegepersonen. Man spricht daher auch von der Familie als „größtem Pflegedienst“ in Deutschland. Ohne private Pflegepersonen, auch in Verbindung mit professionellen Pflegekräften, geht [mehr]

Donnerstag, 02. März 2017 |

Neue Broschüre „Konflikte im Heim? – Verbraucherschlichtung als Chance“ erschienen

Bonn. Konflikte gehören zum Leben dazu – auch in einer Pflegeeinrichtung. Diese können oft belastend sein, weil die Bewohnerinnen und Bewohner sich der Situation nicht entziehen können. Wenn es bei einer vertraglichen Meinungsverschiedenheit keine einvernehmliche Lösung gibt, können Pflegeheimbewohner vor Gericht gehen – mitunter jedoch ein langes, aufwändiges und teures [mehr]

Mittwoch, 01. Februar 2017 |

Plötzlich pflegebedürftig – Warum man sich dennoch Zeit für den Pflegevertrag nehmen sollte

Pflegebedürftigkeit tritt meist unerwartet ein. Gründe dafür gibt es viele, z.B. Unfälle oder eine schwere Erkrankung. Obwohl es grundsätzlich jeden treffen kann, haben sich die wenigsten schon vorher mit dem Thema beschäftigt und wissen, an wen sie sich wenden können um Hilfe zu bekommen oder welche Leistungen ihnen zustehen. Dann [mehr]

Mittwoch, 01. Februar 2017 |

Schleswig-Holstein: Durchführungsverordnung zum Selbstbestimmungsstärkungsgesetz novelliert

Das schleswig-holsteinische Landesheimgesetz steht seit seinem Erlass 2009 für eine moderne und bewohnerorientierte Ausrichtung. Nun wurden zum Dezember 2016 die Durchführungsverordnungen (DVO) überarbeitet und erlassen. Insbesondere die DVO zur Mitwirkung ist für die Bewohnervertretungen von besonderem Interesse. Einige bemerkenswerte Regelungen, die sich nicht in allen Landesheimgesetzen finden, sind dabei aufgefallen. [mehr]

Mittwoch, 01. Februar 2017 |

Grundsätzliche Entscheidung über künstliche Lebensverlängerung

Eine lebensverlängernde Behandlung kann als ärztlicher Behandlungsfehler gewertet werden, wenn dadurch kein Therapieziel gerechtfertigt werden kann. Zu dieser Entscheidung kam das Landgericht (LG) München I in seiner Entscheidung vom 18.01.2017. Die Entscheidung liegt derzeit noch nicht im Volltext vor. Hintergrund der Entscheidung war die Behandlung eines schwerst demenzkranken Patienten mit [mehr]

Dienstag, 17. Januar 2017 |

Heime verdienen an fehlendem Personal

Bonn. Eine soeben veröffentlichte repräsentative Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigt erneut: Rechte von Pflegebedürftigen werden in besorgniserregendem Umfang verletzt. Die Befragungsergebnisse bestätigen die Erfahrungen, die die Mitarbeiter der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. täglich an den Beratungstelefonen machen. Die BIVA sieht den [mehr]

Mittwoch, 21. Dezember 2016 |

Hilfsmittel kompensiert Pflegebedürftigkeit

Ab Januar wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nach dem PSG II eingeführt und umgesetzt. Prüfungen, die ab dem 1.1.2017 beantragt werden, werden nur noch nach dem eigens dafür geschaffenen „Neuen Begutachtungsassessement“ (NBA) vorgenommen, um die pflegebedürftigen Antragsteller in einen der fünf neuen Pflegegrade einzugruppieren. Es werden viele Hoffnungen und Erwartungen an [mehr]

Mittwoch, 21. Dezember 2016 |

Pflegebetrug: Leistungskürzungen auch rückwirkend möglich

Das Sozialamt darf Sozialhilfeleistungen rückwirkend kürzen, wenn pflegebedürftige Leistungsempfänger sog. „Kick-back-Zahlungen“ aus Abrechnungsbetrug erhalten haben. Der „Wirtschaftsfaktor Pflege“ mit seinen Milliardensummen aktiviert immer wieder auch kriminelle Energien, die zu betrügerischen Handlungen verleiten. Gerade Pflegedienste, die Leistungen nicht erbringen, sie aber abrechnen und dafür Entgelte erhalten, standen in der Vergangenheit in [mehr]

Mittwoch, 21. Dezember 2016 |

Hinweis auf Verbraucherschlichtung im (Muster-)Heimvertrag

Seit April 2016 ist das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) in Kraft, das auch Anwendung auf Rechtsverhältnisse zwischen Bewohnern von Wohn- und Betreuungseinrichtungen und Betreibern findet. Jeder Heimbewohner kann demnach im Konfliktfall eine Streitschlichtung beantragen. Damit die Betroffenen aber wissen, ob ihr Vertragspartner als Unternehmer bereit ist, im Bedarfsfall in eine Schlichtung einzutreten, [mehr]