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Wir beraten Sie
bei Problemen mit der
Pflege im Alter

Die BIVA vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Die BIVA ist unabhängig und gemeinnützig. Die BIVA bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Auf dieser Website finden Sie neben einer Darstellung unserer Ziele und Tätigkeitsgebiete ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen. Daneben bieten wir werktags einen telefonischen Informations- und Beratungsdienst mit fachkundigen Beratern. Rufen Sie uns an: 0228-909048-0.

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26.07 2017
26.07.2017 - Herten
Herten Vortrag: Das Heimentgelt in NRW
Freitag, 05. Mai 2017 |

Wie kann die Bewohnervertretung die Qualität im Pflegeheim sichern?

Nach der Mehrzahl der Landesheimgesetze ist es eine Aufgabe der Bewohnervertretungen bei Maßnahmen mitzuwirken, die der Förderung der Qualität der Betreuung dienen. Eine Aufgabe, die selten mit Leben gefüllt wird, weil die Beiräte und Fürsprecher / Vertrauenspersonen einfach nicht wissen, was sie dafür tun können. In Personalentscheidungen dürfen die Bewohnervertretungen [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017 |

Unterbringung nach § 1906 BGB auch gegen den Willen des Betroffenen möglich

Besteht aufgrund einer psychischen Krankheit oder geistigen oder seelischen Behinderung eines Betreuten die Gefahr, dass er sich selbst erheblich schädigt oder tötet, kann eine Unterbringung zulässig sein. Ein ausreichender Grund hierfür ist ebenfalls gegeben, wenn die Unterbringung zur Abwendung eines drohenden erheblichen gesundheitlichen Schadens eine Untersuchung des Gesundheitszustands, eine Heilbehandlung [mehr]

Freitag, 07. April 2017 |

BGH präzisiert Rechtssprechung zur Patientenverfügung

In einer Entscheidung zu den Anforderungen an eine Patientenverfügung hat sich der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 08.02.2017 erneut mit den Voraussetzungen beschäftigt, die an eine Patientenverfügung zu stellen sind, wenn diese binden wirken soll. In einem früheren BGH-Beschluss war bereits klargestellt worden, dass allgemeine Formulierungen wie „keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ [mehr]

Freitag, 07. April 2017 |

Tagungsbericht „Mitwirkung im Heim – Das bedrohte Recht der Betroffenen“

Mit dem Einzug in eine Einrichtung begeben sich die Bewohner in ein Abhängigkeitsverhältnis. Es entsteht ein Verlust an individueller Selbstbestimmtheit. Um diesen Verlust abzumildern, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, die Lebensbedingungen der Bewohnerschaft als Ganzes durch demokratische Teilhabe mitzugestalten. Dies soll durch Mitwirkungsgremien gelingen, die gesetzlich legitimiert sind. Doch [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Behindertentestament darf Sozialhilfeträger benachteiligen

Gestalten vermögende Eltern ein Testament zu Gunsten ihres behinderten Kindes in der Weise, dass es auch nach dem Erbfall weiterhin auf Sozialleistungen angewiesen ist, stellt dies keine sittenwidrige Benachteiligung des Sozialhilfeträgers dar, was zur Nichtigkeit führen würde, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Hamm mit Urteil vom 27.10.2016. Hintergrund des Rechtsstreits war [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Auch die Angehörigen sind von Pflege betroffen

Pflege geht nicht nur die Pflegebedürftigen an. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe. Eine aktuelle repräsentative Umfrage weist ihr eine wichtige Bedeutung im Bundestagswahlkampf zu. Diese Bedeutung lässt sich auch in Zahlen veranschaulichen: Über 1,5 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland im Pflegebereich. Derzeit sind fast drei Millionen Menschen pflegebedürftig. Etwa zwei [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Engagierte Angehörige als Chance für die Mitwirkung in der Pflegeeinrichtung

Menschen ziehen immer später in stationäre Einrichtungen. Das Pflegestärkungsgesetz II, die hohen Kosten sowie die politische Devise „ambulant vor stationär“ fördern diesen Weg weiter, mit der Folge, dass viele Bewohner von Wohn- und Betreuungseinrichtungen bereits stark pflegebedürftig und/oder dement sind, wenn sie dort wohnen. Gleichzeitig geben die jeweiligen Landesheimgesetze vielfältige [mehr]

Freitag, 03. März 2017 |

Hilfen für Angehörige von Pflegebedürftigen

Über 70 % der pflegebedürftigen Menschen werden ambulant versorgt. Der überwiegende Teil davon in den eigenen vier Wänden, größtenteils durch die eigenen Angehörigen oder sonstige informell tätige Pflegepersonen. Man spricht daher auch von der Familie als „größtem Pflegedienst“ in Deutschland. Ohne private Pflegepersonen, auch in Verbindung mit professionellen Pflegekräften, geht [mehr]

Donnerstag, 02. März 2017 |

Neue Broschüre „Konflikte im Heim? – Verbraucherschlichtung als Chance“ erschienen

Bonn. Konflikte gehören zum Leben dazu – auch in einer Pflegeeinrichtung. Diese können oft belastend sein, weil die Bewohnerinnen und Bewohner sich der Situation nicht entziehen können. Wenn es bei einer vertraglichen Meinungsverschiedenheit keine einvernehmliche Lösung gibt, können Pflegeheimbewohner vor Gericht gehen – mitunter jedoch ein langes, aufwändiges und teures [mehr]

Mittwoch, 01. Februar 2017 |

Plötzlich pflegebedürftig – Warum man sich dennoch Zeit für den Pflegevertrag nehmen sollte

Pflegebedürftigkeit tritt meist unerwartet ein. Gründe dafür gibt es viele, z.B. Unfälle oder eine schwere Erkrankung. Obwohl es grundsätzlich jeden treffen kann, haben sich die wenigsten schon vorher mit dem Thema beschäftigt und wissen, an wen sie sich wenden können um Hilfe zu bekommen oder welche Leistungen ihnen zustehen. Dann [mehr]