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BIVA-Pflegeschutzbund
Wir beraten Sie
bei Problemen mit der
Pflege im Alter

Der BIVA-Pflegeschutzbund vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Der BIVA-Pflegeschutzbund ist unabhängig und gemeinnützig. Er bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Schwerpunkte des BIVA-Pflegeschutzbundes sind:

Rechtliche Beratung

Viele unserer Mitglieder kommen mit speziellen rechtlichen Fragestellungen zu uns. Nicht selten ist der BIVA-Beratungsdienst ihre „letzte Anlaufstelle“, nachdem sie bereits eine Odyssee verschiedener Ansprechpartner hinter sich haben. Dies liegt daran, dass wir ein hoch spezialisiertes Beratungsangebot haben: als einzige Interessenvertretung umfasst unsere Rechtsberatung sowohl die sozialrechtlichen und die ordnungsrechtlichen als auch die zivilrechtlichen Bereiche des Heimrechts (Landesheimgesetze, SGB XI und XII, WBVG). Auch Nicht-Mitglieder werden gegen eine geringe Aufwandsentschädigung beraten. Unter der Telefonnummer 0228-909048-44 kommen Sie direkt zum Beratungsdienst.

Schulung von Heimbeiräten

Mit Beiratsschulungen möchten wir die Mitwirkung in stationären Einrichtungen stärken. Da zunehmend nicht nur Bewohner von Einrichtungen in Bewohnerbeiräten aktiv sind, sondern auch externe Kräfte diese Arbeit unterstützen, gewinnen auch Angehörige und Interessierte an Bedeutung. Aktuell wird unser Schulungsangebot zusätzlich um Vorträge und Informationsveranstaltungen für alle Interessierten erweitert.

Aufklärung und Information

Auf dieser Website finden Sie darüber hinaus ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen.

© Robert Kneschke – Fotolia.com

14.11 2018
14.11.2018 - Mülheim an der Ruhr
Mülheim an der Ruhr Erfahrungsaustausch Angehöriger von Pflegebedürftigen
14.11 2018
14.11.2018 - Oldenburg
Oldenburg Stammtisch für Pflegebetroffene
21.11 2018
21.11.2018 - Warendorf
Warendorf Infoveranstaltung in Warendorf
30.11 2018
30.11.2018 - Gummersbach
Gummersbach Infoveranstaltung für Bewohnervertretungen
Dienstag, 28. August 2018 |

Recht auf Rausch?

Überschäumendes Bierglas

Alkohol im Pflegeheim

Ein Gläschen Wein vor dem Schlafengehen oder die Flasche Bier zur täglichen Lieblingsserie – Alkohol in Maßen genossen kann gerade für ältere Menschen ein Mittel sein, sich ein Stück Lebensqualität im Alltag zu erhalten. Wird aus dem gelegentlichen Genuss jedoch ein unverzichtbarer Trost, so ist der Weg in einen schädlichen [mehr]

Dienstag, 28. August 2018 |

Entfernung von Getränkeautomaten

In einer Pflegeeinrichtung in Bayern gab es im Eingangsbereich für die Bewohner die Möglichkeit, aus aufgestellten Getränkekühlschränken einzelne Getränkeflaschen zu ziehen. Neben diversen Softgetränken war es auch möglich, Bierflaschen für den persönlichen Bedarf zu erwerben. Nach einer Umgestaltung des Eingangsbereichs mit Einrichtung eines Cafés wurden die Getränkeautomaten zum Leidwesen der [mehr]

Montag, 27. August 2018 |

Sturz bei Pflege eines Angehörigen kann Arbeitsunfall sein

Das Sozialgericht Chemnitz hat entschieden, dass ein Sturz bei der Pflege eines Angehörigen als Arbeitsunfall gelten kann.  Im betreffenden Fall stürzte eine pflegende Tochter schwer, als sie ihrer pflegebedürftigen Mutter half, eine Treppe in dem von der Mutter bewohnten Eigenheim hinabzusteigen. Die Mutter sollte mobilisiert werden, außerdem befand sich im Erdgeschoss [mehr]

Montag, 27. August 2018 |

Entfernen von Alkoholflaschen aus dem Bewohnerzimmer

Alkohol im Pflegeheim kann durchaus  Anlass zur Debatte geben (siehe Artikel Recht auf Rausch). Was man aber bei der gesamten Diskussion nicht vergessen darf, ist, dass Menschen, die in einer stationären Einrichtung leben, trotz ihres Hilfebedarfs und ihrer Abhängigkeit immer noch frei entscheiden dürfen, was sie tun und Träger von [mehr]

Freitag, 06. Juli 2018 |

Digitalisierung in der Altenhilfe

Arzt in blauem Kittel tippt mit dem Finger auf ein Notebook

Die Digitalisierung der Lebenswelt macht auch vor der Altenhilfe nicht halt. In manchen Bereichen sind digitale Techniken und Hilfsmittel bereits verbreitete Praxis, in anderen gibt es großen Nachholbedarf – und darin liegt ein Problem der Akzeptanz. Im sozialen Bereich stehen die Menschen im Mittelpunkt. Technik widerspricht dem gar nicht, aber [mehr]

Freitag, 06. Juli 2018 |

Interview: Die Möglichkeiten eines digitalen Helfers im Heim

Porträt Michael Riesinger

Digitale Technik soll der Unterstützung dienen und die Menschen entlasten. Im alltäglichen Einpflegen von Daten und Dokumentieren in der Pflege geht jedoch manchmal der Blick dafür verloren, worin die Entlastung besteht. Dafür ist ein ganzheitlicher Blick notwendig. Wir haben Michael Riesinger vom Start-up-Unternehmen Trialog dazu befragt. Seine Kollegen und er [mehr]

Freitag, 06. Juli 2018 |

Kann man Wohn- und Betreuungsverträge (Heimverträge) befristen?

Die Frage nach einer Befristung von Wohn- und Betreuungsverträgen bekommen wir in unserer Beratungsarbeit von verschiedenen Seiten immer wieder gestellt. Manch ein pflegebedürftiger Bewohner zeigt in seiner Erkrankung Verhaltensauffälligkeiten, die schwierig zu händeln sind, die Erkrankung bedarf vielleicht einer besonderen Versorgung oder die Betroffenen selbst bzw. die Angehörigen sind einfach [mehr]

Freitag, 06. Juli 2018 |

Keine Haftung eines Heimbetreibers für geistig behinderte Person

Ein Heimbetreiber haftet dann nicht für bei einem Fenstersturz zugezogene Verletzungen eines geistig behinderten Heimbewohners, wenn keine Anhaltspunkte für eine Selbstgefährdung bestanden. Die geistig behinderte Person lebte in einem „offenen“ Haus mit Wohngruppen. Konzeptionell sollte durch die Betreuung die Eigenständigkeit und Sozialkompetenz der Bewohner verbessert werden. Die verunfallte Person befand [mehr]

Freitag, 06. Juli 2018 |

Betreutes Wohnen: Kosten für krankheitsbedingte Unterbringung als außergewöhnliche Belastung

Wohn- und Betreuungskosten in einer Einrichtung für betreutes Wohnen können als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG von der Steuer absetzbar sein. Voraussetzung dafür ist, dass der Aufenthalt ausschließlich durch eine – eventuell auch altersbedingte – Krankheit veranlasst ist und der Aufenthalt mit der Krankheit und der zu ihrer Heilung [mehr]

Freitag, 15. Juni 2018 |

BIVA-Pflegeschutzbund fordert spezielles Recht auf gewaltfreie Pflege

Zum Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen

Bonn. Bis heute gibt es in Deutschland kein gesetzlich verankertes Recht auf gewaltfreie Pflege. Darauf weist der BIVA-Pflegeschutzbund am Welttag gegen Misshandlung älterer Menschen hin. „Die Zeit ist endlich reif für so ein Gesetz“, sagt Dr. Manfred Stegger, Vorsitzender des Vereins, der seit über 40 Jahren bundesweit die Interessen alter [mehr]