Pflegeschutzbund e. V.

Streit­schlichtung muss verpflichtend angeboten werden

In der Pflege gibt es ein spezialisiertes Verbraucherschutzgesetz, das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG). Es regelt  alle vertragsrechtlichen Beziehungen zwischen Verbrauchern/Bewohnern und Heimunternehmern – ein sinnvolles Gesetz, auf dem die Heimverträge basieren.

Doch hapert es bei der verbraucherfreundlichen Umsetzung. Die Verträge sind nicht selten über 30 Seiten lang. Der Verbraucher ist im Moment der Unterzeichnung meist überfordert. Für spätere Streitfälle hat der Gesetzgeber eine (freiwillige) Möglichkeit der Streitschlichtung vorgesehen. Fast alle Heime lehnen diese aber ab und erschweren damit eine niedrigschwellige und für die Verbraucher kostenlose neutrale Konfliktlösung.

BIVA-Forderung

  • Verpflichtung der Heime zur Teilnahme an Schlichtungsverfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Minderungen durch den Verbraucher

Minder­ungen durch den Verbraucher Der Verbraucher­schutz im Pflege­heim muss besser werden! BIVA-Forderung 9/11 Kürzungen im Leistungsentgelt bei mangelhaften Leistungen finden so gut wie nie statt.

Weiterlesen

Heimaufsichtsberichte in Hamburg

Heimaufsichtsberichte in Hamburg In Hamburg werden die Heime nach dem Gesetz von der Heimaufsicht alle ein bis zwei Jahre geprüft. Eine besondere Veröffentlichung für Beiräte,

Weiterlesen

Mehr zu den Themen

4,6 Millionen Pflege­bedürftige und ihre Ange­hörigen benötigen Hilfe

Für nur 4,00 € im Monat helfen Sie aktiv mit, die Lage von pflegebetroffenen Menschen zu verbessern und sichern auch sich selbst ab.

4,6 Millionen Pflege­bedürftige und ihre Ange­hörigen benötigen Hilfe

Für nur 4,00 € im Monat helfen Sie aktiv mit, die Lage von pflegebetroffenen Menschen zu verbessern und sichern auch sich selbst ab.

Durchsuchen Sie www.biva.de

BIVA-Logo mobil

Rechtsberatung zu Pflege- und Heimrecht.

  Beratung zu Pflege- und Heimrecht