Pflegeschutzbund e. V.

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BIVA drängt auf zügige Reformen

Diskussion des Bündnis' für gute PflegeBerlin. Unter dem Titel „100 Tage nach der Wahl – Zeit für einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff“ fühlte das „Bündnis für gute Pflege“ (BfgP) der Politik in Berlin auf den Zahn. Die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V. nahm als eine von 30 Mitgliedsorganisationen an dem Treffen teil und unterstützt die Bündnis-Forderungen nach einer schnellen Umsetzung der angekündigten Reformen.

  Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, bekannte sich klar zum neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff , aber mahnte auch zur Geduld. Das Reformprojekt brauche  Zeit und müsse sorgfältig geprüft werden. Die anwesenden Vertreter des Bündnisses zeigten dafür nur schwer Verständnis. Sie drängten auf eine zügige Umsetzung aller angekündigten Reformvorhaben. Die anwesenden Pflegebeauftragten aller Fraktionen im Bundestag versprachen schnelles Handeln und forderten ihrerseits die Mitglieder des BfgP auf  auch weiterhin „Druck zu machen“.   Die BIVA erhofft sich vom neuen Pflegbedürftigkeitsbegriff eine Verbesserung der finanziellen Unterstützung für demenziell erkrankte Senioren. Allerdings bestehe die Gefahr, dass die angekündigten finanziellen Mittel in den organisatorischen Prozessen der Reformarbeit hängen bleiben und letztendlich  nur wenig am Bett des Pflegebedürftigen ankommt.  so Manfred Stegger, Vorsitzender der BIVA. „Hier müssen wir ganz besonders genau hinschauen“, versprach er.