Ihre Interessenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen

Paar Senioren diskutiert über Vertrag Die BIVA vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Die BIVA ist unabhängig und gemeinnützig. Die BIVA bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Auf dieser Website finden Sie neben einer Darstellung unserer Ziele und Tätigkeitsgebiete ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen. Daneben bieten wir werktags einen telefonischen Informations- und Beratungsdienst mit fachkundigen Beratern. Rufen Sie uns an: 0228-909048-0.

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Freitag, 16. Dezember 2016 |

Erfolg bei Forderung von Transparenz im Pflegesektor

Prüfergebnisse des MDK werden freigegeben

Bonn/Berlin. Im heute im Bundesrat verabschiedeten Dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) ist erstmals vorgesehen, dass die Prüfergebnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) in Rohform anderen Organisationen zu nicht kommerziellen Zwecken zur Verfügung gestellt werden müssen. Diese können dann die Daten nach eigenen Vorstellungen in verbraucherfreundlichen Internet-Portalen darstellen. Die Bundesinteressenvertretung für [mehr]

Montag, 12. Dezember 2016 |

BIVA-Expertin im Deutschlandfunk zu Gast

Die Sendung zu den Kosten der Heimpflege zum Nachhören

Ulrike Kempchen, die Leiterin Recht der BIVA, war am 7. Dezember 2016 als Expertin in der Deutschlandfunk-Sendung „Lebenszeit“ zu Gast. Alle, die es verpasst haben, können die Sendung von Judith Grümmer und Michael Roehl (Mod.) nachhören. Hier die Angaben des Deutschlandfunk zur Sendung: Teure Heimpflege„Das kann ich mir nicht leisten!“ [mehr]

Montag, 14. November 2016 |

BIVA fordert Transparenz in der Personalausstattung von Pflegeeinrichtungen

Berlin/Bonn. Einrichtungsbetreiber sollten verpflichtet werden, ihre tatsächliche Personalausstattung im Verhältnis zu den vorgegebenen Richtwerten zu veröffentlichen. Dies forderte Dr. Manfred Stegger, Vorsitzender der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. auf einer Fachtagung des ‚Bündnis für gute Pflege’. Die Personalausstattung ist einer der wichtigsten Bestimmungsfaktoren für die Pflegequalität in [mehr]

Montag, 07. November 2016 |

Streitschlichtung als Konfliktlösung für Heimbewohner

Rund 800.000 pflegebedürftige Menschen leben in Pflegeeinrichtungen. Die Bewohner stationärer Einrichtungen leben in einem Abhängigkeitsverhältnis  zu denen, die sie versorgen. Der Kontakt ist eng und mögliche Mängel oder Fehler in der Versorgung schlagen sich direkt nieder. Die Betroffenen sind aber häufig gehemmt, Probleme offen anzusprechen und Abhilfe zu verlangen, denn [mehr]

Montag, 07. November 2016 |

Rechte des Beirats beim Betreiberwechsel

Ein Wechsel des Betreibers der eigenen Einrichtung weckt Ängste. Vor allem dann, wenn das neue Unternehmen beispielsweise einen bekannten Ruf als renditeorientiert „genießt“. Auch wenn sich Befürchtungen nicht immer bewahrheiten, sollte man als Bewohner, als Angehöriger und vor allem als Beirat bei einer Übernahme genau hinschauen. Aber welche Rechte hat [mehr]

Montag, 07. November 2016 |

Überführung in Pflegegrade – Bestandsschutz

Mittlerweile sind viele Pflegebedürftige von ihren Kassen über ihren künftigen Pflegegrad informiert worden und wissen welche Leistungen sie ab 2017 von der Pflegeversicherung erhalten. Den meisten dürfte somit auch bekannt sein, dass es künftig einrichtungseinheitliche Eigenanteile (EEE) in Pflegeeinrichtungen geben wird. Das bedeutet, dass die Eigenanteile an den Pflegeleistungen, die [mehr]

Montag, 07. November 2016 |

Schutz vor Gefahren oder Einschränkung?

Die Menschen in Pflegeheimen müssen vor Gefahren geschützt werden, daran besteht kein Zweifel. Ob dieser Schutzwille seitens des Staates aber so weit gehen soll, dass die alltägliche selbstbestimmte Lebensweise der Bewohner beeinträchtigt wird, war Inhalt eines Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht Neustadt. Gegenstand des Rechtsstreits war ein Bauprojekt eines bundesweit tätigen [mehr]

Donnerstag, 29. September 2016 |

Bundesverfassungsgericht: Gesetzeslücke bei Zwangsbehandlung psychisch Kranker

Bislang dürfen psychisch Kranke nur in einer geschlossenen Einrichtung gegen ihren Willen untergebracht werden. Diese Regelung ist zu eng gefasst, meinte nun das Bundesverfassungsgericht. Manche Menschen bräuchten dringend Hilfe und fielen trotzdem durchs Raster. Die Verfassungsrichter forderten den Gesetzgeber auf, nachzubessern, und schlossen die erkannte Regelungslücke vorerst selbst. Der Entscheidung [mehr]

Donnerstag, 29. September 2016 |

Wer ist die Stimme des Beirats?

Der Beirat einer Einrichtung wird häufig um eine Stellungnahme gebeten, soll zu bestimmten Dingen seine Meinung sagen oder fasst Beschlüsse, die nach außen kommuniziert werden. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wer dies eigentlich tut, da „der Beirat“ nicht immer in seiner Gesamtheit anwesend sein kann. Grundsätzlich nimmt nach [mehr]

Donnerstag, 29. September 2016 |

Begleitung zu Gesprächen mit der Einrichtung

Ein offenes Gespräch ist die beste Basis, um Probleme zu klären und Abhilfe zu schaffen. Für Einrichtungsleitungen gehören derartige Termine zum Geschäft. Personal muss geführt, Bewohner angehört und mit Vertragspartnern wie Caterern etc. Vereinbarungen getroffen werden. Bewohner oder deren Angehörige sind dagegen nicht immer erfahren im Bereich „Krisengespräche“. Hinzu kommen [mehr]