Pflegeschutzbund e. V.

Corona im Pflegeheim - Erfahrungsberichte der Pandemie

Seit Beginn der Pandemie beraten wir im BIVA-Beratungsdienst zu Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen und setzen uns für verhältnismäßige Maßnahmen ein. Der Schutz vor dem Virus und der Schutz vor sozialer Isolation muss im Sinne der Betroffenen in Einklang gebracht werden.

Fast ebenso lange bestand die Möglichkeit, seine Erfahrungen mit Corona, Tests und Pflegeheimbesuchen bei uns öffentlich zu machen. Dies hat uns in vielen Fällen geholfen, denn je mehr wir über die Lage vor Ort wussten, umso zielgerichteter konnten wir uns für die Interessen der Betroffenen einsetzen und für Aufmerksamkeit in Medien und Politik sorgen.

Seit Beginn des Jahres 2023 haben wir die Möglichkeit eingestellt

Ihre Erfahrungen

385 Antworten

  1. In Hessisch Lichtenau wurde ich höflich aufgefordert einen öffentlichen Test mitzubringen, nur mit FFP2 war kein Besuch möglich. Ich würde es toll finden, wenn die Pflegeheime einen Schnelltest anbieten, das würde die Sache extrem vereinfachen. So bleiben viele Besuche aus, da auch die Öffnungszeiten von den wenigen Testzentren nicht optimal sind.

  2. Ich kann es nicht fassen ab dem 4.10.2022 geht wieder das Testen im Heim in Sachsen Anhalt los.Seid dem 14.5.2022 konnte ich jeden Tag ohne Test ins Pflegeheim warum jetzt wieder das ganze Getue? Ich kann das nicht mehr ertragen und auch nicht mehr verstehen.Von Mai-September konnte ich rein ohne Test hallo warum wieder testen, natürlich heißt es wieder die Regierung hat es beschlossen jeder schiebt die Verantwortung von sich auf den anderen.Und keiner hilft einem!!! Und der größte Witz wieder FFP 2 Maske es wurden teilweise überhaupt keine Masken getragen störte niemanden und sagt man was dann bekommt der Heimbewohner es ab.Ich bin psychisch am Ende mit wieder dem ganzen testen wenn man keine Symptome hat völlig unnütz für mich.Wir sind Erwachsene die schon selbst entscheiden können wie sie sich verhalten wenn man erkrankt ist dazu brauche ich keinen Herr Lauterbach.Lasst endlich die älteren Menschen ihre restliche Zeit mit ihren Kindern und Angehörigen genießen ihnen bleibt nicht mehr viel!!!

    1. Hallo,
      in dem Pflegeheim in Hessen in dem meine Mutter untergebracht ist, hat es nie solche Lockerungen gegeben. Bei uns muss man als Besucher seit 1 Jahr ausnahmslos einen negativen Test vorweisen. FFP2-Maske ist sowieso Pflicht. Außerdem muss der Besuch vorher angemeldet werden.
      Wir wären schon froh gewesen, wenn wir meine Mutter ein paar Monate ohne Einschränkungen hätten besuchen können.

      1. Hallo….Danke für die Antwort.Ich wollte mit meinem Kommentar darauf hinweisen das endlich wieder Normalität in den Heimen geben muss.Auch ich konnte meine Mutti Monate lang gar nicht sehen und ihr auch nicht verständlich machen wieso ich nicht komme da sie an Demenz leidet.

  3. Wir haben erleben müssen, wie Pflegekräfte und die Pflegeleitung ihre „Machtgelüste“ oder ist es einfach nur die eigene Unzufriedenheit des Arbeitsalltages gegenüber den Bewohnern und Besuchern austoben. Es ist nichts Menschliches mehr vorhanden. Schafft endlich dieses anlasslose Testen ab, die Maske schadet mehr als sie nützt. Die Besucher kommen nicht mehr zu ihren „Alten“, weil sie einfach die Gängelei und die nicht nachvollziehbaren Einschränkungen hinnehmen möchten. Was ist aus diesem Staat geworden? Auf allen Ebenen herrscht Schieflage und die Blockwarte in der Gesellschaft leben auf, eben auch gerade in diesem Bereich. Es ist einfach nur grausam, was hier geschieht.

  4. Hallo!
    Ich kann mich voll und ganz der Meinung von Tom (vom 27.09.) anschließen. Habe die gleichen Erfahrungen in der langen Corona-Zeit gemacht, sowie Stimmungen der Heimbewohner, Angehörigen und auch Pflegekräften „eingefangen“.
    Die Politiker haben keine Ahnung was in den Heimen los ist.
    Der Pflegenotstand schreit zum Himmel, schon vor Corona. Da kommen die „Wegsperr-Regeln“ gerade gelegen!!!!!
    Auszubaden haben es die traurigen Heimbewohner und wir Angehörigen, die sich im 2. Jahr von Corona immer rarer machen. Die täglichen Besuche waren vor Corona höher.
    Das ist alles der nervigen Vorschriften geschuldet. Bevormundung!!!!
    Als alle Pflegekräfte, einschließlich Verwaltung ihren Jahresurlaub nehmen wollten, da ging es doch von Juli bis September auch ohne Test für Angehörige. Da wurden die Heimbewohner endlich 2-3 x wöchentlich getestet, sowie das Pflegepersonal.
    Unser Heim hatte im Frühjahr auch viele Corona Fälle, milderen Verlauf…
    Aber das strenge weg sperren war die Hölle. Uns Angehörigen hat es in dieser Zeit bald das Herz gebrochen und uns waren die Hände gebunden. Diese ganze Situation macht uns alle psychisch und körperlich krank. Aber das interessiert die Politik ja auch nicht. Die leben ja alle in Freiheit!!!
    Die müssten mal 1 Monat diese Situation in den Heimen selbst erleben. Das wäre mein Wunsch.
    Alle Menschen außerhalb der Heime können sich frei bewegen und selbstbestimmt handeln, auch andere ältere Menschen.
    Alle machen Urlaub, fahren zu Großveranstaltungen…
    Unsere Heimbewohner sind ab Oktober wieder weg gesperrt‼️
    Unsere Heimbewohner können in den Medien sehen und lesen, wie sich Politiker auf Auslandsreisen umarmen und zig Hände schütteln.
    Oder wie sich alles andere Volk amüsiert.
    Wir Heimbewohner müssen alle Corona Vorschriften streng einhalten.
    DAS passt doch überhaupt nicht mehr!!
    Überdenkt mal eure Entscheidung und lasst euch mal endlich für die Heime eine bessere Lösung einfallen.
    Es ist an der Zeit umzudenken, sonst sterben weiterhin unsere alten Menschen an Einsamkeit und teilweise in einigen Heimen auch an Verwahrlosung ( weil wir Angehörigen nur zu bestimmten Zeiten Einlass in die Heime bekommen).
    Ich kann nur sagen: Nicht wegschauen, sondern was gutes tun❗️

  5. Das „christliche“ Pflegeheim meines Vaters wurde ab dieser Woche einfach komplett geschlossen, mit der Angabe man wolle damit die Ausbreitung im Heim und im Dorf verhindern. Die vulnerablen Gruppen müssen jetzt die Anderen schützen. Keine Besuche für Angehörige, keine Besuche für meinen privaten Pflegedienst, den ich zu meiner Entlastung seit Monaten beauftrage habe. Nun wird mein Vater gar nicht mehr gepflegt, Tablett reintragen – Tablett raustragen.

    1. Vielleicht sollten die vulnerablen Gruppen mal gefragt werden,, was sie selbst wollen. Es wird über die Heimbewohner bestimmt, obwohl vielenoch nicht entmündigt sind und daher die Selbstbestimmung noch greifen müsste. Die Heimbewohner selbst m ü s s e n rebellieren, denn sie bezahlen eine große Summe für den Heimaufenthalt und haben keine Selbstbestimmung mehr? Eine gerichtliche Verfügung ist für Jeden erforderlich, der über seinen Angehörigen bestimmen will.
      Die Heime bestimmen über die Bewohner daher n i c h t zu Recht, aber maßen sich aber ein Recht an, was normalerweise durch ein Gericht festgelegt werden muss. Das ist ein Ansatzpunkt für alle, die ihr Recht durchsetzen wollen.

  6. Ich bin echt genervt. Da lässt man sich dreimal impfen. Hatte zweimal Omikron-Varianten und muss dann trotz FFP2 Maske noch zusätzlich getestet sein. Ich laufe im Heim nur in das Einzelzimmer meines Vaters um ihn abzuholen. Ich habe keinen weiteren Kontakt zu anderen Bewohnern! Wenn er selbstständig raus kommt, brauche ich gar keinen Test. Wo ist denn bitte die Sinnhaftigkeit in solchen Bestimmungen? Langsam kann man doch selber für sich und andere abschätzen, was noch sinnvoll ist und was nicht!
    Diese Hürde führt bei dem dünngesäten Möglichkeiten zum Testen doch nur dazu, dass die Bewohner kaum noch besucht werden. Andere ältere Besucher haben doch gar nicht die Möglichkeit sich ständig online für Tests zu registrieren oder sich eine Teststelle zu suchen und zu besuchen! Geschweige denn von den ganzen Geld und Müll dass hier unnötig verbraucht wird!
    Ein Umdenken ist hier unbedingt von Nöten!

  7. Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, hat sich ja nicht viel geändert, was die Restriktionen iS Corona in den Heimen betrifft. Das ist sehr, sehr traurig. Ich habe gedacht, dass die Besuchsregelungen nicht mehr von irgendeiner Heimwillkür abhängig sind. Wann wird sich das endlich ändern?!

    1. Es wird sich niemals wieder ändern,auch wenn mal Corona vorbei ist, wann das sein wird weiß keiner. Dann kommt wieder ein anderer Virus oder was auch immer. Meine Mutter war über 2 Jahre in einem ASB Pflegeheim in Löbau (Bergblick). Was wir dort, und auch meine Mutter, durchgemacht haben war einfach unerträglich. Die Besuchsregelungen waren zum großen Teil total hirnrissig. Was spielt es für eine Rolle, ob ich sie 1 Stunde oder 3 Stunden besuche. Wenn man mit ihr außer Haus spazieren ging, kam man als Besucher nicht mehr ins Heim und musste sie an der Eingangstür abgeben. Meine Mutter litt sehr an Demenz und wir hätten sie liebend gern wieder auf ihr Zimmer gebracht. Sie ist im Januar 2022 mit fast 92 Jahren gestorben. Sie konnte und sie wollte auch nicht mehr. Hat einfach nichts mehr gegessen und getrunken. Für mich sind das alles Verbrecher die solche Maßnahmen beschließen, egal ob Politiker oder die Heimleitung. Das ist alles ein scheinheiliges Pack. Von wegen nur die Bewohner schützen. Da gibt es auch andere Möglichkeiten. Der Staat will endlich die nutzlosen Rentner loswerden. Die kosten nur Geld. Die Heimbewohner sterben dann nicht an Corona oder was auch immer, sondern an Vereinsamung und nutzlosen Dasein dort. Es fanden ja auch keine Beschäftigungen und Veranstaltungen mehr statt. Und jetzt geht der Mist schon wieder los. Aber man kann hier schreiben was man will, es wird sich nichts ändern. Man bekommt hier in diesen Staat kein Recht und auch keinen Rechtsbeistand in dieser Frage. Ich hoffe das dieses Gesockse mal einen schlimmen Tod erleiden.

  8. Laut neuem Infektionsschutzgesetz ab 1. Oktober müssen Bedienstete des Alten/Pflegeheims sich max. 3x Mal die Woche Testen.
    Warum?
    Wohl weil dies „vor Ort“ so Nervig und vor allem Aufwendig ist.
    Besucher müssen sich „immer“ testen – quasi bei täglichem Besuch – „täglich“.
    Wo ist er Gleichheitsgrundsatz, wo die Gerechtigkeitssinn, wo die Realität, wo die Vernunft.
    Angehörige müssen oft weit zu Teststellen fahren (meist noch mit vorherigem Termin).

    In fast allen anderen Ländern ist die Pandemie für beendet erklärt worden selbst für die WHO ist das Ende absehbar. Nur bei uns wird weiter gesponnen. Bei der Vielzahl der Genesungen und vielfach Impfungen sollte man Corona endlich mit ein Atemwegserkrankung oder Influenz gleichsetzen.
    Übrigens auch die Meinung vieler Experten, Ärzte und Virologen den auch hier liege die Infizierten flach, stecken anderen an und sterben im schlimmsten Fall daran (nicht nur bei Corona)
    Aber das interessiert ja niemanden mehr.

    Und dieser gebetsmühlenartige Satz „Vulnerable Gruppen muß man schützen“ der Politiker die u.U. noch nie ein Alten oder Pflegerin von innen gesehen haben, oder nur um Durchmarsch um sich vor der Presse zu profilieren, kann ich nicht mehr hören.
    Ich habe in letzter Zeit sehr viele Politiker (meist Landespolitiker angeschrieben) kontaktiert, einige habe tatsächlich zurückgeschrieben und die meisten die Maßnahmen mit diesem Satz begründet.
    Auf meine Rückfrage ob 3- wenn nicht gar 4-fach geimpfte und vor allem oft genesen (die in der Vergangenheit schon einen „milden“ verlauf – wohl durch die Impfung – hatten) überhaupt noch „vulnerabel“ sind und welchen wissenschaftlichen Nachweise es dafür gibt, kam „ausnahemslos“ keine Antwort mehr.

    Wir sind selber (3 Angehörige sowie Bewohner) 3x geimpft, genesen und 4.x geimpft
    Vater wurde im Pflegeheim angesteckt (durch Pfleger eingeschleppt), Mutter derzeit in Kurzzeitpflege in anderem Pflegeheim (das gleiche – sogar recht zeitgleich), wir haben uns beide im Pflegeheim der Mutter angesteckt (nachweislich). NICHT IRGENDWO.
    Großflächige Ausbüchen in 2 von uns bekannten Pflegeheimen (Zeitgleich) trotz MASKENPFICHT UND TÄGLICHEN TESTS. Bei soweit sollte man doch mal an der Sinnhaftigkeit zweifeln.
    Antwort einer Pflegerin (die bei solchen Dingen meist eine Maulkorb bekommen) nach Frage des allgemein Verlauf des Ausbruches: „ALLE hatten einen milden Verlauf, wir hatte schon Fälle mit Norovirus im Wohn-Bereich, das war wesentlich schlimmer.“

    Jetzt bekommen die Heime sogar von ganz oben (Bund) noch Rückendeckung für die Sch*** Testerei. Und können sich jetzt sogar noch entschuldigen „ist ja nicht unseren Schuld“ oder „ist ja jetzt Gesetz“.

    Wahrscheinlich müssen wir uns demnächst auch noch Affenpocken testen lassen, Urinprobe für Harnwegsinfekt abgeben, oder Stuhlprobe wegen Norovirus, ggf auch gegen Blutentnahme wegen HIV oder Syphilis. Denn vulnerable Gruppen muss man doch schützen.

    ABER vor allem muss man bei vulnerablen Gruppen die nicht mehr lange zu leben haben, darauf achten, dass deren Sozialkontakt nicht leidet, oder eingeschränkt wird und diese ggf. sogar noch fördern. Aber das geht ja in die Köpfe unser Politiker ja nicht rein. Denn das Gegenteil ist der Fall.

    Aber vor allem unterstützen die Politiker (mit ihrer nicht wissenschaftlichen nachgewiesen Scheuklappenpolitik) damit viele Heimleitungen die von den Politikern in ihrem Vorhaben, möglich viele Angehörige/Besucher dem Heim fernzuhalten (wohl um nicht auf die Finger geschaut zu bekommen oder den „Ablauf nicht zu stören“) .

    Was ein krankes System gerade der Generation die man ehren und schätzen sollte, und ohne die viele in Person oder Gesellschaft nicht das wären was oder wo sie heute sind.

    Vielleicht sollte die Angehörigen auch mal so einen Affenaufstand machen wie die Pflegeheime und Krankenhäuser bei den nach massiver Protest auch die Testpflicht von täglich auf 3x wöchentlich heruntergesetzt wurde. Oder die Luftfahrt bei der die Maskenpflicht nachträglich gestrichen wurde.
    Aber hier gibt es ja keine Lobby – aber vielleicht könnte die BIVA hier was in die Wege leiten. Denn als Einzelner geht man fast immer unter.

  9. Wir konnten damals meinen Opa leider nicht im Krankenhaus besuchen. Das war schon traurig. Wir konnten nicht mal Schnelltests machen, mit welchen wir beweisen könnten, dass wir negativ sind.

  10. In der aktuellen Corona-Verordnung von Thüringen steht „ Der Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist zudem weiterhin nur für Personen gestattet, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind.“
    Ich besuchte am 12.9.22 einen Angehörigen in Gotha in der Einrichtung für außerhäusliche Pflege. Obwohl ich geimpft und genesen bin, durfte ich nicht rein. Das Heim hat keinen Schnell-Test angeboten. Zu teuer für das Heim. Sie bekommen die Tests nicht erstattet. Den Test habe ich für 4 Euro in der Apotheke gekauft und dann im Beisein einer Pflegerin durchgeführt.

    Komischerweise darf mein Angehöriger dort nur jeden zweiten Tag in den Rollstuhl. Im vorigen Heim in Hessen saß er fast jeden Tag im Rollstuhl. Nach dem Lesen der Kommentare habe ich die Vermutung, dass das Heim möglichst wenig Außenkontakt möchte.

    Wer die Wahl zwischen einem Heim in Hessen oder Thüringen hat, dem empfehle ich Hessen. Dort ist man Patientenorientierter!

  11. schon mehrfach hatte ich mich hier im Forum geäußert und meine Erfahrungen mitgeteilt. Heute möchte ich über eine neue Vorgabe der Einrichtungsleitung des Pflegeheimes berichten: Zukünftig ist vorgeschrieben, daß nach jedem Verlassen der Einrichtung der Bewohner erst nach Absolvierung eines Schnelltest mit 15 minütiger Wartezeit wieder den Wohnbereich betreten darf. Mittlerweile ist aber bekannt, daß selbst wenn sich der Bewohner bei z.B. einem halbstündigem Spaziergang „irgendwo“ mit Corona infiziert haben sollte, es frühestens nach 3 Tagen mittels Schnelltests nachweisbar wäre. Somit ist diese Aktion völlig sinnlos. Wobei ich vermute, der Hintergrund ist schlicht – man will möglichst viele Bewohner über die „Hintertür“ davon abhalten die Einrichtung überhaupt zu verlassen. Offiziell darf man es ja nicht verbieten. Manch Angehöriger wird aber nun auf Grund dieser Tatsache auf einen Spaziergang ausserhalb des Geländes verzichten. Habe auch schon die Heimaufsicht kontaktiert: Man kann diese Regelung zwar nicht nachvollziehen, sieht aber keinen Handlungsbedarf. Mir graut es schon vor dem kommenden Herbst und den dann wieder nochmal verschärften „HygieneKonzepten“.

    1. Ihr Angehöriger hat ein Recht darauf in Rollstuhl zu sitzen, wenn es ihm möglich ist. Da ist der K n a c k p u n k t : Das Heim wird behaupten, es ginge ihm nicht so gut, dass er in den Rollstuhl gesetzt werden kann, häufig dient es den Pflegern, sie haben dann weniger Arbeit. Durch die Corona-Pandemie kommen die Angehörigen zu wenig in das Heim, um eine Kontrolle zu machen. Es gibt einge Heime , die echt wenig Personal haben, aber auch welche, die in der Coronazeit „faul geworden sind“. Kommt ja keine kontrolle mehr…..

      1. Genau das hab ich diese Woche erlebt.
        Kam unverhofft ins Heim.Meine Mama lag 9.45 Uhr.im Gitterbett.Sorry vollgeschissen….Brille oh Gott.Neues Gebiß(Februar)lag in der Dose mit abartig.Meine Mutter hat sich ans Gitter geklammert mich nicht erkannt.Vollgekotzte Wand…..vom letzten Besuch vor 4 Wochen….genau noch so.Blumen standen im Gammelwasser.Sie lag 9.45 Uhr in einer vollgeschissenen Windel im Gitterbett.
        Ich geh immer mit unserer Weimeranerhündin zu meiner Mutter.Konnte beruflich bedingt jetzt erst nach 4 Wochen rein.Letzte Bilder hat meine Mama mit Kira Ball gespielt Da hat man sie noch früh in den Rollstuhl gesetzt.
        Nee jetzt liegt sie schon früh im Gitterbett und erkennt mich garnicht mehr.
        Wir bezahlen jetzt über 4000 Euro im Monat.Aber das will ich hiermit nicht sagen.
        Habe am Dienstag Termin mit der Pflegedienstleitung.
        Heimwechsel …..9 Heime angerufen.Du kannst dich zur Zeit ja nicht mal mehr auf eine Warteliste setzen lassen.
        Ich kann beruflich….durch die scheiß Testerei meine Mama nicht mehr so besuchen wie ich es früher gemacht habe.
        Wenn ich kein neues Heim finde….liegt meine Mutter weiter den ganzen Tag in der Scheiße.
        Und ich kann kaum noch schlafen.

  12. Ich kann mir vorstellen, dass die Lage von Einrichtungen für betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung unter Corona stark gelitten haben. Vor allem die Besuche waren wegen der Testpflicht sehr eingeschränkt. Ich hoffe allerdings, dass die Situation entspannter wird und, dass die Menschen, die in Einrichtungen wohnen, mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen werden.

    1. Ihr Hoffnung wird sich nicht erfüllen. Ich habe selbst erlebt, dass die Vorschriften des Gesundheitsministeriums des Landes einfach durch den „MIßbrauch des Hausrechtes“ ausgehebelt wurden. Es ist sehr einfach für die Heime, ihr Hausrecht geltend zu machen. Als Angehörige stehen sie leider ohne Hilfe da… sie können nur noch sauer sein oder dadurch eine Stresskrankheit bekommen, wie ich auch. Wenn ich könnte , wie ich wollte, würde kein Stein mehr auf dem Anderen stehen….

  13. Meine Eltern sind beide jetzt im pflegeheim, müßten 4 Tage im Zimmer bleiben, kamen aus dem Krankenhaus getestet, für mich ist das freiheitsberaubung, wenn ich sie besuche nur mit Anmeldung, wie im gefángnis, darf ich sie in einem Raum sehen , Menschen unwürdig,, auf der Station laufen Kinder vom Personal rum in jeder Station, jeden Tag von 8 bis 17 Uhr, und selbst darf mann die eigenen Eltern, auf Station nicht besuchen, werde sie aus diesem gefángnis rausholen

    1. Kinder des Personals auf Station geht garnicht und ist auch nicht erlaubt, außerdem sehr fragwürdig, wo die alten Leute ihre Enkel nicht sehen dürfen, da Kindern von Angehörigen meist keinen Zugang haben. Gegen Kinder der Angehörigen kann man sicherlich eine Anzeige schalten , aber denken Sie an Beweise…. Ein Rechtsanwalt kann ihnen hier Auskunft geben und ist sicher der besten Weg, selbst rechtlich korrekte Auskunft zu erlangen. Rufen sie sie Seiten des Gesundheitsminiteriums ihre Landes auf, dort finden sie die zurzeit geltenden Bestimmungen, die meisten Altenheim benutzen ihr Hausrecht, um die Aalten zu isolieren und nicht zuviel Arbeit mit den Angehörigen zu haben. Was hier erlaubt ist und was nicht , müssen sei einen Rechtsanwalt fragen.

  14. Hör auf zu heulen, nicht nur DIE Pflegekräfte arbeiten mit Maske. Was dachten sie, wie es in den Arztpraxen, den OP-Säalen mit vielen Lichtquellen, den ZA-Praxen und auch den Rehakliniken aussieht. Physiotherapeuten haben oft körperlich Anstrengung und müssen trotzdem mit FFp2-Masken arbeiten. Masken waren in sensiblen Bereichen der Pflege (OP, Intensivpflege, Quarantänestationen) schon immer angesagt, wer das nicht verträgt, muss in der Pflege aufhören. Übrigens bin ich auch jemand, der Maske tragen muss!
    Jammern war gestern…………

  15. Im Pflegeheim unserer Tochter sind mehrere Bewohner positiv getestet worden. Wir wurden telefonisch informiert, das ein sofortiges Betretungsverbot für vorerst eine Woche besteht.
    Auf Rückfrage wurde uns mitgeteilt, dass das Gesundheitsamt dies angeordnet hätte. Uns wurde wortwörtlich gesagt, das Angehörige für den Ausbruch verantwortlich wären und man jetzt froh sei das das Haus erst mal geschlossen bleibt.
    Nicht betroffene Bewohner und Angehörige werden jetzt wieder kollektiv ein,- bzw. ausgesperrt.
    Haben Behinderte nicht die gleichen Rechte wie alle Anderen?

    1. Liebe Regina, wenn ich meine Mutter im Pflegeheim besuchen will, muss ich erstmal einen Termin haben, z. B. Sa. 10.00 Uhr. Dann gehe ich um 9.30 zum Testen, danach muss ich pünktlich im Altenheim sein, bei 15 Min. Verspätung wird bereits gemeckert, wenn ich Pech habe, ist mein Termin erledigt, das Nachsehen hat meine Mutter. und das ganze obwohl sich bereits 4 x geimpft bin. Das niedersächsiche Gesundheitministerim hat diese Regeln nicht gemacht,
      Das ist allein dem mißbrauchten Hausrecht der Einrichtung zu verdanken. Der Heimleiter will offensichtlich den Besucherstrom eindämmen, so weit er kann, die alten Leute sich angeschmiert. Das nenne ich pure Willkür und eine Unverschämtheit, wenn man den Menschen, die keine lange Lebensdauer mehr haben, den Besuch einteilt.
      ich habe so eine Wut, dass der Heimleiter aufpassen muss, dass er nicht entweder vor Gericht steht oder ich ihn in die Öffentlichkeit zerre. Der Träger des Altenheimes ist übrigens eine „Christliche“ Gemeinschaft.

    2. Das Gesundheitsministerium in Niedersachsen, hat erklärt, dass wenn einige Coronafälle im Altenheim auftreten sollten, dass nicht das Heim komplett geschlossen werden, sondern Besuche sollen trotzdem möglich sein sollen.
      Das Heim meiner Muter macht es ebenfalls, mit der Komplett-Schließung des Hauses. Rausgeredet wird sich mit dem Hausrecht, das mißbraucht wird, um jede erdenkliche Einschränkung durchzusetzen.
      Außerdem ist es eine Lüge, dass Angehörige Corona verbreitet haben, auch im Alttenheim meiner Mutter sind alle Ausbrüche durch die Mitarbeiter entstanden. Niemand bekommt so hohe Auflagen zum Besuch, wie die Angehörigen._ Geimpft, max. 24-Std. alter Negativ- Test, FFp2-Maske und hier bei mir auch noch nach vorherige Terminabsprache.
      Das ich nicht mit Schutzanzug kommen muss, wundert mich schon.
      Die alten Menschen baden es aus. Wer so perfide ist, sollte seine Heimleiterstelle verlieren, er kann imer noch im Gefängnis arbeiten.

    3. Ist totaler Quatsch, dass Angehörige den Corona-Virus verbreitet hätten. Keiner wird so geknechtet, wie die Angehörigen: Vorher Termin zum Besuch, geimpft oder genesens sein, tagesaktueller Coronatest und FFp2-Maske +Abstand. Die Angestellten sind weniger kontrolliert und gehen auch ( vor allem die Jüngeren) auf Partys , Feste, Gegburtstagsfeier u.s. w. ), und auch Einkaufen ( Gott-Sei-Dank es ist keine Maske mehr nötig). Alle Corona-Ausbrüche imHeim meiner Mutter kamen durch die Angestellten, die es nach der Arbeitszeit nicht mehr nötig haben, eine Maske zu tragen. Verantwortungsgefühl ist bei denne gleich Null.

  16. es ist tragbar und unmenschlich das man wenn man seine Eltern im Pflegeheim besuchen will trotz 3 Impfungen noch zusätzlich einen Test braucht. Entweder wirkt die Impfung nicht oder es ist eine unmenschlich Willkür. Was man den alten Leuten damit antut und auch den Angehörigen spottet jeglicher Beschreibung. Sowas gab es in der Geschichte Deutschlands noch nie und man sollte sich schämen.

  17. Das Caritas Altenheim in Burgkirchen an der Alz untersagt den Zutritt von Kindern und 16! Urenkel dürfen ihre Urgroßeltern nicht besuchen. Obwohl geimpft und getestet!!! Wo ist da der Unterschied zwischen einem 5-, 10- oder 20-jährigem?

  18. ich kann Tom vom 01.08.22 nur zustimmen .
    Bei einer Impfquote vom 99% bei den Bewohnern und 100% bei den Angestellten in unserem Heim – wo ist da noch die Verhältnismäßigkeit.
    z.T. haben die Bewohner milde Verläufe hinter sich, ganz sicher kam der Virus nicht durch die Angehörigen – die sind ja getestet.
    Bei uns in der Familie dreht sich alles nur um die Suche nach einer Teststation für einen aktuellen Test. Auf dem Land wird eine nach der anderen Station geschlossen und das Heim testet nur an drei Tagen jeweils 1 Stunde. Wir sind alle geimpft , genesen und gesund. Eine Impfung alle 3 Monate werde ich nicht machen……. wie soll das weitergehen. Die Politik sollte aus diesem Hamsterrad aussteigen

  19. Ich bin entsetzt über die Art und Weise mit dem Umgang der Bewohner. Pflegepersonal testen ? Fehlanzeige! Bewohner testen ? Ebenfalls Fehlanzeige. Als Angehöriger ohne Test nicht rein. Viele Infizierte im Heim. Wenn wir unsere Mutter zu uns nach Hause holen, muss sie vor 19 Uhr zurück sein. Ich denke das man komplett vergisst , das es sich für eine teure Miete , um einen Bewohner handelt und nicht einen Häftling. Warum wird das alles akzeptiert? Wie lange soll das noch so gehen? Bis die alten Menschen komplett aufgeben. Ist das das Ziel?

    1. Liebe Heike, ihr Gedanke ist richtig, die Heimbewohner zahlen ein „Schweinegeld“ für die Unterbringung und Verpflegung. Für die tätsächliche Pflege würde weniger Geld ausreichen, denn die findet nur auf dem Heimvertrag statt.
      das heißt übertragen , ihre Mutter ist der Arbeitgeber der Pflegekräfte. Ohne alte Menschen, keine Gehalt. Die Pflegeeinrichtung ist ein Dienstleister, der sein Geld nur für geleistete Arbeit kriegen sollte. Sie haben jedes Recht hier Kritik zu üben und übergeordnete Stellen einzuschalten. Lassen sie sich nichts gefallen, denn sie sind diejnigen , die für Gehalt der Mitarbeiter des Heimes zahlen.

  20. Guten Tag,meine Mutter liegt im DRK Pflegeheim in Chemnitz.
    Dort ist es nicht gestattet am Sonntag Besuche zu machen.
    Ich wohne nicht vor Ort und die Besuchszeiten werktags von 13 Uhr bis 16 Uhr sind für mich nicht machbar.
    Um meine Mutter zu sehen,muss ich daher Urlaub nehmen.
    Mit freundlichen Grüßen Kathrin Süß

    1. Wenden sie sich an das Gesundheitsministerium oder an die zuständige Heimaufsicht ( meist im Gesundheitsamt ansässig, wenn nicht könne die Ihnen weiterhelfen.). Die nächste Möglichkeit ist, sich an den MdK der Krankenkasse zu wenden, an die Pflegekasse oder eine Beratung beim Rechtsanwalt ( nach Möglichkeit Anwalt für Sozialrecht) in Anspruch zu nehmen ( die Beratung kostet meist zwischen 50 und 100 €). So etwas ist nicht zulässig, denn ihre Mutter würde dadurch keinen Besuch bekommen, der aber ausdrücklich erwünscht ist. lt. Gesundheitsministerrium des Landes. Setzen sie sich zu Wehr für ihre Mutter, auch ein Wechsel des Altenheimes ist am Ende vielleicht besser für ihre Mutter.

  21. Guten Tag,
    meine Mutter lebt in einem Malteserstift für Demenzkranke und seitdem es die neue Testverordnung gibt, wird nur noch zu bestimmten Zeiten getestet.
    Gerade als berufstätiger Besucher oft nicht planbar und ausgerechnet am besuchsstarken Sonntag eine Testzeit morgens von ca. 9.00 – 12.00 Uhr.
    Dazu kommt, dass ich keinerlei Bestätigung zur Vorlage bei einer Teatstation vom Heim ausgestellt bekomme, sodass ich jedesmal 3€ bezahlen muß.

    1. Ein Schreiben auszustellen, dass sie ständiger Besucher im Altennheim sind, dürfte nicht zuviel verlangt sein und ist auch sehr leicht zu machen. Eventuell setzten Sie selbst ein Schreiben auf, wo das Altenheim lediglich einen Stempel und Unterschrift darauf setzen müssen.
      Selbst in dem Altenheim meiner Mutter haben Sie das Schreiben ausgestellt ( natürlich nur, um selbst keineTests durchzuführen und die Zeit der Mitarbeiter einzusparen.)
      Textbeispiel:

      Wir bescheinigen
      Herrn /Frau …………………, geb,……..
      Wohnort ……….
      Straße…………,

      dass er/sie regelmäßig als Angehörige/r unsere Einrichtung besucht. Daher besteht der Anspruch auf eine kostenfreie Testung.

      ………….., den ………. …………………………………………………………..
      Stempel und Unterschrift der Pflegeeinrichtung

  22. Kann den meisten Kommentaren nur beipflichten und haben ähnliche Erfahrungen gemacht (Hessen).
    In der hessische Verordnungen ist zu den Tests zu lesen Zitat:
    “ Die Einrichtungsleitung kann Ausnahmen oder Erleichterungen gestatten für

    1. …..
    2. Personen, die über einen Impf- oder Genesenennachweis nach § 22a Abs. 1 oder 2 des Infektionsschutzgesetzes verfügen.

    Da die Landesregierung selber zu feige ist, Verantwortung zu übernehmen überträgt sie das an die Heimleitungen, die scharmlos Mal ihre Macht austoben können.

    Wir sind alle 3mal geimpft, genesen und 2. geboostert. Für wen soll diese Ausnahmereglung dann bitte gelten.
    Das Problem: unsere Mutter kann unseren Vater (beide 90) nur einmal die Woche besuchen, da sie gesundheitsbedingt keine offiziellen Teststellen anlaufen kann.
    Ein Spontanbesuch unserseits, ist somit auch nicht möglich.
    Obwohl das Heim gerade Mal 1km weg ist.

    Zudem haben alle Schutzmaßnahmen einen großflächigen Ausbruch im Heim auch nicht verhindert. Allesamt mit mildem Verlauf (dank hohem Impfstaus).
    „Jede Grippewelle oder Norovirus war schlimmer“ wie uns mehrere Pfleger (innen) versicherten.

    Aber jede unnötige Kontrolle oder Zugangseinschränkungen, geht auf Kosten den Bewohner die psychisch darunter leiden und denen man den Sozialkontakt entzieht oder zumindest mindert.

    Von Landespolitiker (ja mache antworten oder lassen antworten, wirklich). Kommt dann gebetsmühlenartig der Satz (ich kann ihn schon nicht mehr hören) „auch vulnerable Gruppen muss man schützen“.
    Auf Nachfrage nach wissenschaftlichen Beweisen ob 3-4 geimpfte UND genesene Bewohner überhaupt noch vulnerabel sind.
    Oder ob von 4-geimften UND genesenen Besuchen überhaupt noch eine potenzielle Gefahr ausgeht (selbst bei Infektion) bei anderen mehr als einen milden Verlauf zu verursachen. Kommt nie eine Antwort zurück.
    Dass die Bewohner durch mangelnden Kontakt oder zumindest eingeschränkten, viel mehr leiden, dass sich damit ihre Psyche und/oder ggf. Demenz verschlimmert wird stattdessen in Kauf genommen.

    Da ich ein Mensch bin der nicht nur Unrecht anprangert sondern versucht dies auch zu ändern, habe ich eine Vielzahl von Landespolitiker, Ministerien, Heimaufsicht, Gesundheitsamt, eine Vielzahl von Medien von Flensburg bis Berchtesgaden mehrfach angemailt.
    Aber EINER ist zu wenig.

    Deshalb meine Bitte, an ALLE Kommentartoren und auch an die BIVA macht Eure Anliegen öffentlich geht mit Eurem Unmut an die Politiker (Bund und Länder) schreibt eine Vielzahl der zuständigen Ämter an.
    Geht den Ämtern und Politiker auf die Nerven, drängt bei einer Vielzahl von Medienvertreter auf Veröffentlichung.
    Anders wird sich nichts ändern und die Generation die man Ehren sollte, die nach dem Krieg unser Land aufgebaut hat und für unseren jetzigen Wohlstand gesorgt hat, BLEIBEN DIE VERGESSENEN.

    Auch die BIVA könnte hier in fakto Öffentlichkeitsarbeit sicherlich noch eine Schippe drauflegen. Denn nur wenn es wirklich richtig öffentlich wird und es bei dem ein oder anderen Politiker bei diesem Thema wirklich Klick macht, wird sich was ändern.
    Denn ich halte die Zugangsbeschränkungen oder Beeinträchtigungen (gleich welcher Art) in den Heimen nicht nur für Gängelung, Schikane und Nötigung der Besucher, (oder gar Machtspielchen der Heimleitungen) sondern auch fast schon für eine Art an Freiheitsberaubung, oder gar Körperverletzung bzw. Misshandlungen des Psychischen Zustandes der Bewohner.

    Wobei hier auch tatsächlich Mal die Rechtslage geprüft werden müsste.

    Ach ja wie war das? „Die Würde des Menschen…….“

    1. Ganz meine Meinung! Ich finde auch dass wir politisch aktiv werden müssen!
      Das Thema gehört in die Öffentlichkeit!

  23. Die Würde des Menschen ist unantastbar! Steht im Eingangsbereich des Pflegeheims…
    Pfleger müssen sich nur 2x/Woche testen, Besucher täglich. Finde den Fehler!
    Jetzt Corona auf Station. Pfleger sind infiziert und einige Bewohner. Es müssen aber auch die nicht infizierten Bewohner in Isolation. Unwürdig eingekerkert im Zimmer. Die aktuell vorgeschriebenen 5 Tage spielen keine Rolle. Solange auch nur ein Bewohner auf Station infiziert ist, folgen weitere Tage/Wochen in Isolation. Kern gesunde Menschen werden weiter isoliert um Teufel komm raus und zwar so lange, bis sie endlich eingeschlafen sind! Kollektives STERBEN, statt LEBEN.
    Ich bin fassungslos über dieses Verbrechen an unseren Angehörigen.

    1. Der Kommentar von Frau Eckardt ist sehr richtig, unterschreibe ich zu 100 %, vor allem die Bemerkung zum Verbrechen an den pflegebedürftigen Menschen.
      Die letzte Isolierung in dem Heim, in dem meine Frau ist, ist schon mehrere Wochen her. Zum Glück durfte ich in dieser Zeit trotzdem meine Frau besuchen, ich war natürlich froh darüber, aber verstehe es wer will.

    2. Sie haben so recht. Und noch schlimmer ist, das Geschäftsleitung, Träger, Heimaufsicht, Anwälte und Politiker wegschauen und nicht helfen.
      Eine Schande und ein Verbrechen an dem Wohlergehen derer, die vieles mitgetragen und miterlebt haben… das alles muß man hinnehmen und unsere Angehörigen leiden körperlich und psychisch!!!

  24. Die Pflegekräfte sollten sich endlich gegen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen wehren und nicht mehr zum Dienst kommen. Dann können alle Jammern. Mit Maske arbeiten ist unmenschlich. Vor allem bei großer Hitze. Und ohne Pause. Mal daran gedacht? Kein Wunder, dass die Krankentage steigen. Einfach mal dankbar sein, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten. So seh ich das!

    1. Hör auf zu heulen, nicht nur DIE Pflegekräfte arbeiten mit Maske. Was dachten sie, wie es in den Arztpraxen, den OP-Säalen mit vielen Lichtquellen, den ZA-Praxen und auch den Rehakliniken aussieht. Physiotherapeuten haben oft körperlich Anstrengung und müssen trotzdem mit FFp2-Masken arbeiten. Masken waren in sensiblen Bereichen der Pflege (OP, Intensivpflege, Quarantänestationen) schon immer angesagt, wer das nicht verträgt, muss in der Pflege aufhören. Übrigens bin ich auch jemand, der Maske tragen muss!
      Jammern war gestern…………

    2. Da fallen mir noch mehr Personengruppen ein, die den ganzen Tag mit Maske und bei großer Hitze und kaum Pausen monatelang gearbeitet haben.
      Wer betreut denn den ganzen Tag die lieben Kinder und Enkel?

  25. Meine Mutter ist seit März in einem Pflegeheim, nach einer Coronaerkrankung. Wir dürfen sie nur zweimal die Woche, mit festgelegten Termin, besuchen. Runtergebracht wird sie nicht, da könnte man öfter vorbeifahren. Und alleine kann sie nicht. Das ist eine schwere Situation für uns. Wir haben auch das Gefühl, daß sie sehr schlecht betreut wird und alleine gelassen im Zimmer, wenig Beschäftigung, angeblich wegen Corona. Aber es herrscht absoluter Personalmangel. Es gibt auch teilweise nur eine Pflegeschwester für 2 Stationen. Wir überlegen, ein anderes Heim für sie zu organisieren, befürchten aber, daß es da auch nicht besser ist. Ist auch alles neu für uns.

    1. Würde mich an die Unterstützende Wohnform des Landes wenden…
      Da das Heim auch anonym durch Ihre Schilderungen kontrolliert werden und positive Veränderungen erwirkt werden.
      Ggf. würde ich einen Wechsel des Heims in Erwägung ziehen.
      Besuchszeiten sind nicht korrekt 2x wöchentlich auf gar keinen Fall!!!
      Unbedingt Unterstützende Wohnform kontaktieren diese können die Rechte des Bewohners erwirken.

Kommentare sind geschlossen.

** Kommentar-Richtlinien

Wir feuen uns über jeden Kommentar! Dabei haben wir immer den Mehrwert für alle Leser vor Augen. Daher möchten wir Sie darum bitten, vor dem Versenden des Kommentars Folgendes zu berücksichtigen:

Datenschutz

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht und gemäß unserer Datenschutzerklärung genutzt.

Netiquette

  • Jeder Kommentar wird vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Diese Prüfung dient dazu, SPAM zu vermeiden und Kommentare mit anstößigem Inhalt herauszufiltern.

  • Darunter fallen Verleumdungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen, rassistische, sexuelle und/oder persönliche Angriffe sowie Schmähkritik.

  • Wir betonen ausdrücklich, dass wir die Filterung im Rahmen der Gesetze und der Netiquette vornehmen. Im Zweifel lassen wir eher einen Kommentar zu, als dass wir ihn von der Debatte ausschließen.

  • Des Weiteren prüfen wir nach bestem Wissen und Gewissen, ob Kommentare die Rechte Dritter verletzen – dazu zählen auch Persönlichkeitsrechte wie Namen und Adresse von Personen -, zu politischen Demonstrationen und/oder Kundgebungen aufrufen, für reine Werbezwecke verfasst werden oder sich inhaltlich nicht auf den Beitrag beziehen. Sollte uns diesbezüglich etwas ins Auge springen, werden diese Kommentare nicht von uns veröffentlicht bzw. gelöscht.

Umfrage: Besuche in Heimen

Erzählen Sie uns in 5 Minuten von Ihren Erfahrungen mit Besuchen in Pflegeheimen nach den letzten Änderungen.
Vielen Dank!

Ihre Spende für Verbraucher­schutz in der Pflege!

Der BIVA-Pflegeschutzbund kämpft für Selbstbestimmung, Finanzierbarkeit und bestmögliche Versorgung in der Pflege.
Helfen Sie uns dabei mit einer Spende!

Ihre Spende für Verbraucher­schutz in der Pflege!

Der BIVA-Pflegeschutzbund kämpft für Selbstbestimmung, Finanzierbarkeit und bestmögliche Versorgung in der Pflege.
Helfen Sie uns dabei mit einer Spende!

4,6 Millionen Pflege­bedürftige und ihre Ange­hörigen benötigen Hilfe

Für nur 4,00 € im Monat helfen Sie aktiv mit, die Lage von pflegebetroffenen Menschen zu verbessern und sichern auch sich selbst ab.

4,6 Millionen Pflege­bedürftige und ihre Ange­hörigen benötigen Hilfe

Für nur 4,00 € im Monat helfen Sie aktiv mit, die Lage von pflegebetroffenen Menschen zu verbessern und sichern auch sich selbst ab.

Durchsuchen Sie www.biva.de

BIVA-Logo mobil

Rechtsberatung zu Pflege- und Heimrecht.

  Beratung zu Pflege- und Heimrecht