Pflegeschutzbund e. V.

Corona im Pflegeheim - Ihre Erfahrungen

Seit Beginn der Pandemie beraten wir im BIVA-Beratungsdienst zu Besuchseinschränkungen in Pflegeheimen und setzen uns für verhältnismäßige Maßnahmen ein. Der Schutz vor dem Virus und der Schutz vor sozialer Isolation muss im Sinne der Betroffenen in Einklang gebracht werden. Fast ebenso lange besteht die Möglichkeit, seine Erfahrungen mit Corona, Tests und Pflegeheimbesuchen bei uns öffentlich zu machen. Dies hilft uns, denn je mehr wir über die Lage vor Ort wissen, umso zielgerichteter können wir uns für die Interessen der Betroffenen einsetzen und für Aufmerksamkeit in Medien und Politik sorgen.

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Ihre Erfahrungen

370 Antworten

  1. Hallo
    Bei uns machen immer Teststellen zu.
    Man bekommt ale Berufstätigkeiter kaum noch Möglichkeit eine Test zu machen, wenn man nicht um 17:00 Uhr 3 Orte weiter fahren will.
    Ist das die Absicht von diesem gebetsmühlenartigem nachgepappere “ Vulerabele Gruppen muß man schützen“, s
    das die Heimbehoner weniger oder gar keine Besuchsmöglichkeit bekommen und vereinsamen.
    Die meisten sind 3-4 Mal geimpft und genesen.
    Genesen trotz Tests, Masken und mit einem milden Verlauf.(Infektion hätte es doch gar noch geben dürfen)

    Wo ist hiet die BIVA die als Lobby für uns kämpft?
    Wo ist die BIVA, die sich an Medien, Politiker und Medien, an Lanz, Maischberger und Ilner oder RTL oder SAT 1 wendet.
    Überlege mir ernsthaft auszutreden.
    Denn schönes Gerede nutzt uns hier Recht wenig.

    Aber 1. März sollen alle Tests in Hessen kostenpflichtig sein (Quelle: Seite des Sozialministerium Hessen).
    ALLE.

    Test sollen aber laut Bind bis Ostern gehen.
    Nicht bist 1. April sondern bis Ostern da das mir dem Slogan „Winterreifen“ besser passt.
    Wie verblödet werden wir hier überhaupt.

    Hoffe hier wird bald etwas unternommen.

    Anmerkung:
    wir sind als Angehörige (3 Stück) selber 5x geimpft und zwischendrin auch noch Mal genesen. Wir sind keine impfgegner haben aber kein Verständnis mehr für diesen Schwachsinn, der sich jeder wissenschaftlichen Grundlage entziehen.
    Blich auf unser Nachbarländer sagt alles.

    LG
    Tom

    1. Hallo,
      schlimm, dass es immer noch Probleme bei den Besuchen gibt! Insgesamt ist es aber so, dass – nicht zuletzt durch unser Zutun – diese Probleme sehr stark zurückgegangen sind. Das ist natürlich kein Trost, wenn man, wie Sie, betroffen ist, aber eine Erklärung dafür, dass die Medien das nicht aufgreifen, obwohl wir natürlich nicht müde werden, darauf hinzuweisen. Hilfe im konkreten Einzelfall kann hier vielleicht die BIVA-Beratung geben. Dort konnten schon viele praktische Lösungen vor Ort gefunden werden.
      Alles Gute dafür und herzliche Grüße
      Ihre BIVA

      1. Ich persönlich kann mich Tom nur anschließen. Es handelt sich hier auch nicht um einen Einzelfall!
        Ich habe mich hier auch immer wieder zu Wort gemeldet. Wenn man sich die vielen Kommentare so durchliest, erkennt man, dass überall die gleichen Probleme auftreten. Und dies sollte doch nach 3 Jahren Pandemie nicht mehr so sein.
        Ich kann auch keine Unterstützung durch den BIBA erkennen, im Zweifelsfall steht man alleine da. Für mich habe ich den Austritt aus dem BIVA beschlossen.

        1. Hallo,
          ich habe auch nicht behauptet, dass es nur noch Einzelfälle sind. Man sieht ja hier in den Kommentaren, dass Sie und auch Tom nicht allein mit dem Problem sind. Aber wir dokumentieren unsere Beratungsfälle – das sind weit mehr als Kommentare hier – und dort sind die Probleme in diesem Bereich sehr stark zurückgegangen. Das zeigt sich im Übrigen auch hier in den Kommentaren: Aktuell sind es nur noch wenige in der Woche und noch vor einem Jahr hatten wir täglich viele dokumentierte Prorbleme hier.
          Wie gesagt, sollten Sie sich mit einem konkreten Problem an die BIVA-Beratung wenden. Dieser Bereich der Webseite dient dem Austausch und der Dokumentation. Sie wurde und wird auch von Journalisten genutzt, um zu sehen, worin die Probleme bestehen, und daraus sind dutzende Berichte und Reportagen in den letzten Jahren hervorgegangen. Nur ist das Thema aktuell nicht genug in den Medien. Wir weisen natürlich darauf hin, aber Berichterstattung erzwingen können wir natürlich nicht.
          Viele Grüße

          1. Lieber BIVA,
            dass die Kommentare zu den Besuchsbeschränkungen zurückgegangen sind, liegt doch aber auch daran, dass die Angehörigen resigniert haben.
            Ich selbst bin auch betroffen. Meine hochbetagte Mutter lebt im Betreuten Wohnen, das räumlich an ein Pflegeheim angeschlossen ist. Sie hat den Pflegegrad 3, die Pflege wird ausschließlich durch mich und meinen Bruder erbracht. Es wird keinerlei Pflege durch das Pflegeheim geleistet, was von uns auch ausdrücklich so gewünscht ist. ABER: Seit Beginn der Corona-Pandemie sieht sich der Träger nicht in der Lage, für das Betreute Wohnen ein anderes Schutzkonzept zu erstellen als für das Pflegeheim generell. Das bedeutet für uns Angehörige, dass die notwendige Betreuung in Zeiten der Besuchsverbote nur über das Einschalten der Heimaufsicht und des Gesundheitsamtes möglich war. Einige Monate lang war es jetzt besser, da das Heim jederzeit auch die Testmöglichkeit vor Ort anbot. Seit einigen Wochen jedoch wird vor Ort nur noch sehr eingeschränkt getestet (morgens von 10-11, nachmittags von 14:30 bis 16 Uhr, am Wochenende nur von 15-16 Uhr). Ich bin noch berufstätig, sodass es mir nicht immer möglich ist, vor dem Besuch eine offizielle Teststelle aufzusuchen. Meine Mutter lebt durch diese Restriktionen in ihrer eigenen Wohnung sehr isoliert und uns Angehörigen wird die Betreuung und Pflege weiterhin unnötig erschwert. Ich habe mehrfach versucht, dem Träger die besondere Situation der Bewohner des Betreuten Wohnens nahezubringen, aber es hat sich nichts geändert. Und das führt dazu, dass ich mittlerweile resigniert habe.

          2. Hallo,
            damit haben Sie sicher Recht. Resignation haben wir schon im letzten Jahr feststellen müssen. Aber seit einiger Zeit hören wir auch, dass endlich vernünftige Lösungen gefunden wurden und die Einschränkungen sind insgesamt ja viel weniger als im Jahr zuvor. Wie gesagt, unser volles Verständnis, dass das keinen Trost bietet, wenn es bei einem selbst bzw. dem Angehörigen anders aussieht. Gerade in den Wohnformen, die zwischen ambulant und stationär stehen – so wie bei Ihnen – ist noch Vieles schlecht oder gar nicht geregelt. Hier gibt es wahnsinnig viel zu tun, gerade auch für die BIVA!

  2. „Die Würde des Menschen ist unantastbar!“ – ich wusste nicht, dass einen ganze Bevölkerungsgruppe davon ausgenommen ist.
    Natürlich nur zum persönlinen Schutz (Ironie aus!)
    Ich frage mich: wann hat dieser Wahnsinn in den Pflegeheimen endlich ein Ende. Bei uns wurde schon wieder wegen einzelner Infektionen Besuchsverbot verhangen. Nachdem bereits Ostern wegen Corona geschlossen war (damals 6 ! Wochen), fällt nun möglicherweise das auch Weihnachtsfest aus. Die alten Menschen und auch wir als Familie haben mittlerweile kein Fest mehr, auf das wir uns freuen können. Auch nach drei Jahren Corona gehen die Verstöße gegen die Menschenrechte der Heimbewohner ungeniert weiter. Man hat wirklich den Eindruck, als wenn das wieder eine guten Gelegenheit ist um die lästigen Angehörigen fern zu halten. Die bewust herbeigeführte Vereinsamung der Schutzbefohlenen ist ein Skandal. Was sind die verantwortlichen Politiker nur für Menschen, denen das Leiden eines großen Teils einer ganzen Generation hier in Deutschland egal ist. Sträflinge werden besser behandelt.

    1. Hallo,
      Die BAGSO ( Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation) hat wegen der Beschränkungen in Pflegeeinrichtungen ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kann man sehr gut zur Wahrung der Interessen heranziehen. Das Gutachten kann auf der Seite der bagso/Publikationen heruntergeladen werden.
      Viel Erfolg! Mir hat es bereits geholfen!

    2. Hallo,
      Weiter unten hatte ich bereits auf ein Rechtsgutachten hingewiesen, welches bei der Durchsetzung der Interessen sehr hilfreich sein kann.
      Die BAGSO ( Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation) hat wegen der Beschränkungen in Pflegeeinrichtungen ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kann man sehr gut zur Wahrung der Interessen heranziehen. Das Gutachten kann auf der Seite der bagso/Publikationen heruntergeladen werden.
      Viel Erfolg! Mir hat es bereits geholfen!

  3. Wie ihr sagt, muss in den Pflegeheimen, muss der Schutz vor dem Virus im Sinne der Betroffenen in Einklang gebracht werden. Darüber habe ich auch mit meiner Oma geredet. Sie ist in einem Pflegeheim und stimmt vollkommen zu.

  4. Wie kann es sein, dass beim Besuch im Seniorenheim (Bayern) immer noch eine Testpflicht gilt?
    Erstens gibt es kaum mehr Teststellen und zweitens wird ohne einen solchen Testnachweis meistens ein eigener Selbsttest verlangt.
    Das alles schreckt natürlich viele Bekannte, Freunde usw. ab, Bewohner in solchen Einrichtungen zu besuchen.

    Und das in den letzten Jahren ( Monate, Tage…) ihres Lebens!!!!!!!

    Obwohl viele dieser Menschen jetzt bereits ein 4. Mal geimpft wurden ( wie bei meinen Eltern, erst vor kurzem!!!)
    Warum lässt man die alten und kranken Menschen nicht selbst bestimmen, ob sie einen (ungetesteten) Besuch wollen ?
    Was ist in diesem Land los und warum werden diese Menschen so m e n s c h e n u n w ü r d i g behandelt???
    Ist dies nicht eine Diskriminierung aufgrund ihrer Wohnsituation????

    Und ich dachte, die Würde des Menschen ist unantastbar – armes Deutschland!!!

  5. Ich bin vollkommen verzweifelt und ich kann es nicht mehr hören vulnerable Gruppen müssen geschützt werden..Draußen läuft alles Weihnachtsmärkte, einkaufen ohne Maske usw.Ich fordere endlich beenden Sie endlich diese endlose Testterei der Besucher.Und lassen Sie uns als Angehörige wieder ohne Test in die Heime.

    1. Genau, Schluss mit dieser Respektlosigkeit.
      Wem die Gesundheit unserer Alten am Herzen liegt, der wird sie nicht durch schikanöse Maßnahmen isolieren.
      Wir brauchen uns nicht über Menschenrechtsverletzungen in Katar oder anderswo beschweren, sondern müssen zunächst mal den Dreck im eigenen Hof wegkehren und der sitzt in den Behörden und Regierungen.

  6. Im Heim wo meine Mutter untergebracht ist,
    darf sie noch nicht einmal an Veranstaltungen Stockwerk übergreifend
    teilnehmen, wie die Teilnahme am Gottesdienst oder Feier eines Geburtstags.
    Im Moment dürfen die Bewohner wieder keine Besuche wegen eines Coronaausbruchs empfangen.
    Ich weiss nicht mehr wie oft das schon der Fall war. Wahrscheinlich sind das nur Regeln die sie befolgen müssen.
    Meine Forderung an die Politik:
    Sofort alle Massnahmen aufheben.
    Gruss
    Angelika

  7. Hallo Tom,Sie sprechen mir aus dem Herzen und ich schließe mich in allem was Sie sagen an.Wir brauchen dringend Hilfe das dieser Irrsinn endlich ein Ende hat denn unsere Angehörigen brauchen Ihre Familie und soziale Kontakte wie gesagt Ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit.Warum liebe Biva gibt es keine Petition warum bringen Sie unsere Schilderungen nicht an die Öffentlichkeit?

    1. Leider sehen wir kein Licht am Ende des Tunnels. Es ist eine Schande und nicht zu verstehen. Den meisten Heimbewohner ist der Schutz egal. Mit welcher Rechtfertigung wird der Entzug der Grundrechte immer noch aufrecht erhalten.

      B.H. aus Hessen

    2. Hallo,
      Die BAGSO ( Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisation) hat wegen der Beschränkungen in Pflegeeinrichtungen ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Dieses kann man sehr gut zur Wahrung der Interessen heranziehen. Das Gutachten kann auf der Seite der bagso/Publikationen heruntergeladen werden.
      Viel Erfolg! Mir hat es bereits geholfen!

  8. Liebes BIVA-Team,

    es sind über 300 Kommentare die die Zustände in den Heimen mehr als treffend beschreiben. Was passiert mit unseren Schilderungen, müssten die Kommentare nicht mal an die Politik gehen, damit auch dort bei den Entscheidern ein Verständnis und möglicherweise Abhilfe der menschenunwürdigen Zustände entsteht?

    1. Hallo,
      vielen Dank für die sehr berechtigte Frage.
      Die Kommentare waren und sind für unsere politische Arbeit sehr wichtig. Sie sind Grundlage dafür, dass wir besser wissen, wie die Lage „vor Ort“ ist und worin die Probleme liegen. Dieses Wissen haben wir einfließen lassen in Pressemeldungen, Stellungnahmen, Interviews in Print, Radio und Fernsehen usw. Journalisten, die selbstständig recherchieren, haben wir häufig gezielt hierhin geleitet und schon häufig Interviewpartner vermittelt. In Zahlen sind das mehr als ein Dutzend Stellungnahmen und über 400 Artikel und Presseerwähnungen der BIVA über die Corona-Jahre zu diesem Thema. Dazu kommen mehr als 1000 Beratungen im Einzelfall. Bei den Regelungen gab es dadurch durchaus Erfolge, aber aktuell ist das Thema leider nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Trotzdem bleiben wir natürlich dran!
      Herzliche Grüße
      BIVA-Pflegeschutzbund

      1. Bitte bringen Sie dann dieses Themen zurück in die Öffentlichkeit! Das ist doch die Aufgabe des Schutzbundes.

        Natürlich interessiert es keinen mehr, der keine Angehörige im Heim hat.
        Jeder in Deutschland ausserhalb der vulnerablen Gruppen hat seine volle Freiheit zurück und denkt es sind ja gute Schutzvorkehrungen getroffen für die vulnerablen Gruppen. Aber keiner realisiert das den alten Menschen ihre Selbstbestimmung benommen worden ist und welche Zustände seitdem in den Heimen herrschen.

        Das Thema muss dringend in die Öffentlichkeit, ansonsten wird der Irrsinn aus Maske, Isolation und Testzwang für diese Menschen nie wieder aufhören.

        Können Sie hier nicht mit geeigneten Massnahmen wieder eine Lobby aufbauen? Was können wir als Angehörige tun, um zu unterstützten? Warum gibt es keine Umfragen oder Petitionen?

        Die endlose Verlängerung der Coronamaßnahmen für eine ausgewählte Gruppe Wehrloser mit der einhergehenden Einschränkung in Lebensqualität, Freiheit, Versorgung bei gleichzeitig stetig steigenden Kosten – das ist doch der zentrale Misstand der stationären Pflege oder des betreuten Wohnens seit Corona!
        Bitte engagieren Sie sich und helfen Sie den Angehörigen es auch zu tun!

        1. Hallo Birgit,ich sehe das ganz genau so.Das Thema muss in die Öffentlichkeit.Es ist alles nur noch schlimm im Heim.Jeden Tag testen noch bis April wer soll das noch aushalten?

          1. Hallo
            Und was tut die BIVA aktuell gegen den Missstand?
            Wo und bei wem übt sie Druck aus (ohne den es nicht geht) ?
            Was die nächsten Tage?
            Was die nächsten Wochen?
            Was gedenkt die BIVA genau mit den 300 Schilderungen zu machen ?
            (Sollten die und an möglichst vielen Medien?) Schnell ?

            Was machen hier die andern Sozialvereine VDK, Patientenschutz Bund, paritätische Wohlfahrtverband, Sozialverband Deutschland etc etc?
            Aber auch speziell Vereine und Verbände: Gehörlosen Bund, Blinden Verein (denen viele Bewohner im Heim angehören) und und und?

            Was und wie gedenkt die BIVA diese mit ins Boot zu holen?
            Wie gedenkt die BIVA ggf. auch dort Druck auszuüben damit das Thema wieder großflächig Thema, welches auch von vielen Richtungen kommt, wieder offensichtlich wird?

            Anmerkung zu vulerabelen Gruppen:
            Ich habe sehr viele Landespoliker angeschrieben, sogar einige vom Bund.
            Manchla kam sogar einen Antwort (meist vom Assistenten, im Auftrag) mit immer dem gleichen gebetsmühlenartigem Satz „vulerabelen Gruppen muss man schützen“ (oh Gott ich kann diesen Satz nicht mehr hören).
            Vielleicht macht das Eindruck bei Bürgen oder anderen Politiker die NIE was mit Heimen zu tun haben.
            Auf meine Bitte sie mögen mir doch Mal den wissenschaftlichen Nachweise schicken, das 3-4 Fach geimpfte UND genesen überhaupt noch vulerabelen sind und vor allem das wissenschaftlich bestätigt ist, das sie nach einem schon Mal durchgemachten milden Verlauf (jetzt ggf. mit weiter Impfung) einen schweren Verlauf haben werden beim evtl. Infektion.
            DA KAM DANN NICHTS MEHR. Ausnahmslos!

            BITTE LIEBE BIVA MACHT HIER DRUCK AN ALLEN ECKEN UND ENDEN.
            Einmal hatte ich mir die Mühe gemacht sogar ausnahmslos ALLE Politiker (inkl. Opposition) in unserem Landtag per Rund-E-Mail anzuschreiben.
            Ebenso zahllosen Medienvertreter (von den großen Medienhäusern über das Flensburger Kaseblatt bist zur zur Berchtesgadener Post)
            Aber als Einzelner kommt man hier nicht weiter. Die BIVA hätte hier viel mehr Gewicht.
            Und mit den 300 Stellungnahmen auch eine besser Argumentationskraft.

            Hier muß SCHNELL etwas geschehen, für die vergessenen und den Heimen, die wir ehren, max respektieren, denen Würde wir max achten sollten und die unser Land nach dem Krieg aufgebauten haben.
            Wohl die meisten Politiker verdanken dieser Generation das, was Sie jetzt sind und den Wohlstand den sie genießen. Aber wer denkt darüber nach?

            Bitte liebe BIVA tut was, schnell, effektiv, und vielschicktig, großflächig und weitgefächerte.
            SCHNELL !
            Denn viele „Alten“ rennt die Zeit weg noch in Würde und mit „max möglichem“ sozialen Umfeld Leben zu können

            Vielen Dank
            Tom

  9. Ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung und kann und konnte es nicht glauben, dass es möglich ist Menschen so viele Grundrechte zu nehmen in Ihrem teuer bezahlten Zuhause. Die „zu Schützenden“ haben keine Lobby. Den Bewohnern ist zu 95% Corona völlig egal, Sie wissen das ist das Lebensende und alles was zählt ist Kontakt mit Familie und Nahestehenden, Berührungen, der letzte Lebenssinn. Das wurde zu lange genommen. Unmenschlich ist das.
    Und jetzt fast drei Jahre von Menschen mit gleicher Kleidung und verhüllten Gesichtern intimst gepflegt zu werden ist für Menschen mit eingeschränkten Sinnen traumatisch. Wann hört dieser Wahnsinn auf?

  10. Ich kann allem was ich hier lese nur zustimmen,aber ich frage mich wer hilft einem ? Man steht mit allem alleine da jetzt testen bis April wo ist da noch der Sinn? Vor was schützen wir unsere Angehörigen und Eltern vor einem schweren Verlauf oder vor uns? Es ist doch so jetzt wurden sie geimpft 3 fach 4 Fach und wofür ? Um im Heim alleine zu sein.Es ist schon nicht einfach Angehörige und Eltern ins Heim zu geben und wir wollen doch nur das sie ihren letzten Lebensabend in Würde verbringen können.An die Politiker appelliere ich lasst endlich die alten Menschen in Ruhe und hebt eure ganzen Verbote auf.Die Menschen brauchen Ihre Familie,Kinder , Enkelkinder und Urenkel usw.

  11. Meine Mutter, Pflegegrad 5, ist hochbetagt, dement, mit diversen Vorerkrankungen. Nach zeitweiligen Besuchsverboten und diversen Einschränkungen konnte ich sie täglich zu begrenzten Zeiten besuchen.
    Sie war zuletzt meistens im Zimmer. Ausgerechnet nachdem auf ihrer Demenzstation mehrere Coronafälle bekannt wurden, wurde sie eines Morgens in den Tagesraum gebracht, wo sie sich prompt infiziert hat. Ich wurde nicht über den Coronaverdacht informiert und habe mich angesteckt. Erst nach Stunden wurde meine Mutter getestet, obwohl sie stark hustete, nieste, etc.
    Eine Pflegerin hat durchgesetzt, dass meine Mutter Besuchsverbot erhält, positive Bewohner konnten aber zuvor sehr wohl Besuche mit Schutzkleidung erhalten. Diese Pflegerin geht auch bei meinen seltenen Anrufen nicht ans Telefon und schickt einen Mitarbeiter von der Zeitarbeit vor, der nicht richtig Deutsch kann. Aufgrund des Alters und des Kranheitszustandes meiner Mutter ist die Situation unerträglich für mich.
    Liebe Grüsse an alle Leidgenossen.

  12. Viele der hier aufgeführten Vorkommnisse kann ich ebenfalls nur bestätigen. Mein Mann und ich haben jeweils eine Angehörige im Pflegeheim. Aufgrund der stark eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten ist das bis zur Pandemie wunderbar weitgefächerte soziale Umfeld aus Freunden, Bekannten und Nachbarn fast komplett zum Erliegen gekommen. Folge war eine deutliche Reduktion der kognitiven Fähigkeiten. Merkwürdigerweise hat auch das bis zur Pandemie vorhandene gute auf gegenseitiges Verständnis geprägte Verhältnis zwischen Pflegekräften, Heimleitung und Angehörigen stark gelitten. Uns wird oft einfach über den Mund gefahren, Zeit für Gespräche ist gar nicht mehr vorhanden. Es ist wirklich traurig, aber auch sehr erschreckend. Ich glaube nicht, dass unsere Angehörigen ihre letzte Lebenszeit so verbringen möchten.

    1. Es ist vollkommen verständlich das die Pflege nicht noch mehr an zusätzlichen Aufgaben bewerkstelligen kann . Teststdienste absichern von den Köpfen der Pflege kann nicht die Regel sein . In unsere Einrichtung wurde das genau ein Jahr so umgesetzt . Von Montag bis Sonntag 8-16:30 Uhr Testdienst planen an der Rezeption alles wird durch die Pflege/ Pdl und Mitarbeiter aus dem begleitenden Dienst umgesetzt – die Heimleitung besteht darauf . Natürlich haben sich die Besucher daran gewöhnt und jetzt wo es nicht mehr so ist , da wir sagen Besucher müssen in eine Teststation da wir es aufgrund von Personalknappheit nicht umsetzen können. Wird jetzt gewütet und die Einrichtungen werden angefeindet .Traurig das Einrichtungen damit allein gelassen werden -Hauptsache eine Testpflicht besteht wie die umzusetzen geht überlässt man den Einrichtungen mit den geringsten Ressourcen- Schande für dieses Land ! Hauptsache wir feiern Oktoberfest ohne testen ! Diese Testpflicht für Besucher muss beendet werden in jedem Bundesland, und nicht nur Brandenburg .

  13. Heute bekam ich vom Pflegeheim die Info, dass die Mitbewohnerin – im gleichen Zimmer mit meiner Mutter – Corona positiv getestet wurde. Aufgrund mangelnder Kapazität bleibt die positiv getestete Mitbewohnerin im gemeinsamen Zimmer mit meiner -noch negativen- Mutter! Beide dürfen das Zimmer nicht mehr verlassen. Besuche sind natürlich untersagt.
    Das soll angeblich zulässig sein!!!
    …..einfach nur unmöglich

    1. Genau so ergeht es mir gerade.
      Meine sehr alte und gebrechliche Mutter, bisher negativ getestet, wird mit ihrer positiv getesteten Zimmernachbarin zusammen im Zimmer eingesperrt und das Zimmer unter Quarantäne gestellt mit Besuchsverbot.
      In meinen Augen ist das fahrlässige Tötung. Wie kann man sich dagegen wehren?

  14. Mein Vater sitzt seit drei Wochen eingesperrt in angeblicher Quarantäne. Ich darf nicht mit ihm telefonieren. Wir befürchten, ihn nicht wieder zu sehen. Lebendig begraben nennt man das. Es herrschen unmögliche Zustände. Die ärztliche Betreuung fällt aus. Man ist ohnmächtig, muss aber enorm zahlen, dass die Dividende der Aktionäre stimmt.

  15. Meine Eltern sind seit 2 Monaten in einer Pflegeeinrichtung. Wenn wir sie besuchen möchten, müssen wir uns vorher einen Termin geben lassen, es darf auch nur 1 Person zu den Beiden. Ein Negativtest muss mitgebracht werden und wird vor Ort nicht angeboten. Vor einer Woche sind nun 3 Mitbewohner positiv getestet worden und meine Eltern durften von dem Tag an das Zimmer nicht mehr verlassen, obwohl sie zu dem Zeitpunkt noch nicht positiv waren. Mittlerweile haben sie nun auch Corona und müssen nun weitere 10 Tage in Quarantäne auf ihrem Zimmer verbringen. Die beiden verstehen die Welt nicht mehr. Es ist wie ein Gefängnis. Sie sind regelrecht eingesperrt. Selbst jetzt, da alle Bewohner auf der Etage Corona haben, dürfen sie nicht aus ihrem Zimmer. Was ist das alles für ein Wahnsinn und kompletter Unsinn. Alte, kranke Menschen zu isolieren ist doch schrecklich und unmenschlich. Bevor meine Eltern an Corona erkrankt sind, mussten sie in Quarantäne ohne je getestet worden zu sein. Das ist Freiheitsberaubung und hat mit irgendwelchen fadenscheinigen Fürsorgebehauptungen nichts zu tun. Wenn es mir möglich wäre, würde ich die beiden da sofort wieder heraus holen. Ich habe meine Eltern 8 Jahre zu Hause gepflegt, bis es jetzt leider nicht mehr ging. Wir haben die in der gesamten Zeit, in der es Corona jetzt gibt, nie Probleme gehabt. Obwohl der Pflegedienst und etliche andere Personen im Haus ein- und ausgegangen sind. Jetzt sind sie in so einer Einrichtung, werden gegängelt und stecken sich trotzdem an. Was läuft denn hier verkehrt?

    1. Liebe Marion,ich kann Sie sehr gut verstehen ich sehe alles genau so.Ich würde mir wünschen das endlich dagegen was getan wird von der Politik oder auch vom Pflegeschutzbund.Als Angehöriger wird man doch nicht wahr genommen und natürlich ist man immer der der sich nur aufregt und an den Heimbewohner wird es dann aus gelassen.Ich wünsche Ihnen viel Kraft ich habe keine mehr.

    2. Liebe Marion,
      auch ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft.
      Meine Mutter ist nun seit fast 10 Jahren im Pflegeheim. Sie kann nicht mehr sprechen oder sich sonst irgendwie äußern. Wir haben von Anfang an Corona im Heim erlebt. Auch davor gab es schon immer wieder Probleme mit dem Heim. Aber seit Corona ist alles nur noch sehr viel schlimmer geworden.
      Ich habe mich hier immer wieder zu Wort gemeldet und hatte auch schon eine Rechtsanwältin eingeschaltet. Alles was ich in der Zeit der Pandemie versucht habe, war ohne dauerhaften Erfolg.
      Auch ich habe inzwischen resigniert. Ich finde es ein Verbrechen, wie in unserem Land mit den alten Menschen und ihren Angehörigen umgegangen wird.

    3. Hallo Marion, ich lebe in England, wo ich Corona als nicht so ätzend empfinde, wie ich es aus Deutschland von den Medien, meinen Freunden und meinen Verwandten mitbekomme.
      ABER ich hatte Ende März einen Reitunfall wegen dem ich mit verschiedenen Kopfverletzungen einen Monat im Krankenhaus war. Nach ca 10 Tagen (an die ich mich in keinster Weise erinnere) wurde ich in ein anderes Krankenhaus verlegt, das zwar dichter an meinem Zuhause war, aber wo ich wegen Corona keinen Besuch bekommen durfte. Leider bin ich dort wieder zu mir gekommen und fühlte mich vereinsamt und konnte nicht verstehen warum es niemanden interessierte, dass ich im Krankenhaus war, denn ich wusste von dem Besuchsverbot nichts. Auch gab es Probleme mit telefonieren und so konnte ich nicht mal mit meinem Mann reden. Und meine eine Schwester kam extra aus Deutschland und konnte mich kein einziges Mal besuchen. Ich schreibe jetzt hier weil ich diese Regelung aus der Sicht des Patienten kenne und verdamme. Es ist wirklich grausam unschuldigen Menschen den Umgang mit der Familie zu untersagen.

  16. Im Pflegeheim meiner Mutter wird am Wochenende nicht getestet. Leider gibt es auch nur wenige Teststellen: am Samstag Nachmittag und Sonntag 3 Teststellen bei ca. 120.000 Einwohnern. Man steht ewig an und für Menschen die kein Auto haben und schlecht zu Fuß sind, sehr beschwerlich an einen Test zu kommen, da auch der Busverkehr am Wochenende schlecht ist. Ich erlebe immer wieder, dass ältere, gebrechliche Personen, die ihreAngehörigen oder Freunde besuchen möchten, am Wochenende weggeschickt werden, wenn sie keinen Test dabei haben. Ich empfinde das als traurig für Bewohner und Besucher. Die Begründungen sind: kein Personal in der Einrichtung zum Testen und neue Teststellen dürfen nicht eröffnen, obwohl Betreiber bereit dazu wären.

    1. Dann wenden sie sich an die Obrigkeiten die so etwas anordnen ! Dem Pflegeheim bleibt nicht anders übrig als die Besucher/innen die nicht getestet wurden leider draußen zu lassen – die Pflege kann nichts dafür , sie führt nur aus und kann sich sogar strafbar machen dem zu widersetzen. Die Coronschutzverordnung in Sachsen , Bayern und Sachsen Anhalt sowie Hessen schreibt Testpflicht vor , wie die umzusetzen ist überlassen wir der einzelnen Einrichtungen – traurig . Es ist so widersprüchlich ,da die Bewohner keine Testpflicht haben aber die Besucher ! Unsere Bewohner gehen auch regelmäßig raus und können sich Corona einfangen .Eine Schande und ein schlag ins Gesicht. Ich bin Wohnbereichsleitung und habe nach 15 Jahren Stationsschwester im Pflegeheim meinen Beruf beendet . Corona gab diesen System den Rest ! Passt endlich den Personalschlüssel an . Selbst wenn Fachkräfte immer mehr Geld verdienen die Qualität wird schlechter und die Pflegeheime haben nur noch mit Beschwerden zu tun und Mitarbeitern die nur fordern und hohe Krankenstände haben – alle sind mit sich selbst beschäftigt und haben Depressionen diePflegedienstleitungen schaffen dieses Pensum nicht mehr diesen unmenschlichen Anforderungen gerecht zu werden -armes trauriges Deutschland

  17. Seit diesem Jahr ist unsere Mutter im Pflegeheim. Wir hatten einige Probleme mit der Pflegedienstleitung des Heimes, als wir Dinge ansprachen, die unsere Mutter, welche dement und auch die PEG-Sonde bekommen hat, uns vom Personal mitteilte, welche uns sehr aufregten, über die ich nicht öffentlich sprechen möchte, aber Unterstützung von einigen Seiten habe.
    Seit dem Ansprechen dieser Dinge, worüber die Leitung doch eigentlich dankbar sein sollte, bin ich als Tochter sehr provokativ von einigen Mitarbeitern und der Pflegedienstleiterin behandelt worden.
    Die jüngste Begebenheit war, dass ich von der meiner Meinung nach inkompetenten Pflegedienstleitung gesagt bekam, dass ich meine Mutter oder eine langjährige Nachbarin, welche jetzt auch schon einige Zeit im Altersheim lebt und welche ich auch regelmässig besuche, die geistig noch sehr rege und wir nette Gespräche miteinander führen nicht an einem Tag besuchen dürfe. Dies sei wohl von oben so angeordnet. Mit meiner Nachbarin verbindet mich eine langjährige nette freundschaftliche Beziehung, welche uns beiden sehr gut tut und wir uns stets nett austauschen und viel lachen.
    Diese Anordnung seitens der Pflegedienstleitung kann ich und viele andere, auch andere Pflegeheime welche ich persönlich auch kenne überhaupt nicht verstehen.
    Ich selbst habe vor Jahren in einem christlichen Haus vorübergehend als Nachtwache gearbeitet
    Kann das sein, dass das Haus diese nicht nachvollziehbare Anordnung als Hausrecht anordnen kann?
    Für mich ist es selbstverständlich einen Coronatest mitzubringen, um die Bewohner zu schützen, allerdings lass ich ihn nicht dort im Heim machen, da ich dort auch sehr provokativ behandelt wurde.
    Eigentlich müsste es doch im Interesse der Mitarbeiter sein, dass alte Menschen besucht werden und ich dies an einem Tag miteinander verbinden kann.
    Ich hege den Verdacht, dass da Schikane im Spiel ist und werde dies nicht, wie einige Dinge die sich in der Vergangeheit ergeben haben einfach so hinnehmen.

    Nie habe ich gedacht, dass so eine Macht von Mitarbeitern gegenüber Bewohnern und auch Besuchern ausgeübt wird.

    Dabei kann die Leitung der Einrichtung nicht mal etwas tun, da er abhängig von diesem Personal ist und mir selbst schon geschildert hat, dass wenn ihnen etwas nicht passt, sie sich einfach krankschreiben lassen.
    Ist das nicht unmöglich?
    Sie wissen genau, dass ihnen nichts passieren wird, da sie bei diesem Pflegenotstand gebraucht werden.

    Eine Situation, wo sehr viel Macht ausgeübt wird und wenn man auf unmögliche Anordnungen oder ungerechtfertigte Androhungen nicht eingeht, versucht wird durch Provokationen Macht auszuüben.
    Sie sollten sich mehr auf die alten Menschen konzentrieren und nicht so Spielchen treiben.
    Ich kann aber auch nachvollziehen, dass manche Bewohner nicht immer angepasst sind, dies in einem hektischen Alltag nicht gewünscht ist und manches Personal unter Druck steht, aber auch oft nicht die Einstellung mitbringt in so Einrichtungen zu arbeiten. Sie nehmen diese Arbeit oft an, da sie was anderes nicht finden und dementsprechend ist auch das Niveau vieler, nicht aller Mitarbeiter.
    Sehr traurig.

  18. Meine Mutter ist auch seit 2 Jahren in einem Pflegeheim, da auf Grund der Corona- Pandemie die Tagespflege schließen musste und wir die Betreuung privat nicht mehr leisten konnten.
    Auch ich ärgere mich furchtbar über die Testverordnung und wundere mich sehr, dass es in der Öffentlichkeit kein Thema zu sein scheint!
    Ist der Pflegeschutzbund denn schon aktiv geworden?
    Ich persönlich habe für uns eine Lösung gefunden, indem ich die Pflege bzw. den Zustand meiner Mutter als palliativ einstufen ließ!
    Nach der Def. bedeutet das ja nur, dass eine Heilung ( in unserem Fall der Demenz) nicht mehr zur Erwarten ist und alles zum Wohl der Bewohner getan werden soll!
    Also auch uneingeschränktes Besuchsrecht ohne Testung! Dabei setzte ich natürlich voraus dass wir Angehörigen uns eh verantwortungsvoll verhalten und uns bei bestehenden Symptomen testen lassen.
    Anscheinen haben wir mit unserer Einrichtung Glück, denn wir konnten auch durchsetzten dass bei Coronapositiven Fällen im Heim die gesunden Bewohnerinnen draußen Besuch empfangen konnten.
    Aber ich finde wir sollten uns gemeinsam dafür einsetzten diese unsinnigen und belastenden Regelungen zu ändern!
    Unterschriftenlisten ? Demos? ….
    Bis dahin hilft es nach meiner Erfahrung das direkte Gespräch mit den Verantwortlichen zu suchen.

      1. Liebe Heidi,

        es hilf dir leider nicht, aber bei uns in Düsseldorf in einem Pflegeheim läuft es genauso wie du es leider erleben musstest. Auch hier wurde einiges von uns angesprochen, hier ist ein sehr hoher Personalwechsel, keine fühlt sich oder kann wahrscheinlich auch nicht die Doku einsehen, verantwortlich ob die Bewohner trinken angereicht bekommen, beim Essen geholfen wird, die meisten sind sowie so im Zimmer damit die Zeitarbeitskräfte das geforderte Limit schaffen können. Es gibt viele Bewohner mit Hämatomen und Wunden vom festen zupacken, gerade bei den dementen Bewohnern, Hilfsmaterial ist knapp, Gerätschaften alt und abgesplittert. Medikamente werden doppelt oder gar nicht gegeben, Wundverbände wenn du Glück hast, es bleibt leider alles auf der Strecke wegen Personalknappheit. Wenn ich allerdings schaue wieviele Zeitkräfte in den letzten 3 Jahren hier waren, komme ich auf eine 3stellige Zahl. Und ja die Geschäftsleitung und Pflegeleitungen etc. üben enorme Macht aus, hier wird uns regelmässig gesagt, wir können das Heim wechseln, die nächsten stehen Schlange, insofern wird man eingeschüchtert. die Folge ist, dass wir trotz Job 80 km entfernt jetzt täglich bei unserem Angehörigen sind um vieles abzufangen. Und von Coronaisolation möchte ich gar nicht reden… trotzdem es eigentlich lt. Verordnung verboten sein soll, gibt es immer wieder Lücken und Wege, dass die Leitung mit Rücksprache des Gesundheitsamtes mal locker 2-3 Wochen draus macht…. es ist beängstigend, beschäment und Ethisch nicht hinnehmbar, das hier jeder wegschaut… sehr traurig und hilflos ist man da.

    1. Hallo Conny, ich würde liebend gern unterschreiben.

      Ich war schon auf Demos gegen unsre sehr belastenden Bestimmungen, man gilt damit als Rechtsradikaler. Ich traf dort nur friedliche Menschen, Familien mit Kindern, die eines wollen ein selbstbestimmtes Leben.

      Danke dir für die Idee der Palliativeinstufung, meine Mutter ist auch dement, hat gerade Corona ich darf sie im Seniorenheim nicht besuchen, das ist unmenschlich vor verschlossener Tür zu stehen. Demente Menschen verstehen es nicht, warten auf Besuch, sie hat das Essen verweigert -warum soll man noch leben wenn die Kinder nicht mehr kommen- sie will sterben – das ist grausam!

    2. Hallo Conny,
      würde gern auch wissen, wo du die Mama palliativ hast Einstufen lassen, der Heimarzt hat nicht veranlassen wollen bei Pflegestufe 5 und schwerste Demenz?

  19. Es ist richtig, dass Regeln und Vorschriften an die jeweils vorherrschende Situation angepasst werden müssen. Das ist Undiskutabel.

    Ein Hü und Hott ohne Sinn und Verstand bei der Modifikation der Regeln kann jedoch nicht vermittelt werden. Plötzlich zwingende Test für Besucher von Pflegeeinrichtungen ab 1.10.2022 (aber nicht im Pflegeheim selbst!) passen nicht zum Infektionsgeschen und den daraus resultierenden Schutzmassnahmen seit Beginn der Pandemie. Ich habe x-Verschiedene Regelungen beim Besuch meiner Mutter festellen müssen.
    Das ging von Null-Besuchsmöglichkeit über Impfnachweis+Maske zu Test+Maske, dann wieder Impfnachweis+Maske und dann nur Maske. De facto Hü und Hott und vielfach ohne Orientierung der Massnahmen an die vorherrschenden Inzidenz.

    Der 3-malige Test für den Angestellten in der Woche (der 8h im Kontakt mit x-Pflegebedürftigen steht = 40h) passt auch nicht zur Testpflicht der Besucher, welcher nur eine Gültigkeit von 24h hat (mittlere Besuchsdauer = 2h bei einer Person). Das Risikopotential und die Risikozeit des mglw. ungeimpften Pflegers ist somit viel höher zu bewerten.

    Abgeordnete sind gewählte Volksvertreter, somit haben sie eine Verpflichtung für das Allgemeinwohl der Bürger. Der ständiger Wechsel und die inhomogene Gestaltung der Covid Regeln zeigt, entweder mangelt es am Sachverstand oder dem Interesse einer Gestaltung von Gesetzen und Regeln im Sinne der Bürger. Infektionschutz ja, Maske im Pflegeheim ja, aber nicht Hü und Hott nach Gutsherrenart mit einer Argumentationsführung die mit fachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht in Einklang zu bringen ist.
    Sofern wirtschaftliche Interessen (z.B. Oktoberfest) im Vordergrund stehen, wird der Infektionschutz in Richtung „Eigenverantwortung“ gelenkt, an anderer Stelle wird mal so mal so reguliert. Und noch ein Nachsatz: Was wirklich Hirnrissig ist, unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesländern. Dieser Sachverhalt verdeutlicht den groben Unfug den Landesparlamente fabrizieren unter dem Deckmantel des Föderalismus – Oder ist der Virus und/oder der Mensch im jeweiligen Bundesland ein Anderer? Solch ein Thema gehört zu 100% in Bundeshand ohne Wenn und Aber.

    Fazit: Ich würde mich lieber um meine 92-jährige Mutter kümmern und sie besuchen, als aller paar Monate meine Zeit mit neuen Regeln und Nachweisen zu verschwenden. Das ist Zeitdiebstahl durch mangeldes Interesse am Bürgerwohl.

  20. Es ist nur noch unerträglich, beschämend, menschenverachtend was in den Heimen seit nunmehr 2 Jahren und 7 Monaten vorgeht.
    Viele Kommentare beschreiben die mittlerweile irrsinnige Lage.
    Meine Mama darf bis heute zB keinen Geburtstag im Heim mit ihren Lieben im Heimcafe feiern. Café ist für Besucher geschlossen.Also ich kann nicht mal zusammen mit meiner Mama ein Eis essen oder ein Stück Kuchen.Beim Singen darf man nicht mal zwischendurch dabei sein.
    Einfach nur noch traurig.
    Jetzt nehmen wir halt den für meine Mutter beschwerlichen Weg bei Wind und Wetter und gehen in ein öffentliches Cafe , Eisdiele oder Supermarkt. Da ist keine Maskenpflicht und da können alle Angehörigen dabei sein ( ungetestet.( zum Spaß sagte ich , ich nehme sie mit auf das Oktoberfest in München) Bitte lasst die alten Leute am Leben wieder teilnehmen.
    Ich sehe was momentan im Heim seit 31 Monaten abgeht. Ich dürfte meine Mama eigentlich ja nicht mal richtig in den Arm nehmen. Einfach furchtbar.
    Ich könnte heulen .
    Die Politik lässt unsere Senioren im Stich ,mit dem Vorwand sie zu beschützen.
    Ich würde sie gerne mal 4 Wochen lang ,5 Tage die Woche mitnehmen zu dem Procedere Warten , Testen, Warten.
    Bin mittlerweile schon 506 mal getestet.
    Jetzt muss endlich Schluss sein.
    Ich sage nur Oktoberfest, Fußball etc.

    Und jetzt noch um die Pflegekräfte.
    Das was die mitmachen mit den Masken zig Stunden am Tag.
    Wieviele schaffen das ohne das die Maske
    halb oder ganz unten ist.
    Es ist alles nur noch ein Witz.

  21. Von 1 Bekannten wird mur am 5.10.22 in Rheinland Pfalz berichtet, dass der Besuch der Mutter in einer Pflegeeinrichtung ohne Coronatest erfolgt. Der Einrichtungsleiter argumentiert demnach, er vertraue den Besuchern. Ich dachte testen sei Pflicht???

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