Pflegeschutzbund e. V.

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Corona im Pflegeheim - Ihre Erfahrungen

Die Corona-Infektionszahlen steigen im Herbst 2021 rapide an. Erneut stehen die Bewohner:innen von Pflegeheimen im Fokus. Wie Sie sicher wissen, werden derzeit verschiedene Maßnahmen diskutiert: von täglichen Tests bis hin zu einer Impfpflicht für Pflegekräfte.

Aktuell hören wir im BIVA-Beratungsdienst wieder von Besuchseinschränkungen und sogar Besuchsverboten in Pflegeheimen. Oftmals werden diese Maßnahmen eigenmächtig von den Einrichtungen durchgeführt, denn die Länderverordnungen sehen dies in der Regel zurzeit nicht vor (Stand 24.11.2021, aktuelle Verordnungen finden Sie hier).

Dem wollen wir natürlich nachgehen. Seit Beginn der Pandemie setzen wir uns für verhältnismäßige Maßnahmen ein. Der Schutz vor dem Virus und der Schutz vor sozialer Isolation muss im Sinne der Betroffenen in Einklang gebracht werden. Unsere Beratungsfälle lassen darauf schließen, dass dies nicht immer der Fall ist. Dem möchten wir nachgehen und Missstände transparent machen. Je mehr wir über die Lage vor Ort wissen, umso zielgerichteter können wir uns für die Interessen der Betroffenen einsetzen und für Aufmerksamkeit in Medien und Politik sorgen.

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Bitte beachten Sie, dass wir die eingehenden Beiträge zunächst redaktionell prüfen**, bevor wir sie freigeben. Daher kann sich die Veröffentlichung verzögern.

Ihre Erfahrungen

50 Antworten

  1. Hallo!
    Ich möchte heute einmal den BIVA Pflegedienst loben ‼️
    Sie haben mich moralisch in dieser schweren Zeit ( 21 Monate‼️) mit Ihren Beiträgen „unterstützt“!
    Macht weiter so!!!!
    Es ist wahrscheinlich noch nicht jeden bekannt wie schwierig es die Heime, Heimbewohner und Angehörige haben ‼️
    Die Politik ist da endlich mal mehr gefragt, damit das Thema nicht vergessen wird! Wir benötigen mehr Pflegerinnen und Pfleger damit sich die schlechte Situation in den Heimen verbessert. Jetzt in der Pandemie wird alles noch sichtbarer.
    Mehr finanzieller Anreiz…
    Ich selbst besuche meine Mutti fast täglich. Am Sonntag nur mit vielen Bemühungen. Habe große Sorge und Angst wie die Weihnachtstage werden! Wir waren alle 60 Weihnachtstage zusammen ‼️

  2. Meine Schwester ist zu 100% Körperbehindert und lebt in einem Pflegeheim in Bremen und leidet zunehmend unter den Corona Maßnahmen. Seit nunmehr 2 Jahren sieht sie nur noch Menschen mit Masken vor dem Gesicht, dabei ist die Mimik gerade für behinderte Menschen von größter Bedeutung. Nachdem ein Mitbewohner weinige Wochen nach seiner Zweitimpfung plötzlich und unerwartet gestorben ist, haben wir uns gegen eine Coronaimpfung entschieden und haben jetzt große Angst, dass eine Zwangsimpfung durchgesetzt wird.

  3. Schleswig-Holsteinür
    Den Test als Geimpfte finde ich besonders Sonntags lästig. Auch Herr Drosten hält den Test nicht für so zielführend.
    Es gibt keinerlei Besuchseinschränkungen, nur Anmeldung erforderlich.
    Die Politik hatte ausdrücklich gesagt, sie habe aus der ersten Welle gelernt und würde nie wieder eine solche Isolation der alten Menschen anordnen!

  4. Meine Ehefrau ist an Demenz erkrankt und lebt seit zwei Jahren in einem Pflegeheim welches von meinem Wohnort ca. 40 Km entfernt ist. Sie ist dreifach geimpft und ich seit drei Monaten vollständig. Seit geraumer Zeit erhalte ich dort nur noch Zugang, wenn ich zusätzlich vor Ort getestet werde. Sprich im Heim werden die Teste von ausgebildeten Personal (unter anderem Pflegekräfte) durchgeführt und einem Anmeldeformular eingetragen. Diese Regelung befürworte ich voll und ganz.
    Nun musste ich mit ihr einen Zahnarzttermin wahrnehmen, wobei ich im Vorfeld erfahren hatte, dass man dort gerne einen negativen Test haben wollte. Ich bat das Pflegepersonal meine Frau zu testen bevor ich sie abhole. Ich selbst wurde vor Betreten der Einrichtung getestet. Wir beide waren negativ.
    Ich bat darum mir das Ergebnis zu bestätigen zur Vorlage beim Zahnarzt. Dieses wurde aber strikt verweigert, mit dem Hinweis der Heimleitung, dass dieses nur zugelassene Testzentren dürften. Selbst eine Kopie des Formblattes in dem mein Impfstatus, sowie das Testergebnis eingetragen wurde verweigerte man mir. Aussage der Heimleitung: ich müsste mich halt nochmal bei einem Testzentrum testen lassen. Nächste Bitte mir dann doch für meine demente Ehefrau den negativen Test zu bestätigen. Auch das wurde mit dem Hinweis, das Pflegeheim wäre kein zugelassenes Testzentrum verweigert. Auch mit meiner Frau müsste ich, obwohl frischer negativer Test gemacht vom Pflegepersonal, nochmal zu einem Testzentrum um einen Nachweis zu erhalten.
    Ich hätte mich, um diesen Nachweis zu erhalten, mit einer dementen Frau ca. zwei Stunden, im freien bei Kälte und Regen vor eines der wenigen Testzentren im nächsten Ort stellen müssen. Für mich ergibt das keinen Sinn, denn wir wurden beide in einem Pflegeheim getestet von bestens ausgebildetem Personal. Was kann das Testzentrum da besser? Ist das der Weg mit dem angeblich besonders zu schützenden Menschen, diese Begründung höre ich von der Politik immer wieder, umgeht? Man lässt sie bei Sauwetter vor einem Testzentrum stehen. Abgesehen davon entstehen doppelte Kosten für unser Gesundheitssystem, die vollkommen unnötig sind.

  5. NRW: Ich bin 3-fach geimpft, meine Mutter im Heim ebenfalls. Ich besuche sie täglich. Jetzt benötige ich einen nur 24-Stunden gültigen Test, d.h. ich muss mich tagsüber testen lassen, um sie gegen Abend besuchen zu können. Das Heim bietet ordnungsgemäß diese Tests an, kombiniert das Angebot aber mit den „Bürgertests“ die Ungeimpfte z.B. für die Arbeit benötigen. Gestern stand ich eine Stunde in Wind und Regen Schlange, um den Besuch durchführen zu können. Dann hatte meine Mutter auch noch einen schlechten Tag und war nicht ansprechbar. Toll! Das ist unzumutbar!

  6. In Schleswig – Holstein müssen Pflegeheimbesucher/innen einen Test vorweisen, der nicht älter als 24 Std. ist. Egal ob geimpft oder nicht. Dort Beschäftigte, die geimpft sind, müssen erst nach spätestens 72 Stunden getestet werden. Ich bin täglich im Pflegeheim meiner Mutter. Meine Mutter ist 98, dement, sitzt im Rollstuhl, Parkinson, kann nicht mehr verständlich sprechen, Schluckstörungen, stark eingeschränkte Sehkraft, benötigt viel Unterstützung beim Essen und Trinken usw. Sie sitzt da und guckt und wartet. Ich bin der Einzige, der noch für sie da ist. Wer ich bin und dass ich da bin, weiß sie alles noch. Derzeit kann ich noch täglich zu ihr. Andere Heime am Ort haben schon durch begrenzte Testtermine oder eingeschränkte Besuchszeiten ein „Betretungsverbot“ durch die Hintertür erlassen. Dann werden solchen Menschen wieder einmal Grund- und Menschenrechte vorenthalten. Ich als Besucher benötige täglich einen Test. Wäre ich dort im Heim beschäftigt, müsste ich nur alle 3 Tage getestet werden. Bin ich als Besucher denn wirklich „gefährlicher“ als ein dort Beschäftigter? Natürlich nicht. Wer nicht täglich ins Heim geht, merkt das nicht so. Für mich ist das aber eine Ungleichbehandlung. Von mir geht doch keine größere Gefahr aus als von einer Pflegekraft. Ich bin übrigens 3fach gegen Corona geimpft. Meine Mutter ebenfalls. Da fühle ich mich schon etwas auf die Stufe von Ungeimpften gestellt. Tägliches Testen ist eine sehr belastende Angelegenheit. Schreckt so manch einen ab. Die Landesregierung schreibt vor, dass Heime Tests anbieten müssen. Wie oft allerdings nicht. Tägliche Besuche sollen grundsätzlich ermöglicht werden. Das finde ich gut. Nur, wenn man wie ich täglich ins Heim kommt, muss man auch täglich getestet werden. Da fehlt aber oft das Personal. Ich verstehe, die Arbeitsbelastung ist hoch und weiß, dass das Personal knapp ist. Ich selbst hole mir auch mal einen Test von einer Teststation. Das kann aber nicht jeder. All das kann auch dazu führen, dass Angehörige ihre Besuche einschränken.
    Ich kann vieles von dem, was Betroffene hier berichten, sehr gut nachvollziehen. Ich begleite meine Mutter jetzt seit über 8 Jahren durch verschiedene Heime. Ich weiß, wie es dort ist. Wie es hier vor Ort weitergehen wird, weiß ich nicht. Noch klappt es. Aber wie so viele, die schlechte Erfahrungen mit den früheren Maßnahmen bezüglich der Heime gemacht haben, fühlt man sich traumatisiert und erwartet mal wieder Schlimmes. Im letzten Winter gab es Weihnachten für mich keine Besuchsmöglichkeit im Heim. Von November 2020 bis März 2021 waren Zimmerbesuche vom Heim aus untersagt. Nur Besuchsraum mit Plexiglas für 20 Minuten. Das war unmenschlich, vor allem für einen Menschen, der gar nicht mehr richtig sprechen, hören und begreifen kann. Ab April gab es dann eine neue Landesverordnung, die Zimmerbesuche und tägliche Besuche vorsahen. So ähnlich ist die derzeitige Verordnung hier in Schleswig – Holstein auch. Das finde ich ganz gut. Aber oft müssen Angehörige gegen ungerechtfertigte Maßnahmen der Heime vorgehen. Wie Heime manchmal reagieren, weiß ich. Politik ist hier gefordert, die hilflosen Menschen vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen und Heime in die Lage zu versetzen, politische Vorgaben umsetzen zu können.

  7. Ich und meine Schwester haben auch 1 ,2 und die 3 ‚te Auffrischungsimpfung sogar und trotzdem sollen wir nur mit einem aktuellen Test Mama besuchen dürfen ,ich finde das inzwischen lächerlich ,zumal ich im Kindergarten auch diesen Lollytest in der Gruppe mache ,aber Nein ,wir sollen ein Test mitbringen .Wie weit soll das noch gehen .Die isolieren die alten Menschen immer mehr mit diesen Maßnahmen, fürchte das Mama irgendwann an Depressionen leiden wird .Sie ist gewohnt uns alle 2-3Tage zu sehen ,da wir ihr auch Essen mitbringen .Warum haben wir uns eigentlich geimpft, wenn alles so weiter läuft, wie vorher. ICH HABE ANGST UM MAMA ,DA AUCH EIN SEHR STARKER PERSONALMANGEL IM HEIM IST ,JETZT KÖNNEN WIR ALS ANGEHÖRIGE NOCH NICHT MAL MITANPACKEN DAS LEBEN DA VEREINFACHEN. KEINER KRIEGT JETZT RICHTIG MIT WIE ES DRIN ABLÄUFT, WENN DIE TÜREN DEMNÄCHST KOMPLETT ZU GESCHLOSSEN WERDEN .MIR WIRD DAS ALLES INZWISCHEN ALLES UNHEIMLICH

  8. Seit ungefähr Dezember 2020 gibt es die Schnelltests und seitdem werden nur Besucher*innen ins Heim gelassen, die sich zuvor im Testzentrum des Heimes haben testen lassen. Die Öffnungszeiten sind von Mo- Fr über mehrere Stunden am Tag. In der ersten Zeit durften die Besucher*innen am Wochenende nur in Ausnahmefällen zu ihren Angehörigen. z.B. bei Palliativbetreuung oder weiter Anfahrt und Berufstätigkeit.
    Mittlerweile wird es am Wochenende etwas lockerer gehandhabt und es besteht die Möglichkeit, sich unter Aufsicht am Empfang selbst zu testen.
    Das Heim ist bis jetzt sehr gut durch die Pandemie gekommen. Es gab wenige an Corona erkrankte Bewohner*innen. Leider zwei Todesfälle, was aber im Vergleich zu anderen Heimen der Region eine sehr niedrige Zahl ist.
    Das erste Jahr der Pandemie war sehr schlimm für Bewohner*innen und Angehörige. Fast ein dreiviertel Jahr Betretungsverbot, dann mit Termin , einmal wöchentlich und zeitlich begrenzt.
    Die Auflagen nun sind angemessen und gut zu akzeptieren, zumal die Angehörigen auch den Erfolg beim Schutz der Bewohner*innen sehen.
    Mittlerweile gibt es eine gute Kommunikation und Maßnahmen werden in der Regel erläutert.
    So gut wie alle Mitarbeiter*innen und Bewohner*inne sind mittlerweile geboostert. Auch das Personal testet sich regelmäßig, trotz Impfung.
    Wenn ich die Diskussion um den Schutz der „vulnerablen“ Gruppen in den Medien verfolge (z.B. regelmäßige Tests), kann ich eigentlich
    nur mit dem Kopf schütteln. Alle Maßnahmen standen jedem Heim seit einem Jahr ohne Probleme zur Verfügung. Und sie werden auch vom Bund bezahlt. Es liegt auch in der Initiative der jeweiligen Heimleitung, ob und wie die Bewohner*innen geschützt werden.
    Es gilt hier, wie auch in anderen Bereichen: Alle Maßnahmen nützen nichts, wenn sich keine(r) dran hält!!!

  9. Im Pflegeheim in Aachen, in dem meine Freundin lebt, müssen sich jetzt auch vollständig Geimpfte wieder testen lassen, Klein- und Schulkinder hingegen kommen, zweitere nur außerhalb der Schulferien, ohne Test hinein! Das scheint mir widersinnig, gerade bei den noch ungeimpften Kindern ist doch die Inzidenz hoch! Die Heimleiterin, von mir darauf angesprochen, meint, dies solle ich mit dem Gesundheitsministerium NRW klären …
    Die Testzeiten sind in diesem Heim übrigens immernoch „überschaubar“ und insbesondere für Berufstätige schwer zu machen.

  10. Ja es ist ein echter Wahnsinn…..die Testzeiten im Altenheim bei meiner Mutter sind Dienstags, Donnerstags und Samstags von 16-18 Uhr!!!! Wenn denn schon mit Test dann müssen sie auch Angebote machen. Ich habe eine Anreise von einer guten Stunde und bin Vollzeit berufstätig.Da zu muss ich sagen, das ich geimpft bin und mich die ganze Zeit immer voher getestet habe, obwohl ich im Homeoffice bin und sehr vorsichtig bin, da meine Mutter aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden darf. Sie ist nach den ersten Impfung sehr schwer krank geworden…..und wir waren 3 Wochen auf abruf!!!! Ich teste mich freiwillig jeden 2 Tag. Da wurde mir vorgeworfen, das ich ja einen Test von sonst jemanden vorlegen könnte und einen O-Ton!!!!! Warum sollte ich das tun? Leider gibt es ja solche Menschen, aber ich möchte ja nicht auf eine Party sondern meine Mutter mit 88 Jahren besuchen…..Mein Angebot den Test unter aufsicht zu machen wurde ignoriert. Und die kommen immer zu zweit und keifen dann mit einem rum!!
    Da ich bei einer Behörde arbeite, bekomme ich immer die aktuellen Verfassungen und bin somit immer auf dem neusten Stand. Auch ist mir bekannt das die Heimleitung sich nicht gegen die Verfassung stellen kann und diese zu befolgen hat!!!!
    Jedes mal gibt es Reibungspunkte, so muss ich immer eine FFP 2 Maske von denen nehmen, obwohl ich immer jeden Tag eine neueFFP2 Maske benutze, muss ich diese entsorgen wenn ich komme! Ich arbeite im Homeoffice und habe diese Maske beim Betreten des Altenheimes eben neu aufgesetzt…. Die Caffeeteria ist immer noch geschlossen, so das ich nach langer Anfahrt, ein Getränk selber mitbringen muss….und das jede Woche…
    Am Mittwoch ist meine Mutter wieder gestürzt. Es bis heute keine Sitzerhöhung auf dem WC vorhanden, wir sollen es selber zahlen…..und auch rechts und links kein Haltegriff!!! in einer behindertengerechten Einrichtung!!!! Sie hat dort einen Tolettenstuh auf Rädern…der ist weg gerutscht und sie lag dann daneben.
    Früher gab es zum Frühstück und Abendbrot immer ein kleines Büffet und die Bewohner konnten sich aussuchen was sie gerne essen möchten, jetzt gibt es geschmierte Stullen, damit meine Mutter das Brote schmieren auch noch verlernt…..
    Als sie 6 Wochen im Krankenhaus lag, wurden lediglich 25% der Verkostung abgezogen….und so
    Ein Gespräch mit der Heimleitung ergab, das er sich melden würde….das war im März!!! auf Nachfrage: er wäre noch nicht so weit, im Vorbeigehen….
    Was da alles abgeht……Zu Weihnachten/ Heiligabend haben wir einen Brief bekommen und sollten an Heiligabend von Besuchen absehen, da sie selber mit den Bewohnern eine Feier machen möchten. Fazit, als ich mit meine Mutter später telefonierte, ja wir haben eine Stunde zusammen gesessen und es wurde eine Geschichte vorgelesen……es gibt nur noch meine Mutter und mich!! meine Brüder kümmern sich überhaupt nicht.

    1. Das ist ja eine schreckliche Tragödie! Hoffentlich behalten Sie die Kraft zum regelmäßigen Kontakt, ich bin dankbar für jede Minute mit meiner nun leider verstorbenen Mutter, die wir nutzen konnten!!
      Dass die Pflege völlig überlastet ist, ist furchtbar, sollte trotzdem nicht zu einem so empathielosen Verhalten Ihnen gegenüber führen! Sie nehmen ja ohnehin viel auf sich, um Ihre Mutter zu stabilisieren!
      Es muss sich endlich etwas Grundsätzliches in der Pflege allgemein verändern. Ich habe oft bei meinen Abgeordneten angerufen, als ich um die Impfung meiner Mama gekämpft habe. Und bitte sämtliche Petitionen unterstützen!
      Von Herzen alles Gute für Sie und Ihre Mutter,
      C.Uhl

  11. Niedersachsen: Letzte Woche Freitag wurde mir avisiert, dass ich als Ungeimpfte demnächst wohl ein Besuchsverbot bei meiner Mutter habe. Irrelevant, dass ich kein Corona habe u. mich aktiv dagegen schütze (Vitamin D3, erfolgreich). Dies Jahr wurde ich 59x negativ getestet, im Sommer war eine 2-monatige Testpause. Ich habe kein Corona u. meine 91-jährige Mutter (geimpft) wird dafür bestraft, dass ich niemandem schade u. mich selber schütze.
    Montag kam der Anruf: Besuchsverbot für Ungeimpfte. Bis dahin wurden im Haus Geimpfte & Genesene nie getestet. Ich 2x die Woche (öfter war ich gar nicht mehr da wg. der harschen Besuchseinschränkungen, vor Corona war ich 2x tgl. im Haus). Nachmittags dann der Anruf, ich dürfte Dienstag doch kommen. Heute der Anruf: Besuchsverbot f. Ungeimpfte. Geimpfte & Genesene nur noch mit Test. Der erfolgt im Heim. Das Testzertifikat, so gewünscht, muss man sich außerhalb in der Apotheke o. einem Impfzentrum beschaffen…
    Ist das der Lohn dafür, dass ich 7 Jahre lang meine Mutter versorgte, betreute, systemrelevante Angehörige auch im Heim wurde und nachweislich kein Corona habe, mich aktiv erfolgreich schütze und damit auch meine Mitmenschen? Das meine demenzkranke Mutter, Pflegegrad 5, 100 % schwerbehindert, Merkzeichen H, fast blind u. unfähig, zu telefonieren, jetzt so von ihrer wichtigsten Bezugsperson isoliert wird – wo andere „Verwandte“ ja schon lange nicht mehr kommen?
    War es nicht mal der Plan, kein Corona zu bekommen? Ich bin selber schwerbehindert und werde den Teufel tun, mein eigenes Leben mit dieser Impfung zu riskieren, denn das Risiko trage ich u. was nutzt es mir, wenn man nach meinem Impftot sagen würde: „Oje, sie hatte viele Vorerkrankungen…“.
    Diese Politik, die nur die Impfung als alleiniges Heilmittel will u. andere, erfolgreiche Behandlungsoptionen komplett negiert, ist menschenverachtend! Meine Mutter war gestern entsetzt (trotz ihrer Demenz), dass mir meine Besuche bei ihr verboten werden könnten. Sie sagte wortwörtlich: „Das ist doch Quatsch!“ Seit Jahren bin ich ihr Leben, ihr ein und alles. Habe alles gegeben u. andere sagten oft: „Was Du da für Deine Mutter tust, das könnte ich nicht.“
    All das ist jetzt verboten. Warum? Mit welchem Recht? Ich schütze alle um mich herum vor einer Infektion u. augenscheinlich sogar erfolgreicher, als die Impfung es schafft. Und dafür wird jetzt meine Mutter, die geimpft ist, bestraft?
    Ganz ehrlich: Ich möchte lieber sterben, als diesen Wahnsinn noch länger zu ertragen. Wozu bin ich ein guter Mensch, wenn ich behandelt werde wie Dreck? Wozu tue ich Gutes, wenn der Lohn dafür Schmerzen, Tränen u. immer nur Angst um meine Mutter sind? Es ist fast, als hätte ich besser daran getan, meine geliebte Mutti vor Jahren in ihrem eigenen Erbrochenen verrecken zu lassen. Wollt ihr das? – Ich verstehe diese Welt nicht mehr. Wie kann man so grausam sein?

  12. Meine Mutter, 89 Jahre , hatte einen ambulanten Termin beim Hautarzt. Nach Rückkehr in das Pflegeheim durfte Sie für 7 Tage Ihr Zimmer nicht verlassen und keine Besucher empfangen, sprich Sie wurde unter Quarantäne gestellt, und ohne dass Sie irgendwelche Symptome hatte.
    Meine Mutter ist drei Mal geimpft und hatte zusätzlich einen negativen Schnelltest.
    Jetzt steht wieder ein Arztbesuch an, nur Sie weigert sich diesen Termin wahrzunehmen, da das Pflegeheim nicht von der 7-tägigen Quarantäne abweicht. Dies wurde in einer Email an die Angehörigen am 29.11.21 angekündigt.
    Ich habe versucht, telefonisch mit dem Betreiber , eine Rechtsgrundlage zu erhalten, aber die Antwort war: Hier bestimmen wir und wenn Ihnen das nicht passt, können Sie Ihre Mutter ja in ein anderes Heim geben.
    An welche Stelle kann ich mich wenden, um gegen diese Anordnung des Heimes anzugehen ?
    Das Gesundheitsamt war bisher leider keine Hilfe.
    Das Seniorenwohnheim befindet sich in Baden Württemberg.

    1. Insbesondere werden für geimpfte oder genesene Bewohnerinnen und Bewohner der vollstationären Einrichtungen der Pflege, anbieterverantworteten Wohngemeinschaften, besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen einschließlich Kurzzeitwohneinrichtungen der Eingliederungshilfe und Einrichtungen der Sozialhilfe, die nicht positiv getestet wurden, grundsätzlich

      1. Zimmerquarantänen untersagt,

      2. Besuchsbeschränkungen und Beschränkungen hinsichtlich des Verlassens von Einrichtungen ausgeschlossen,

      3. verpflichtende Testungen von im Sinne dieser Allgemeinverfügung geltenden geimpften und genesenen Bewohnerinnen und Bewohner ausgeschlossen; dies gilt mit der Maßgabe, dass die letzte erforderliche Impfdosis nicht länger als sechs Monate zurückliegen darf. Keine zeitliche Beschränkung gilt für genesene Personen mit einer verabreichten Impfstoffdosis sowie Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, die bereits mindestens 14 Tage zurückliegt.

      9. Ordnungswidrigkeiten

      Wer als Leiter einer Einrichtung Besuchsbeschränkungen, Zimmerquarantänen oder Verlassensverbote ausspricht, die nach dieser Allgemeinverfügung ausgeschlossen und nicht von der zuständigen WTG-Behörde in Abstimmung mit dem MAGS genehmigt worden sind, kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro belegt werden (§ 42 Absatz 1 Nr. 7 i.V.m. § 42 Absatz 2 WTG).

  13. Ab sofort wieder eingeschränkte Besuchszeit (pro seniore, Bayern) Di-Do, Sa und So, jeweils EINE Stunde nit Test ( auch bei Geimpft) im Eingangsfoyer (zugig, laut, gegenüber zweiter Besuchstisch, keine Privatsphäre, anstrengend für 87jährige demente Mutter.
    Besuch auf Zimmer sb sofort generell untersagt ( egal, dass wir beide zweifach geimpft und geboostert sind). Kann meine Mutter so nicht mehr begleiten. Sie kann sich nicht ausruhen und hinlegen wie zuvor bei Besuchen auf Zimmer.
    Skandalös und willkürlich!
    Fühle mich absolut hilflos und ausgeliefert.

  14. Im Pflegeheim meiner Eltern läuft es bis jetzt noch ganz gut. Neu ist derzeit nur, das alle Besucher getestet sein müssen. Auch geimpfte. Das finde ich aber in der jetzigen Situation ok (Bundesland Sachsen). Das Heim selber führt Tests durch und hat im Gegensatz zum Vorjahr (Test nur Vormittags) dazu auch die Zeiten besucherfreundlicher gestaltet (jetzt Montag bis Sonntag bis 13.45 Uhr). Außerhalb dieser Zeiten ist man bemüht, im Bedarfsfall auch mal einen Test außer der Reihe zu machen. Auf den Stationen darf sich eine maximale Anzahl von Besuchern aufhalten. Das war aber schon lange so. Im Foyer wurden vor einiger Zeit einige Ecken eingerichtet, wo sich Bewohner mit Besuchern treffen können. Damit muss man nicht unbedingt auf die Station ins Zimmer. Ansonsten FFP2-Maskenpflicht. Das ist aber auch schon die ganze letzte Zeit so gewesen. Zum Besuch muss man sich nicht telefonisch anmelden. Da war mal so, war aber problematisch, da es nur ein kleines Zeitfenster zur Terminvereinbarung gab und dies auch noch einen Werktag vorher erfolgen musste. Ein Spontanbesuch war da nicht möglich. Jetzt ist das kein Problem. Es kann höchstens sein, das man etwas warten muss, weil die zulässige Besucherzahl auf der Station erreicht ist. Die Besuchszeit im Zimmer wurde auf 45 Minuten festgelegt, damit alle Besucher eine Chance haben. Ist man mit dem Angehörigen draußen spazieren usw. zählt keine Zeit. Alles in Allem, hat sich da gegenüber dem Vorjahr viel verbessert. Damals wurden ja Bewohner sogar daran gehindert, das Gebäude zu verlassen. Ich denke, es ist auch dem Engagement des BIVA zu verdanken, das sich die Situation verbessert hat.

  15. Ab gestern benötige ich zum Betreten eine Heimes nur noch einen Test! Einmal geimpft, zweifach geimpft oder sogar dreifach geimpft! EGAL!!! Was ist eigentlich in Düsseldorf los? Wer kann mir diesen Schwachsinn erklären?

  16. Ich muss mich z. ZT. doch sehr wundern. Auch in dem Heim, in dem meine Mutter lebt gibt es auf der Station immer noch ungeimpfte Pflegekräfte. Das geht gar nicht. Seit kurzem wird wieder bei jedem Besuch getestet, was ich auch begrüße. Was ich nicht verstehe ist, dass ich mein Testergebnis nicht wie früher, auf Wunsch ausgedruckt mitbekomme, denn so ein Test hat 24 Std.Gültigkeit. Wenn ich dann hinterher noch irgendwo hin muss, muss ich mich evtl. Schon 1 Std.später an einer Teststation wieder anstellen mit neg.Test. Was soll das ?

  17. Bei meiner Mutter gibt es wieder zeitliche Beschränkungen des Zutritts. Besuchszeit von 10-16 Uhr in der Woche, für Berufstätige nur bei sehr kulanten Arbeitgeber möglich, Zutritt neu am Wochenende zu 2 festen Zeiten 10 Uhr und 14 Uhr, dies sind auch die Zeiten für Testungen vor Ort, da sich seit letzter Woche alle (auch geimpfte) ein negatives Testergebnis brauchen. Auffallend ist, das die Stationen seit 3 G am Arbeitsplatz gilt, nur noch einfach besetzt sind. Es fehlt an Personal.

  18. Ein Wahnsinn; im letzten Jahr starben die Pflegeheimbewohner reihenweise aufgrund der Monate langen Besuchsverbote; die Politik schaute zu, der „Pflegebeauftragte“ der Bundesregierung half nicht, es wurde versucht , alles „unter den Tisch zu kehren“!

  19. Ich habe Aktuell eine Wg erlebt mit Ca. 10 Bewohnern diese letztmalig im Februar geimpft wurden niemand sich wirklich zuständig sieht dort zu Boostern, es herrscht ein Pflegermangel das man es umsetzen könnte diese Personen zu begleiten das sie zum Impfen kommen! Selbst die Hausärzte dieser Patienten blicken ab entweder kein Impfstoff oder keine Kapazität. Es wurde erklärt erst im Januar 2022!Das ist doch unfassbar!

  20. Vor 14 Tagen gab es 8 Corona Infektionen im Pflegeheim meiner Mutter. Ich habe es durch Zufall erfahren und es wurde versucht, diese Tatsache unter den Teppich zu kehren. Meine Mutter hat die Booster-Impfung schonen erhalten. Darüber bin ich froh. Ansonsten wird nur der Besucher getestet, wenn er möchte. Nach dem Impfnachweis wird gar nicht gefragt. Es ist eine Frage der Zeit, wann die Infektionszahlen weiter steigen. Ich glaube, die Pflegeeinrichtung ist mit der aktuellen Situation überfordert und die Mitarbeiter auch.

  21. Seit der Schließung der Pflegeheime im letzten Jahr hat es keine normale Öffnungszeiten mehr gegeben. Besuchszeiten sind von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr. Besuche sind seit dem nur auf dem Zimmer erlaubt und nicht in den Gemeinschaftsräumen, Besuch mit Abstand und FFP 2 Masken. Aktuell nur 2 G+ wobei die Testzeiten grottenschlecht sind und mitten in den 2 Stunden Besuchszeiten liegen MO und Fr. Von 10.30 bis 11.30 und Mi von 16 bis 17 Uhr. Also insgesamt nur 3 Stunden pro Woche. Die Testzentren sind total überlaufen und weisen auf Grund, der Nachfrage von Test Kapazitäten daraufhin, das sie nur einen kostenfreien Test pro Woche durchführen können. Meine Mutter ist Dement im Endstadium, seit 2 Jahren bettlägerig und nicht mehr ansprechbar und ich empfinde diese ganze Situation als sehr belastend Es ist schon schwierig genug, mit den eingeschränkten Besuchszeiten, aber durch die so stark minimierten Testzeiten im Pflegeheim, nimmt man Angehörigen und Besucher, die Möglichkeit auf soziale Kontakte. Viele Bewohner, die geistig noch fit sind, werden immer depressiver daran scheint niemand zu denken. Die Regierung beschließt einfach Maßnahmen in letzter Sekunde ohne sich um die Durchsetzung der Anordnung Gedanken zu machen. Die Menschlichkeit bleibt auf der Strecke.

  22. Zur Zeit kann ich meine Mutti noch Montag bis Freitag besuchen, meistens für 2 Stunden. Ich helfe ihr bei vielen Dingen. Fußbad (was sonst nie statt findet), Fußpflege, Fingernägel feilen, Blumen gießen, uvm. Windel wechseln…
    Am Samstag und Sonntag gibt es Einschränkungen. Da sollen nur täglich nachmittags für eine knappe Stunde Auswärtige Angehörige Einlass bekommen. Ganze 5 Angehörige für das gesamte Heim‼️ Kann nicht sein, solche Benachteiligung ‼️ Dagegen habe ich mich schriftlich beim Heimleiter gewehrt, aber mündlich keine Zusage erhalten. Schriftlich schon gar nicht.
    Bin gespannt jetzt wo die Adventszeit los geht, ob man mir den Besuch Sonntags nicht erlaubt.
    Für meine Mutti bedeutet das ein Härtefall wegen ihrer Demenzerkrankung.
    Ich sehe es meiner Mutti an wie sie jetzt zum 3. Mal unter dem „Lockdown“, dass sie nicht nach Hause darf, sehr massiv leidet.
    Es wurde mir auch von einer anderen Person heute bestätigt.
    Sie hat ein Einzelzimmer. Ich bin seit heute zum 3. Mal Corona-Geimpft und werde täglich getestet. Was geht da noch mehr?
    Ich habe meine Mutti die vielen Monate körperlich wie psychisch immer wieder am Telefon, bei Besuchen oder zu Hause aufgebaut.
    Jetzt hat die Familie große Angst und Sorge das sie sehr abbaut und eher an Kummer und Sorge früher verstirbt.
    Sie ist 2 x geimpft. Die 3. Impfung steht in ein paar Tagen an.
    Die ganze Situation ist so, nur weil es keine Impfpflicht‼️
    Die Leidtragenden sind die Heimbewohner, die Vollständiggeimpften, nur weil es Impfverweigerer immer noch gibt‼️
    Immer wird uns gesagt: was wir zutun und zulassen haben ‼️
    Es reicht langsam ‼️

  23. Bis jetzt keine Einschränkungen, es gilt 2G plus seit ein paar Tagen, was ich persönlich sehr gut finde. Das Heim meiner Mutter ist seit Beginn der Krise gut davon gekommen, erst in letzter Zeit gab es positive Fälle bei 3 Pflegekräften, von denen 2 nicht geimpft waren und 1 Fall bei einer Bewohnerin, deren Sohn positiv beim täglichen Pflichttest für Ungeimpfte „herausgefischt“ wurde. Glücklicherweise sind in der kompletten Zeit keine Corona-Toten, keine Folgeschäden oder weitergehende Ansteckungen entstanden.

  24. Ich arbeite als Physiotherapeutin unter anderem in einem Pflegeheim. Ich bin vollständig geimpft, werde täglich getestet, trage bei der Arbeit Schutzkittel, FFP 2 Maske, halte mich an ALLE Regeln. Einer der Heimbewohner die ich behandle ist UNGEIMPFT ( Coronaleugner), trägt weder eine Maske, noch wird er getestet. Wenn ich komme, macht er sich regelmäßig einen Spaß daraus, mir zu sagen, dass er mich jetzt sicher anstecken wird und ich dann sterben werde. Übrigens ist er 56 Jahre alt, nicht dement, nicht psychisch krank, sondern hält Corona für eine Erfindung von Bill Gates. Er verläßt das Heim regelmäßig und empfängt dort in seinem Zimmer Besucher.
    Auf Nachfrage bei der Pflegedienstleitung sagte man mir, da er dort zu Hause wäre, müsste er weder eine Maske tragen, noch getestet werden. Ich halte mich an alle Regeln zum Schutz der Heimbewohner/Pflebedürftigen.
    Wer schützt mich?

    1. Hallo J., der nicht immunisierte Heimbewohner muss seit dem 22.11. seitens der Pflegeeinrichtung (NRW) dreimal wöchentlich getestet werden. Ihren Unmut kann ich gut nachempfinden, denn ich unterrichte ich an einer Schule (Sek II), an der im Schnitt 9 von 21 Schülerinnen und Schülern pro Klasse willentlich nicht geimpft sind und diese im Klassenzimmer am Platz keine Maske tragen müssen (was sie auch stets gerne tun). Das führt dazu, dass ich sowie meine Kolleginnen und Kollegen (viele von uns schon geboostert) sowie die immunisierten Schülerinnen uns Schüler uns weiterhin mit FFP2-Maske schützen (was ich tun muss, da regelmäßige Besuche im Pflegeheim, s.o.). VG.

    2. Das ist ja eine schreckliche Tragödie! Hoffentlich behalten Sie die Kraft zum regelmäßigen Kontakt, ich bin dankbar für jede Minute mit meiner nun leider verstorbenen Mutter, die wir nutzen konnten!!
      Dass die Pflege völlig überlastet ist, ist furchtbar, sollte trotzdem nicht zu einem so empathielosen Verhalten Ihnen gegenüber führen! Sie nehmen ja ohnehin viel auf sich, um Ihre Mutter zu stabilisieren!
      Es muss sich endlich etwas Grundsätzliches in der Pflege allgemein verändern. Ich habe oft bei meinen Abgeordneten angerufen, als ich um die Impfung meiner Mama gekämpft habe. Und bitte sämtliche Petitionen unterstützen!
      Von Herzen alles Gute für Sie und Ihre Mutter,
      C.Uhl

  25. Meine Mutter (95, im Rollstuhl, mit stärker werdenden dementen Phasen) lebt in einem Seniorenwohnheim der Diakonie in Oberfranken.
    Gefordert wird für Besucher 2G plus, und zwar mit einem tagesaktuellen (!) Test, den man sich selbst besorgen muss.
    Die Testsituation in der Stadt selbst war zumindest Ende letzter Woche extrem unbefriedigend, zunächst gab es auch am Sonntag keine Testmöglichkeit.
    Dies hat das Heim als Grund genommen, das Heim am Sonntag, an dem sicher vor allem Berufstätige kommen würden, nicht für Besucher zu öffnen. Nachdem dieser Grund nicht mehr vorliegt, beruft sich das Heim auf mangelnde Kapazität, um die Prüfung am Eingang vorzunehmen. Angebote von Angehörigen, dies ehrenamtlich zu übernehmen, wurden nicht beantwortet.
    So kann man Besuche natürlich auch verhindern bzw. zumindest einschränken.
    Die Informationen über die aktuell gültigen Regelungen werden erst Tage später auf der Homepage eingestellt.
    Die Situation ist insgesamt unbefriedigend.

  26. Laut Aussage der Verwaltung in der Bellini-Seniorenresidenz Dorsten gibt es eine andere Verordnung, als die, die sie hier anführen. Hier ist zu lesen, dass ab 22.11. die Testpflicht für Besucher entfällt, deren komplette Impfung nicht länger als 6 Monate her ist. Den Einrichtungen ist angeblich aber eine Mitteilung zugstellt worden, das JEDER Besucher getestet werden muss. Diese neue Ordnung würde ich gern einsehen. Mich würde interessieren, ob es festgelegt ist, wie die Zeiten für Testungen zu legen sind. In dieser Einrichtung in Dorsten sind sie von Mo.-Fr., zwischen 15 und 16 Uhr möglich. Das ist für berufstätige unmöglich, den Test mit dem Besuch zu verbinden. Zeitlich ist es noch schwieriger, wenn man nach der Arbeit erst noch eine ausgelagerte Teststation aufsuchen muss und dann noch pünktlich zu Besuchszeiten einen Besuch im Altenheim machen möchte.
    Gruß Birgit aus Dorsten

    1. Liebe Birgit,

      uns hat die Heimleitung eine Information über die Änderung des Infektionsschutz-Gesetzes (Neuregelung des §
      28b Abs. 2 IfSG) geschickt. In diesem Gesetz ist bundeseinheitlich die Testpflicht der Besucher geregelt. Damit müssten eigentlich diesbezüglich in allen Bundesländern die gleichen Regeln gelten.

    2. Hallo Birgit, dann verlangen Sie nach der hauseigenen Ordnung, denn die steht nicht über dem Gesetz/den Verordnungen des MAGS. Und ja, in der Einrichtung meiner Mutter entfällt die Testpflicht für geboosterte Angehörige (und diejenigen, deren Immunisierung nicht länger als 6 Monate zurück liegt). Man kann wohl ein Schnelltestergebnis (kostenloser Bürgertest) mitbringen, das nicht älter als 24 Stunden alt sein darf. Auch kann man sich vor Ort – zu bestimmten Zeiten – testen lassen. Da ich zu jenen Angehörigen zähle, die schon geboostert sind, bin ich nicht an die angebotenen Testzeiten gebunden – diese sind in der Tat für Berufstätige (bin ich) nicht darstellbar. Ich würde mich an Ihrer Stelle einfach schnellstmöglich boostern lassen, dann sind Sie aus dieser „Komplikationsschleife“ raus. VG. S.

    3. Sehr geehrte Frau Püthe,
      es gilt nach wie vor die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) vom 17. August 2021, in der ab 24. November 2021 gültigen Fassung. Nach § 4 Absatz 1 dieser Verordnung ist der Zugang zu Pflegeeinrichtungen immunisierten und (nur) getesteten Personen erlaubt.
      Nach der Allgemeinverfügung CoronaAVEinrichtungen darf von diesen Regelungen durch die Einrichtung selbst nicht abgewichen werden.
      Jetzt kann es aber sein, dass die örtliche Gemeinde oder der Kreis eine weiter einschränkende Allgemeinverfügung erlassen hat, etwa weil es in Ihrem Kreis eine sehr hohe Inzidenz gibt. Das können Sie bei der zuständigen Heimaufsicht erfragen.
      Wenn dies nicht gegeben ist und die Einrichtung auf Ihre Beschwerde hin weiter uneinsichtig bleibt, können Sie sich gern an den BIVA-Beratungsdienst wenden (https://www.biva.de/leistungen/rechtsberatung-pflege-und-heimrecht/).
      Was die Testungen angeht, so gibt es hierzu keine genauen Vorgaben. In der Allgemeinverfügung CoronaAVEinrichtungen ist unter Punkt 3.4. lediglich geregelt, dass eine Testung bedarfsgerecht mindestens drei Mal wöchentlich angeboten werden soll. Was bedarfsgerecht ist, ist sehr fraglich, vor allem, von welchem Bedarf ausgegangen wird.
      Herzliche Grüße
      Ihr BIVA-Beratungsdienst
      Ergänzung vom 29.11.2021:
      Die Ereignisse haben sich leider überschlagen, so dass wir unsere Anmerkung zum Kommentar von Frau Püthe ändern müssen. Es gilt nunmehr der neu eingeführte § 28 b des Infektionsschutzgesetzes, wonach alle Besucher von Pflegeeinrichtungen, also auch Geimpfte und Genesene, einen aktuellen Test vorlegen müssen.
      Herzliche Grüße
      Ihr BIVA-Beratungsdienst

  27. Ich bin Tochter einer an Demenz Erkrankten und befinde mich – wie sicherlich einige von Ihnen auch – seit Ende März 2020 in einem emotionalen Ausnahmezustand. Die Schließung des Pflegeheimes, in dem meine Mutter lebt, hat mich spürbar traumatisiert. Nichts hat mich so sehr erschüttert wie die Tatsache, monatelang nicht mehr zu ihr zu dürfen.

    Diesem Trauma begegnete ich nach der ersten Schockstarre – neben professioneller Hilfe – mit einer Kampfeshaltung und versuchte u.a. medial publik zu machen, wie unerhört das alles ist/war – und nein, Herrn Spahn kann und werde ich die Schließung der Pflegeheime nicht vergeben.

    Jetzt wird dieses Trauma zum einen durch die wieder stark ansteigenden Infektionszahlen getriggert, da ich erneut Angst verspüre, dass man mir meine Mutter wieder „wegnimmt“. Zum anderen erlebe ich nun auch wieder – für mich überhaupt nicht nachvollziehbare – Aktionen seitens der Pflegeeinrichtung, in der meine Mutter lebt.

    So erhielt ich vor einigen Tagen einen freundlich formulierten Brief, in dem mir zum einen erklärt wurde, was die neue AVPflege & Besuche sowie die Testungen für Angehörige mit sich bringen werden – zum anderen wurden wir Angehörige mit diesem Schreiben aber auch darum gebeten, so wir unsere Lieben an Heiligabend nicht zu uns nach hause holen werden, von Besuchen in der Pflegeeinrichtung am Nachmittag des Heiligabends abzusehen.

    Meine Empörung über diese schändliche und skandalöse Bitte kennt keine Grenzen – das habe ich der Leitung der Einrichtung in einem Schreiben auch deutlich zu verstehen gegeben, denn diese höflich formulierte Bitte kommt einer Ausladung der Angehörigen, deren Lieben so krank sind, dass sie nicht mehr transportfähig sind, gleich.

    Ich frage mich, wer kommt auf so etwas? In unserem Fall ein katholisches Haus! Vielleicht ist dieser Kirche ja der gefühlte Verlust einer Familiengemeinschaft nicht so vertraut wie z.B. mir?

    Verwundert bin ich zudem darüber, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird – nämlich diejenigen, die in ihre Familien gehen, ziehen lassen (testet die jemand nach Rückkehr? Weiß die Einrichtung, wie groß der Familienkreis sein wird oder wer in deren Zuhause vollständig geimpft/geboostert ist?) und die Schwächsten benachteiligen, indem deren Angehörige ausgeladen werden. Und gerade diese Angehörigen stellen ja keine Gefahr dar, da sie nachmittags vor Ort getestet werden könnten oder die Einrichtung deren Immunstatus allemal schon kennt.

    Mein Mann, mein Bruder, ich und unsere Mutter sind mittlerweile dreimal geimpf (= geboostert) – wieso sollten wir nicht jederzeit Zutritt zu dem Zuhause unserer Mutter haben?

    Ich bin 54 Jahre alt und habe mein ganzes Leben lang an Heiligabend mit meinen Eltern/zuletzt mit meiner Mutter verbracht, weil es MIR wichtig ist, weil ICH es mir so wünsche. Ich störe weder andere Pflegebedürftige noch das Personal – im Gegenteil – ich kümmere mich um meine Mutter und entlaste das Personal, indem ich ihr z.B. Essen und Trinken anreiche.

    Ich werde an Heiligabend mit meiner Mutter in deren Zimmer sein und hier mit ihr zusammen Musik hören, Geschichten lesen, lächeln, reden und ihre Hand halten. Das ist meine Entscheidung und wäre auch unserer Mutter Wunsch, könnte sie diesen noch artikulieren.

    Für mich steht fest, dass selbst, wenn die Inzidenz in NRW auf 3800 anstiege, ich es mir kein zweites Mal verbieten ließe, bei meiner Mutter zu sein – das ist „so sicher wie das Amen in der (katholischen) Kirche“.

    Ich kann Sie alle nur ermutigen, sich nicht mehr jede Absurdität bieten zu lassen und der Stimme Ihrer hochbetagten Lieben Ausdruck zu verleihen.
    Denn am Ende geht es doch um ein würdiges Ende. Es waren die Hochbetagten, die als erstes ihre Pflicht erfüllten und sich immunisieren ließen, dann den zweiten Shot und nun auch schon den dritten erhielten. Was denn noch? Ich weiß, dass meine Mutter sterben wird, aber bestimmt nicht mehr an COV-19. Und ja – ich bin ich stinksauer, dass mir Besuche wieder erschwert werden, während noch immer ungeimpfte Menschen ihren Dienst an meiner Mutter tun dürfen. Unterwerfen werden ich mich deren Diktat jedoch nicht mehr.

    Ich wünsche Ihnen & Ihren zu pflegenden Angehörigen viel Kraft und eine besinnliche Weihnachtszeit – geprägt von Nähe und Zuversicht!

    1. Es tut mir sehr leid zu lesen, was Sie uns Ihre Mutter dieses Jahr schon durchmachen mussten und scheinbar ja auch noch werden müssen.
      Mein Vater lebt auch seit Januar diesen Jahres in einem Heim. Er leidet an Demenz und gerade die ersten Wochen und Monate (in welchem wir ihn nur 1x die Woche 1h besuchen durften) wären extrem wichtig gewesen um ihm beizustehen und zu unterstützen. Ich habe mich versucht von Anfang an gegen die Heimleitung bzw. Pflegedienstleitung zu wehren und nicht alles hinzunehmen. Leider nur mit mäßig Erfolg. Als es mir dann im April und Mai eindeutig mit der Absonderung der armen alten Menschen zu weit ging, habe ich den Träger der Einrichtung angeschrieben und um Aufklärung gebeten, warum es Angehörigen so schwer gemacht wird. Und siehe da: plötzlich waren Besuche meines 4jährigen Sohnes möglich und Tests wurden auch zu Zeiten angeboten, welche Arbeitnehmer in Anspruch nehmen konnten. Plötzlich waren auch Sonntagsbesuche möglich. All das wurde einfach vom Heim pauschal vorher abgelehnt.
      Ich verstehe, dass die Leitungen Angst davor haben, dass Corona in eines ihrer Heime kommt. Aber solange noch 50% der Pfleger nicht geimpft sind (in unserem Heim), solange darf es nicht auf dem Rücken der Bewohner ausgetragen werden. Da bin ich absolut bei Ihnen.
      Unsere Leitung informiert uns GAR NICHT. Wir kommen nach Anmeldung ins Heim und erhalten die neuesten Auflagen mal so nebenbei im Gespräch.
      Das es ein Besuchsverbot an Heiligabend gibt, das ist die absolute Frechheit. Das ist menschenunwürdig und geht überhaupt nicht! Das würde ich mir an Ihrer Stelle auch auf gar keinen Fall gefallen lassen.
      Ich hoffe noch darauf, dass wir meinen Papa an Heiligabend für ein paar Stunden zu uns holen können. Er ist im Rollstuhl und es ist alles so schon recht schwierig. Aber das werde ich mir auch nicht verbieten lassen.
      Ich wünsche Ihnen und Ihrer Mama einen besinnlichen Heiligabend. Machen Sie es genau so, wie es sich für Sie und Ihre Mama am besten anfühlt.
      Beste Grüße
      Alexandra

      1. Furchtbar!
        Meine Mutter starb im letzten Jahr im Frühsommer im Altenheim! Nicht an Corona, sondern am unmenschlichen monatelangen Besuchsverbot!
        Und sie war nicht die Einzige!
        Politikversagen!

    2. Liebe Frau Ewers, ich habe ziemlich genau die gleiche Geschichte und die gleiche Angst und bin ebenfalls dauerhaft in Kampfhaltung. Hier in Berlin „dürfen“ die Bewohner noch täglich Besuch empfangen. Aber ich bin absolut sicher, daß dies noch vor Weihnachten geändert wird. Besuchszeiten sind im Heim meiner Mutter bereits wieder eingeschränkt (ganz offen waren sie seit 03/2020 nie) und werden leider auch ohne Rücksicht auf die Bewohner verteilt. Ich darf morgen 17 Uhr zu meiner komplett bettlägrigen und schwer dementen Mutter – da wird sie erfahrungsgemäß bereits schlafen. Ob ich Heilig Abend eingelassen werde bezweifle ich trotz Anmeldung. Aussperren lasse ich mich aber nicht mehr ohne Gegenwehr.

      Mit herzlichen Grüßen aus Berlin
      G. Linster

      1. Sehr geehrter Herr Hohmann – wie können Sie so etwas sagen? Ich glaube nicht, daß einer der hier engagierten Menschen eine Angehörigen „Ins Heim gesteckt“ hat. Meine Mutter hätte sich das mit aller Kraft verbeten. Sie hat das in Absprache mit uns entschieden. Eine leibeigene Polin hätten wir uns weder leisten können noch wollte meine Mutter das jemandem antun. Zudem ist auch diese Variante nicht ohne Probleme. Die Pflegekräfte im Heim mühen sich nach allen Möglichkeiten. Sie sind nicht das Problem….

      2. Sehr geehrter Herr Hohmann, auch ich muss leider sagen, dass sich niemand zu einer solch pauschalen Äußerung verleiten lassen sollte. Viele Töchter und Söhne sowie Ehepartner/innen haben – bevor sie einen geliebten Mensch in einer Pfelgeeinrichtung anmelden – schon eine eigene Geschichte gelebt – in unserem Fall eben auch zuvor zwei lange und unfassbar anstrengende Jahre mit diversen 24-Stunden-Betreuerinnen im Eigenheim unserer Mutter lebend – bis es eben nicht mehr ging … in meinem Fall war die Entscheidung goldrichtig, diese Tortur (auch für mich) zu beenden und meine Mutter bei ihrem Einzug in ein Pflegeheim vor vier Jahren liebevoll zu begleiten. Jetzt haben ich Zeit für sie, wenn ich bei ihr bin, jetzt sind wir entspannt, jetzt sind wir umsorgt und sicher und ich kann wieder schlafen und meinem eigenen Job nachgehen – das hätte meine Mutter immer so gewollt! Auch ihr geht es jetzt – den bescheidenen gesundheitlichen und pandemischen Umständen entsprechend – gut. Niemand sollte Pflegeheime pauschal verdammen. Dieses Forum dient nicht einem allgemeinen Pflegheim-Bashing, sondern eher einem Austausch in Hinblick auf das, was uns gerade in der Pandemie wiederfährt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie für sich und Ihre Lieben, sollten Sie einmal Pflegedienstleistungen benötigen, immer die richtige Entscheidung fällen können/werden. Mit freundlichen Grüßen, S. Ewers

  28. Bei uns gilt derzeit 3G + Test für alle. Es wird nicht zwischen geimpften und ungeimpften Besuchern unterschieden. Die festgelegten Besuchszeiten müssen strikt eingehalten werden und eine telefonische Anmeldung des Besuches ist mehrere Tage im voraus nötig. Dabei kann es vorkommen, dass man zum gewünschten Zeitpunkt wegen Mangel an Kapazitäten keinen Test vor Ort bekommt.
    Als Betreuer oder Bevollmächtigter muss man die gleichen Hürden für einen Besuch nehmen wie alle anderen auch. An ein spontanes „einfach mal nach dem Rechten sehen“ ist nicht zu denken.
    Informationen kommen bei Verschärfungen von der Heimleitung per Mail. Lockerungen hingegen werden nicht bekannt gegeben.
    Die Bewohner sitzen seit Beginn der Pandemie alleine auf ihren Zimmern. Die Gemeinschaftsräume sind leer.
    Was hier zum „Schutz“ der Bewohner gemacht wird, geht entschieden zu weit und führt weiter zur Vereinsamung.

  29. Also bei uns im Pflegeheim folgegendes Szenario …
    Meine Mutter hat eine Erkältung,sie wird täglich getestet…Schnelltest der 5 Tag in Folge war er negativ und trotzdem müssen wir warten bis der PCR Test von gestern ausgewertet wird.
    Aber sie ist komplett isoliert mit Besuchsberbot… eigentlich… !!!nur ich habe mich erfolgreich gewehrt und mir das nicht gefallen lassen weil meine Mutter auch therapiert werden muss.
    Das geht alles zu weit… man kann doch die alten nicht weg sperren wegen einer Erkältung…. Wenn man geimpft ist und täglich getestet wird.
    Unglaublich

  30. Leider geht alles wieder von vorne los, so rief mich heute der Physiotherapeut meiner Mutter an, dass er nicht ins Pflegeheim dürfe, um mit meiner Mutter Krankengymnastik zu machen. Das ist nicht nur furchtbar wegen der nicht mehr stattfindenden KG. Der junge Physiotherapeut tat meine Mutter auch menschlich sehr sehr gut. Meine Mutter ist 91 Jahre alt und leidet an Alzheimer Demenz. Mehr kann ich derzeit noch nicht berichten.

    1. Ich habe keine Probleme. Sobald es eine Neuerung gibt, werde ich per Mail vom Geschäftsführer unterrichtet. Im Moment 2Gplus. Das finde ich super.

    2. Seit dem 17.11.21 gibt es im privat geführten Pflegeheim unserer Mutter in Sachsen-Anhalt wieder Besuchseinschränkungen: montags, mittwochs und freitags kommen nur mit vorher vereinbartem Termin vormittags je 3 Besucher ( nicht pro Bewohner, sondern für die ganze Station!) und nachmittags je 3 Besucher ins Haus, allerdings nicht in die Bewohnerzimmer.
      Demnach besteht für dienstags, donnerstags und freitags sowie samstags und sonntags Besuchsverbot. Für Samstag und Sonntag bietet man Ausgang an. Es gilt die 3G-Regel.
      Aus Erfahrungen wissen wir, dass diese Besuche häufig in einer dunklen, nicht mit einer Beleuchtungseinrichtung versehenen Flurecke stattfinden, wobei unsere schwerhörige Mutter gegen das relativ helle Fenster schauen muss, vor dem wir sicher lediglich als dunkle Gestalt zu sehen sind. Sie sieht, hört und versteht uns nicht.
      Diese Bedingungen sind würdelos und führen zu viel Verdruss und depressiver Stimmung.
      Da unsere Mutter das auf keinen Fall möchte und sich mit ihrer Sitauation in ihrem Bett arrangiert, werden wir dieses Angebot nicht annehmen.

    3. Ich bin Tochter eines 96-jährigen, dementen Vaters , der leider seit 2 Jahren im Altenheim lebt. Die gewesenen Schließungen und Besuchseinschränkungen haben bereits mir und meiner Mutter die letzte Kraft geraubt, wir sind durch die Hölle gegangen, mein armer Vater war im Heim isoliert, er versteht bis heute „Corona“nicht wirklich, er dachte immer wir haben ihn abgegeben und kümmern uns nicht und lassen ihn alleine. Er sagte mal zu mir „sage bitte Mama, ich lasse mich nicht scheiden!“. Das zerreißt mir das Herz heute noch! Das sind wahre Szenen aus dem Leben! Die Seele wurde durch die Schließungen krank gemacht, aber… man hat scheinbar nichts daraus gelernt
      Und jetzt fängt die nächste Hölle mit Einschränkungen wieder an. Ich kann die Erfahrungen anderer Angehöriger nur bestätigen. Durch die seit dem 15.11.2021 eingeführten Testungen hat man automatisch wieder die Besuchsregelung eingeschränkt. Am Wochende wird einfach nicht getestet, das heißt im Klartext, ich darf meinen Vater nur besuchen wenn ich einen negativen Test vorlege. Ich vermute, dass es jetzt durch die allgemeine 3G Regelung große Wartezeiten an den Teststellen geben wird. Das Heim macht einfach Wochenende und wir Angehörigen können selbst sehen wie wir an unsere Testungen rankommen. Es ist eine bodenlose Frechheit. Man hatte mir bei der letzten Terminvergabe bereits angekündigt, dass die personellen Kapazitäten eingeschränkt seien und dass es gerade zur Weihnachtszeit einen Engpass mit Besuchsterminen wegen den Testungen geben wird. Die Schwächsten der Schwachen werden schon wieder am meisten betroffen sein und gerade an den Feiertagen wieder die meiste Zeit alleine und isoliert sein. Man hat NICHTS aus der Vergangenheit gelernt! Schon wieder macht man die gleichen Fehler! Die Heime beziehen sich auf ihr Hausrecht und machen einfach was sie wollen! Das kann doch nicht so sein!!! Die Heime werden uns Angehörigen die Besuchstermine so stark wie möglich begrenzen, dass das Personal seine Ruhe hat und selbst Weihnachten zu Hause feiern kann. Das ist ein Skandal!!! Uns wird immer gesagt, alles passiert im Heim im Sinne der Bewohner. Nein!!! Das ist eine Lüge! Zum Beispiel, gestern und heute gibt es im Heim meines Vaters keine Besuche, weil an einem Tag finden Impfungen statt und am anderen Tag findet ein interner Weihnachtsmarkt statt. Das heißt, mein alter Vater liegt 2 Tage ganz alleine in Zimmer, wir dürfen nicht kommen weil Besuche einfach gestrichen wurden. 1 Tag verstehe ich noch, aber warum 2 Tage hintereinander. Warum kann man nicht den internen Weihnachtsmarkt verschieben? Was hat mein Vater von einem internen Weihnachtsmarkt? Gar nichts, das bekommt er doch gar nicht mit, aber ein Besuch von uns, das wäre wichtig für ihn! Es ist skandalös! Ohne Worte!
      Meine Eltern sind 3 mal geimpft, ich werde im Dezember das 3. mal geboostert und wir werden trotzdem ausgesperrt und mein Vater wieder isoliert!
      Die Politik beschließt eine Testpflicht in den Heimen, aber berücksichtigt nicht die Konsequenzen. Die Heime setzen die Testungen um aber gleichzeitig reduzieren sie die Besuche weil die Mitarbeiter der Heime ja ständig chronisch mit allem non stop überlastet sind. Also…..geht diese Regelung, wie immer, schon wieder auf Kosten der Angehörigen und vor allem trifft sie wieder die Schwächsten der Schwachen, nämlich die Alten in den Heimen, die wieder isoliert werden und gerade wieder an Weihnachten ausgesperrt werden. Meine Rüge geht gleichzeitig an die Politik, die ihre Entscheidungen mal zu Ende überdenken sollte mit allen Konsequenzen. Die Politik beschließt nur neue Regelungen ohne Rücksicht darauf, wie sie und ob überhaupt realisierbar sind?
      Auf jeden Fall die Verlierer und die am meisten Betroffenen sind schon wieder die Bewohner der Heime und deren Angehörigen. Ich befürchte, wir haben schon wieder traurige, einsame Weihnachten vor uns, es wird wieder nicht nur eine Träne fließen. Man will immer die Alten besonders schützen. Nur leider das Wort „Schützen“ wird in Isolation, Trennung und Alleinsein umgewandelt. Wann endlich wird sich diesbezüglich etwas ändern? Wann werden die Verantwortlichen endlich wach? Fast 2 Jahre Corona haben immer noch nicht gereicht! Es ist ein Skandal und für mich bleibt es ein Skandal!!!

    4. Ich habe meine Tante aus einer WG heraus genommen, da war alles katastrophal, sie ist jetzt in einem Pflegeheim. Da habe ich keine Schwierigkeiten, 2G plus Maske und vor jedem Besuch einen Test, der im Foyer kostenlos vorgenommen wird. Bin bis jetzt sehr zufrieden..

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