Aus unserer Beratungsarbeit

Donnerstag, 17. August 2017

Verliert man seine Geschäftsfähigkeit bei Vollmacht und Betreuung?

Viele Menschen sorgen mittlerweile vor und überlegen sich frühzeitig, wen sie für den Fall gesundheitlicher Beeinträchtigungen bevollmächtigen wollen. In der Regel erfolgt dies über eine Generalvollmacht für die Kinder oder andere vertraute Personen. Ziehen die Betroffenen dann in ein Pflegeheim, kümmern sich häufig die Bevollmächtigten um alles. In der Beratung [mehr]

Mittwoch, 12. Juli 2017

Wo enden die Freiheiten von Demenz-WGs?

Für viele Angehörige liegt der Hauptgrund, sich für eine Demenz-WG zu entscheiden, darin, dass sie sich davon die bestmögliche Betreuung für die dementiell erkrankten Betroffenen erwarten. Gerade die kleine Einheit mit wenigen Bewohnern scheint hinsichtlich der Beaufsichtigung besser geeignet zu sein als ein großes Heim. In vielen Fällen ist dies [mehr]

Freitag, 09. Juni 2017

Wohngruppenzuschlag

Entlastung für Betroffene

Entlastung für BetroffeneDas Wohnen in einer Wohngemeinschaft wird derzeit in vielen Regionen gefördert und etabliert sich als alternative Wohnform zu Heimen. Wie immer, wenn neue Wege gegangen werden, gibt es aber auch viele Graubereiche, die Rechtsunsicherheiten hervorrufen. So auch beim sogenannten Wohngruppenzuschlag. Nach § 38a SGB XI haben Pflegebedürftige, die [mehr]

Freitag, 05. Mai 2017

Pflegeheimbewohner haben Anspruch auf Zimmerschlüssel

Ziehen pflegebedürftige Menschen in eine Wohn- und Betreuungseinrichtung ein, begründen sie dort ihren Lebensmittelpunkt. In der Regel vereinbaren sie vertraglich, dass ihnen in der Einrichtung oder der Wohngemeinschaft ein eigenes Zimmer zusteht, für das entweder ein Mietvertrag besteht oder ein Heimvertrag mit entsprechenden Regelungen. Durch diese vertragliche Begründung eines Wohnsitzes [mehr]

Freitag, 03. März 2017

Hilfen für Angehörige von Pflegebedürftigen

Über 70 % der pflegebedürftigen Menschen werden ambulant versorgt. Der überwiegende Teil davon in den eigenen vier Wänden, größtenteils durch die eigenen Angehörigen oder sonstige informell tätige Pflegepersonen. Man spricht daher auch von der Familie als „größtem Pflegedienst“ in Deutschland. Ohne private Pflegepersonen, auch in Verbindung mit professionellen Pflegekräften, geht [mehr]

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Hilfsmittel kompensiert Pflegebedürftigkeit

Ab Januar wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff nach dem PSG II eingeführt und umgesetzt. Prüfungen, die ab dem 1.1.2017 beantragt werden, werden nur noch nach dem eigens dafür geschaffenen „Neuen Begutachtungsassessement“ (NBA) vorgenommen, um die pflegebedürftigen Antragsteller in einen der fünf neuen Pflegegrade einzugruppieren. Es werden viele Hoffnungen und Erwartungen an [mehr]

Montag, 07. November 2016

Überführung in Pflegegrade – Bestandsschutz

Mittlerweile sind viele Pflegebedürftige von ihren Kassen über ihren künftigen Pflegegrad informiert worden und wissen welche Leistungen sie ab 2017 von der Pflegeversicherung erhalten. Den meisten dürfte somit auch bekannt sein, dass es künftig einrichtungseinheitliche Eigenanteile (EEE) in Pflegeeinrichtungen geben wird. Das bedeutet, dass die Eigenanteile an den Pflegeleistungen, die [mehr]

Donnerstag, 29. September 2016

Begleitung zu Gesprächen mit der Einrichtung

Ein offenes Gespräch ist die beste Basis, um Probleme zu klären und Abhilfe zu schaffen. Für Einrichtungsleitungen gehören derartige Termine zum Geschäft. Personal muss geführt, Bewohner angehört und mit Vertragspartnern wie Caterern etc. Vereinbarungen getroffen werden. Bewohner oder deren Angehörige sind dagegen nicht immer erfahren im Bereich „Krisengespräche“. Hinzu kommen [mehr]

Mittwoch, 31. August 2016

Außerordentliche Kündigung des Heimvertrags

Darauf müssen Sie achten

Darauf müssen Sie achtenEs gibt Situationen, da wollen Angehörige nur noch eins: Ihre pflegebedürftigen Angehörigen aus dem Heim holen, weil sie hinsichtlich der Versorgung unzufrieden sind, wiederholt Mängel feststellen, ständige Streitereien mit Mitbewohnern vorliegen oder kritische Situationen eskalieren. Dass man in diesen Situationen sehr emotional und schnell reagiert, ist nachvollziehbar. [mehr]

Freitag, 29. Juli 2016

Warum muss man bei einer Entgelterhöhung eigentlich zustimmen?

Entgelterhöhung ist eine Vertragsänderung, … Ein Wohn- und Betreuungsvertrag ist ein eigener Vertragstyp, der im Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) geregelt ist. Die Vorschriften des Allgemeinen und Besonderen Schuldrechts finden aber Anwendung, soweit im WBVG oder dem Vertrag selbst keine eigenständigen Regelungen enthalten sind. Das meint, dass bei Abschluss eines Wohn- [mehr]