Aktuelle Themen

Freitag, 23. März 2018 |

Kosten für zusätzlich geliehenes Pflegebett können übernommen werden

Die Kosten für ein leihweise beschafftes Pflegebett sind dann von der Pflegeversicherung zu tragen, wenn der Pflegeversicherte aufgrund eines Sturzes vorübergehend nicht in der Lage ist, sein eigentliches Pflegebett im Obergeschoss zu erreichen. Der Pflegeversicherte im zugrundeliegenden Fall war gestürzt und konnte so sein im Obergeschoss befindliches Pflegebett vorübergehend nicht [mehr]

Freitag, 23. März 2018 |

Mix verschiedener Wohnformen: Wer bildet den Beirat?

Mittlerweile bilden sich im Rahmen von z.B. Quartierkonzepten immer mehr Wohneinheiten für ältere Menschen, die sich aus verschiedenen Versorgungsformen zusammensetzen. So finden sich auch immer wieder verschiedene Angebote des gleichen Trägers „unter einem Dach“, wie z.B. Wohnungen des „Betreuten Wohnens“ (Service-Wohnen) in unmittelbarer Nachbarschaft zum Pflegeheim oder sogar im selben [mehr]

Freitag, 23. März 2018 |

Können Investitionskosten nachträglich erhöht werden?

Heimbetreiber verlangen häufig erhöhte Investitionskosten für einen vergangenen Zeitraum. Dies ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die oft nicht erfüllt sind. In unserer Beratungspraxis häufen sich in letzter Zeit Anfragen zu rückwirkenden Erhöhungen von Investitionskosten in vollstationären Einrichtungen. Dies hängt insbesondere in Nordrhein-Westfalen damit zusammen, dass die zuständigen Behörden erst [mehr]

Montag, 19. März 2018 |

Fachtagung: „Pflege-WGs zwischen Selbstbestimmtheit, Schutz und Kontrolle“

Pflege-Wohngemeinschaften boomen. Sie bieten Antworten auf den Wunsch nach einem möglichst selbstbestimmten Leben bis ins hohe Alter. Sie versprechen Häuslichkeit und professionelle Versorgung in einem. Pflege-WGs sind vermeintlich unbürokratischer und preiswerter als Heime. Auch die Politik setzt auf alternative Wohn- und Pflegeformen, auch um dem steigenden Pflegebedarf zukünftig gerecht zu [mehr]

Montag, 19. März 2018 |

Interview: „Wir brauchen eine Null-Fehler-Kultur“

Der 5. MDS-Pflegequalitätsbericht zeigte leichte Verbesserungen. Damit können wir nicht zufrieden sein, meint BIVA-Vorsitzender Dr. Manfred Stegger. Im Interview mit der Fachzeitschrift CAREkonkret (Ausgabe 9, 2018 | 2.3.2018) fordert er mehr Sanktionen bei Pflegemängeln und eine „‚Null-Fehler-Kultur‘, wie sie woanders selbstverständlich ist.“

Donnerstag, 15. März 2018 |

Verbraucherschutz in der Pflege läuft ins Leere

Bonn. Der BIVA-Pflegeschutzbund stellt fest, dass die Pflegekassen ihre gesetzliche Verpflichtung, die Verbraucherrechte der Pflegebedürftigen wahrzunehmen, offensichtlich vernachlässigen. Trotz der zahlreichen gravierenden Pflegemängel in stationären Einrichtungen haben die Kassen in den vergangenen Jahren so gut wie keine Rückforderungen wegen mangelhafter Leistungserbringung an die Einrichtungen gestellt, wie es im Gesetz vorgesehen [mehr]

Mittwoch, 28. Februar 2018 |

BIVA-Pflegeschutzbund fordert echte Mitbestimmung der Betroffenen im Pflegequalitätsausschuss

Bonn. Bei allen Fragen zu Qualität und zur finanziellen Ausgestaltung der Pflege haben die Pflegebedürftigen selbst bisher keinerlei Mitbestimmungsrechte. Dies betrifft auch den entscheidenden zentralen Pflegequalitätsausschuss. Der Vorsitzende des BIVA-Pflegeschutzbundes, Dr. Manfred Stegger, begrüßt, dass jetzt erstmals die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und andere Betroffenenorganisationen ein Mitbestimmungsrecht in „Verfahrensfragen“ fordern. [mehr]

Freitag, 23. Februar 2018 |

Umfrage: Wie gut lassen sich Heimaufsichtsberichte lesen?

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Wie werden Prüfberichte der Aufsichtsbehörden derzeit genutzt? Wie verständlich sind sie? Welche Informationen erwarten Sie darin und sollten die Berichte veröffentlicht werden? Meinungen und Einschätzungen zu diesen und anderen Fragen rund um die Heimaufsichtsberichte sollen mit Hilfe einer Umfrage gewonnen werden. Ziel der Erhebung ist es die Nutzerperspektive im Hinblick auf [mehr]

Freitag, 09. Februar 2018 |

Unnötige lebensverlängernde Maßnahmen eines Arztes können Schmerzensgeldansprüche auslösen

Bespricht der behandelnde Arzt trotz einer sich verschlimmernden, unheilbaren und in absehbarer Zeit zum Tode führenden Erkrankung die Weiterführung einer Behandlung nicht ausführlich mit dem Patienten oder Betreuer, kann der Patient Schmerzensgeldansprüche haben. Eine verantwortungsbewusste Entscheidung ist dem Betroffenen nämlich nach Auffassung des OLG München nur möglich, wenn er zuvor [mehr]

Freitag, 09. Februar 2018 |

Nach Heim-Schließung: Betreiber muss Schadensersatz zahlen

Das Amtsgericht Bonn hat entschieden, dass Heimbetreiber Schadenersatz leisten müssen, wenn Pflegeeinrichtungen wegen gravierender Mängel geschlossen werden. Der klagende Bewohner hatte Mehrkosten durch den Umzug und durch höhere Unterbringungskosten, die er nach dem Urteil vom Betreiber der Pflegeeinrichtung erstattet verlangen kann. Urteil                          Ein in Bonn gelegenes Pflegeheim wurde Anfang 2015 [mehr]