Pflegeschutzbund e. V.

Nach dem Bericht bei Team Wallraff: Ihre Rechte im Pflegeheim

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Pflege braucht Schutz -
Wir kämpfen für Ihre Rechte!

Sie haben den TV-Beitrag von „Team Wallraff“ gesehen und wollen handeln?  Der BIVA-Pflegeschutzbund unterstützt Betroffene und setzt sich seit 50 Jahren für Bewohnerrechte in Pflegeheimen ein.

Pflege braucht Schutz -
Wir kämpfen für Ihre Rechte!

Sie haben den TV-Beitrag von „Team Wallraff“ gesehen und wollen handeln?  Der BIVA-Pflegeschutzbund unterstützt Betroffene und setzt sich seit 50 Jahren für Bewohnerrechte in Pflegeheimen ein.

Was Sie in der Sendung gesehen haben, erleben wir täglich

Die Sendung hat gezeigt, was wir aus unzähligen Anfragen kennen: Bewohnerrechte in Pflegeheimen werden häufig missachtet – von schlechter Pflege über ungerechtfertigte Kosten bis hin zu fehlender Mitbestimmung.

Seit über 50 Jahren setzt sich der BIVA-Pflegeschutzbund dafür ein, dass Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein gelassen werden. Wir beraten Betroffene, decken Missstände auf und kämpfen politisch für mehr Transparenz und faire Bedingungen in der stationären Pflege.

Auf dieser Seite finden Sie konkrete Handlungstipps, können eigene Erfahrungen teilen und erfahren, wie Sie Mitglied werden, um Unterstützung zu erhalten und unsere Arbeit zu stärken.

Was tun, wenn im Pflegeheim Probleme auftreten?

Viele unserer jährlich 7.000 Beratungen berichten von ähnlichen Erlebnissen wie bei „Team Wallraff“: Pflegemängel, Fehler bei der Medikamentengabe, Unterbesetzung. Hier finden Sie erste Schritte. Für eine kurze, unverbindliche Ersteinschätzung können Sie unser Formular nutzen. Eine individuelle Beratung ist nur als Mitglied möglich.

Dokumentieren Sie Mängel (z. B. Fotos, Notizen, Gespräche) und fordern Sie schriftlich Nachbesserung. Bleibt das Heim untätig, können rechtliche Schritte nötig sein.
👉 Als Mitglied erhalten Sie unsere konkrete Einschätzung und Unterstützung.

Verlangen Sie Einsicht in Medikamentenplan und ärztliche Anordnungen. Klären Sie Abweichungen sofort mit Pflege und (Haus-)Arzt. Bitten Sie um Dokumentation (z. B. verpasste Gabe). Bei ernsten Vorfällen: Arzt/Notdienst, ggf. Heimaufsicht informieren.
👉 Über das Formular erhalten Sie eine erste Orientierung, welche Schritte sinnvoll sind.

  • Unterbesetzung ist keine Entschuldigung für rechtlich unzulässige Versorgungsdefizite. Halten Sie konkrete Auswirkungen fest (z. B. wiederholte Stürze, Dekubitus, Dehydrierung). Fordern Sie Abhilfe bei PDL/Heimleitung und setzen Sie eine angemessene Frist.
    👉 Wir sagen Ihnen in 1–2 Sätzen, wie Sie hier am besten vorgehen.

Das sind Warnzeichen. Lassen Sie sich die Risikoeinschätzung (Sturz-/Dekubitusrisiko) und Maßnahmen erklären. Bestehen Sie auf Anpassung des Pflegeplans. Schwerwiegende Fälle: ärztlich klären lassen; bei Pflichtverletzungen Heimaufsicht einschalten.
👉 Kurze Ersteinschätzung via Formular – individuelle Beratung für Mitglieder.

Bitten Sie um einen verbindlichen Gesprächstermin (PDL/Heimleitung) und bestätigen Sie Inhalte schriftlich. Ziehen Sie die Bewohnervertretung/Heimbeirat hinzu.
👉 Wir geben Ihnen einen Formulierungs-Vorschlag in der Kurz-Einschätzung.

Die Hinweise ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Für eine vertiefte, persönliche Beratung ist eine Mitgliedschaft erforderlich.

Was der BIVA-Pflegeschutzbund konkret für Sie tut

Individuelle Beratung

Für Mitglieder: rechtliche Ersteinschätzungen, Musterbriefe und klare nächste Schritte – per E-Mail oder Telefon.

  • Ersteinschätzung: Kurz, verständlich, zu Pflegemängeln, Medikation oder Personalmangel.

  • Nächste Schritte: Wer ist anzusprechen? Wie dokumentieren? Welche Fristen beachten?

  • Mustertexte: z. B. Nachbesserung verlangen, Medikamentenplan anfordern, Beschwerde an die Heimaufsicht.

Politische Interessenvertretung

Wir bringen Fälle und Daten in Politik & Medien, schreiben Stellungnahmen und setzen Themen auf die Agenda.

  • Ihre Stimmen zählen: Fallberichte (anonymisiert) zeigen Trends und Missstände.
  • Einfluss nehmen: Stellungnahmen, Anhörungen, Kampagnen – auf Landes- und Bundesebene.
  • Mitmachen: Umfragen, Petitionen, Aktionsaufrufe – wir halten Sie informiert.
  • aktuelle Kampagne: Gegen die Abschaffung der Mitwirkung in Baden-Württemberg
  •  

Strategische Verbraucherklagen

Wir führen ausgewählte Verfahren für mehr Transparenz und starke Bewohnerrechte.

  • Wozu? Grundsatzfragen klären, die vielen Betroffenen helfen.

  • Auswahl: Fälle mit Signalwirkung und belastbarer Dokumentation.

  • Ihr Nutzen: Mehr Rechtsklarheit, bessere Verhandlungsposition gegenüber Einrichtungen.

  • aktuelle Klage: für Transparenz bei den Heimkosten

Wissen & Ratgeber

Viele BIVA-Hilfen sind online frei verfügbar – den vollen Zugang zu allen Infos erhalten Mitglieder.

  • Was ist frei?
    Überblicksartikel, erste Schritte, Auszüge aus Anleitungen – ideal für eine schnelle Orientierung.

  • Was ist exklusiv?
    Vollständige Schritt-für-Schritt-Guides, Musterbriefe, Checklisten, juristische Argumentationshilfen, Fallbeispiele und aktuelle Updates – nach Login.

  • Warum Bezahlschranke?
    Ihr Beitrag finanziert unabhängige Beratung, aufwendige Inhalte und unsere politische Arbeit. So sichern wir Qualität – ohne Werbung oder Datenverkauf.

Kostenlose Kurz-Einschätzung

Schildern Sie uns Ihr Erlebnis im Formular. Wir geben Ihnen in 1–2 Sätzen eine unverbindliche Erstorientierung, welche Schritte jetzt sinnvoll sind – ohne Mitgliedschaft.
Für eine individuelle Rechtsberatung und die Begleitung Ihres Falls ist eine Mitgliedschaft erforderlich.

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Hinweis

Bei den Kommentaren handelt es sich um Meinungen von Dritten. Die darin enthaltenen Tatsachenbehauptungen werden vom BIVA-Pflegeschutzbund nicht überprüft.

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  • Beleidigungen und Bewertungen von Personen
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Wir wissen, dass es zu Problemen im Pflegesetting oftmals dann kommt, wenn kein Zeuge zugegen ist. Das hat zur Folge, dass der Kritikpunkt „nicht überprüfbar“ ist. Gerade darin liegen aber meist die wertvollsten Hinweise. Es gibt auch einen Weg, diese Kommentare abzugeben, indem Sie Ihre subjektive Wahrnehmung beschreiben, keine Person nachvollziehbar benennen und auf Verallgemeinerungen verzichten.
Ein Beispiel: Anstatt zu schreiben: „Frau Meier hat nicht einmal einem Bewohner der Station die richtigen Medikamente gegeben.“ Formulieren Sie es in etwa so: „Bei meinem Angehörigen gab es Probleme mit der Medikamentenvergabe, insbesondere mit einer Pflegekraft. Meiner Beobachtung nach waren davon noch viele weitere Bewohner betroffen.“

Sonstiges

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