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Mitgliederversammlung 2010 25-05-10 08:56 Alter: 1274770560 Kategorie: Presse BIVA gestärkt mit neuem Vorstand Auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung am 27. April in Bonn machte die BIVA deutlich, dass sie die bundesweite Interessenvertretung aller Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung ist. Die durch die Föderalismusreform geänderte Zuständigkeit für das Heimrecht vom Bund auf die Länder erfordert einen hohen Einsatz bei der Beratung und Vertretung der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen. Es werden in Zukunft 16 Ländergesetze das bestehende Heimgesetz ablösen. Es ist daher erforderlich, dezentral in den Bundesländern Strukturen aufzubauen. Die BIVA geht mit der Zeit und passt sich den neuen Herausforderungen an. Jeder möchte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Neue Wohn- und Betreuungsformen für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen finden zunehmend Verbreitung. Auch deren Bewohnerinnen und Bewohner dürfen nicht schutzlos bleiben und brauchen eine starke und erfahrene Interessenvertretung. Wie der neue Vorsitzende Heinz Drenkberg unterstrich, erfüllt die BIVA - sie ist die einzige Verbraucherschutzorganisation dieses Personenkreises - eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die der Staat mit dem Ordnungsrecht alleine nicht leisten kann. Bürgerliches Engagement ist hier unerlässlich. Eine Förderung dieser Tätigkeit durch die Bundesländer - ist, so Heinz Drenkberg, unbedingt erforderlich. Als Beispiel kann Schleswig-Holstein genannt werden. Hier wird die Heimmitwirkung durch Ausbildung und Schulung von Multiplikatoren (Beratern) von der Landesregierung aktiv unterstützt. Dadurch hat die Mitwirkung von Bewohnerbeiräten in diesem Bundesland einen hohen Stellenwert erreicht. Pflegemängel gibt es nicht nur in stationären Einrichtungen. Damit „betreutes Wohnen“ nicht zum sprichwörtlichen „bereuten Wohnen“ wird, berät die BIVA seit Jahren schon Angehörige, Betreuer und andere Personen, die sich um ältere oder pflegebedürftige Menschen kümmern. Als Lobby der Nutzerinnen und Nutzer von stationären Einrichtungen hat sie erfolgreich für die Einführung der Heimmitwirkung und für die Schaffung und Stärkung der Heimbeiräte gekämpft. BIVA gestärkt und mit neuen Vorstand Der bisherigen Vorsitzenden Horst Eimer sowie Dr. Steinberg-Krupp und Monika Broy wurden mit einem Dank und einem Präsent aus dem Vorstand verabschiedet. Alle drei kandidierten nicht wieder. Zum neuen Vorsitzenden wurde Heinz Drenkberg aus Bad Oldesloe gewählt. Heinz Drenkberg hat den Vorstand schon einige Jahre unterstützt. Weiter gehört dem Vorstand wie bisher Dr. Ingrid Zundel aus Heidelberg und Joachim Krohn aus Hambergen an. Neu werden Hans-Joachim Grossmann aus Geisenheim und Dr. Rolf Strohecker aus Darmstadt im Vorstand mitarbeiten. Ersatzmitglieder sind Dietrich Schumacher aus Delmenhorst und Ines Kranz aus Braunschweig. Das Hauptprojekt der BIVA mit Förderung durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ist zurzeit das bundesweite Heimverzeichnis www.heimverzeichnis.de , bei dem die Einrichtungen von Gutachtern auf Verbraucher-freundlichkeit begutachtet werden. Es startete im letzten Jahr. Bis zum Jahresende 2009 waren rund 8.000 Heime in dem Programm gelistet. Katrin Markus, die Geschäftsführerin der BIVA und Leiterin des Projektes, erhofft sich in diesem Jahr eine zunehmende Bereitschaft der Einrichtungen sich begutachten zu lassen, um die Auszeichnung „verbraucherfreundlich“ zu erhalten. Dateien: <- Zurück zu: Urteile |
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