Über uns

Hände zusammenDie BIVA setzt sich seit 1974 bundesweit für die Rechte und Interessen von Menschen ein, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie ist damit die einzige bundesweite Interessenvertretung für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und für von Pflege Betroffene. Das schließt sowohl alle Menschen ein, die im Alter und bei Behinderung selbst Wohn- und Pflegeangebote in Anspruch nehmen, als auch deren Angehörige, die sich in der schwierigen Situation von Pflege und Betreuung befinden.

Die BIVA betreibt selbst keine Einrichtungen oder Pflegedienste und steht somit konsequent auf Seiten der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Sie ist gemeinnützig, parteipolitisch und konfessionell neutral sowie finanziell unabhängig.

Die BIVA vertritt die Interessen

  • von Menschen mit Pflege- oder Betreuungsbedarf im Alter und bei Behinderung, vor allem, wenn sie in einer betreuten Wohnform leben
  • von deren Angehörigen, Betreuern und ehrenamtlich Engagierten zum Wohl pflegebedürftiger Menschen
  • von allen BürgerInnen und allen Verbraucher, denen die Sorgen und der Standpunkt von hilfsbedürftigen älteren und pflegebedürftigen Menschen am Herzen liegen

Die BIVA bietet

  • umfassende Fachkompetenz zu Heimrecht, Alters- und Pflegethemen
  • die deutschlandweit einzige kompetente Beratung zu allen sozialrechtlichen und zivilrechtlichen Themen des Heimrechts
  • über 40 Jahre Erfahrung in Vertretung und Durchsetzung der Interessen ihrer Zielgruppe gegenüber Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, z.B. fordert sie bei Gesetzesvorhaben konsequent die Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner ein
  • Unterstützung, Schulung und Vernetzung von Bewohnervertretungen in Pflegeeinrichtungen
  • großes Engagement für soziale Gerechtigkeit

Die BIVA setzt sich ein

  • für die Sicherung von Lebensqualität und Selbstbestimmtheit in allen Heimarten und Wohnformen für pflegebedürftige Menschen, insbesondere
  • für Privatheit, Achtung der Würde, Selbstbestimmtheit und Selbstverwirklichung, Wahrung der körperlichen Integrität, Freiheit der Wahl der Leistungsangebote und Rechtssicherheit.
  • für eine gute Pflege – sowohl stationär als auch ambulant -, in der auf die individuellen Bedürfnisse und die Biografie eines Jeden eingegangen wird und auf freiheitsentziehende Maßnahmen in jeder Form verzichtet wird.
  • für eine zivilgesellschaftliche Demokratisierung des Lebens in Einrichtungen und die Beachtung rechtsstaatlicher Grundsätze gegenüber Bewohnerinnen und Bewohnern von Heimen und sonstigen Wohnformen in Gemeinschaft.
  • für die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Vertreter bei allen Entscheidungsprozessen, die ihr Leben in der Einrichtung berühren, insbesondere bei der Festsetzung der Investitionskosten und der Sicherung von Qualitätsstandards.

 

© Dmitry Naumov – Fotolia.com

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