Ihre Interessenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen

Paar Senioren diskutiert über Vertrag Die BIVA vertritt seit 1974 die Interessen von Menschen, die Hilfe oder Pflege benötigen und daher in betreuten Wohnformen leben. Sie setzt sich für die Stärkung der Rechte von Bewohnerinnen und Bewohnern aller Heimarten und Wohnformen ein und kämpft erfolgreich für Menschenwürde und Selbstbestimmtheit im Alter und bei Behinderung. Die BIVA ist unabhängig und gemeinnützig. Die BIVA bietet auch Angehörigen Rat und Information in schwierigen Situationen bei Pflege und Betreuung.

Auf dieser Website finden Sie neben einer Darstellung unserer Ziele und Tätigkeitsgebiete ein umfangreiches Archiv mit Beratungsthemen, Gesetzen und Gerichtsurteilen. Es kann Ihnen bei vielen Fragen unmittelbar helfen. Auch unsere Publikationen, Merkblätter und Broschüren können Ihnen weiter helfen. Daneben bieten wir werktags einen telefonischen Informations- und Beratungsdienst mit fachkundigen Beratern. Rufen Sie uns an: 0228-909048-0.

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Freitag, 22. April 2016 |

Leistungen für die Verhinderungspflege auch im Ausland

Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Entscheidung vom 20.04.2016 festgestellt, dass einem Pflegebedürftigen auch während eines vorübergehenden Aufenthalts im Ausland die Kosten für die Verhinderungspflege durch einen Angehörigen zu erstatten sind. Hintergrund der Entscheidung war eine Klage eines Pflegebedürftigen, der im Alltag von einer Angehörigen versorgt wird. Mit dieser machte er [mehr]

Freitag, 22. April 2016 |

Mitwirkung des Beirats bei der Verhandlung neuer Pflegesätze

Als Interessenvertreter der Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen sind Bewohnervertretungen insbesondere dann gefordert, wenn eine Erhöhung der Einrichtungskosten ansteht. Beiräte vollstationärer Pflegeeinrichtungen haben das Recht, bei geplanten Erhöhungen des Entgelts für Pflege mitzuwirken. § 85 Absatz 3 des elften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB XI) gibt dem Betreiber einer Pflegeeinrichtung auf, eine Stellungnahme [mehr]

Freitag, 22. April 2016 |

Rauchen ist auch in der Einrichtung Persönlichkeitsrecht

Dass ein erwachsener Mensch rauchen darf, wenn er dies will, ist ein bekanntes Recht, das sich direkt aus den Grundrechten ableiten lässt. Dies gilt selbstverständlich auch für pflegebedürftige Menschen, unabhängig davon, ob sie kognitiv (noch) in der Lage sind, die Gefahr des Rauchens abzuschätzen oder nicht. Rauchverbot in der Einrichtung? [mehr]

Freitag, 22. April 2016 |

BIVA fordert effiziente Verfolgung von Abrechnungsbetrug im Pflegesektor

Beschwerdestellen der Kassen sind erste Anlaufstellen

Bonn. Abrechnungsbetrug durch Pflegedienste ist kein neues Problem. Das stellt die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. fest. Seit Jahren beschweren sich immer wieder Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der BIVA über Formen des Betrugs gegenüber den Pflegekassen. Auf Informationen der Betroffenen zu diesen Vorgängen reagierten die Kassen [mehr]

Mittwoch, 20. April 2016 |

Entwurf der Berliner Mitwirkungsverordnung bleibt hinter Standards zurück

Bonn/Berlin. Auf stärkere Mitwirkungsrechte von Berliner Bewohnerinnen und Bewohnern in stationären Einrichtungen drängt die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. Die geplante neue Wohnteilhabe-Mitwirkungsverordnung in Berlin hält die BIVA für unzureichend. Die darin formulierten Rechte für Bewohnerinnen und Bewohner liegen nach Ansicht der stellvertretenden Vorsitzenden, Corinna Schroth, an [mehr]

Mittwoch, 20. April 2016 |

Tagungsbericht „Das neue Hospiz- und Palliativgesetz“

Statistiken zufolge sterben über 80% der Deutschen in einem Krankenhaus oder in einem Pflegeheim, lediglich 10% in ihrer häuslichen Umgebung. Dabei wünscht sich die Mehrheit, zuhause oder in einem Hospiz zu sterben. Dass dies nicht möglich ist, liegt auch am Fehlen von flächendeckenden Angeboten der palliativen Versorgung. Besonders schwierig scheint [mehr]

Donnerstag, 14. April 2016 |

BIVA für generalistische Pflegeausbildung

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Bonn. Die Bundesregierung möchte in Zukunft die dreigeteilte Pflegausbildung weitgehend vereinheitlichen. Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger und Altenpfleger sollen eine gemeinsame Grundausbildung bekommen und sich erst am Ende ihrer Lehrzeit spezialisieren. Die Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. unterstützt dieses Vorhaben. Die BIVA sieht darin eine Chance für eine Verbesserung der [mehr]

Montag, 11. April 2016 |

BIVA wählt neuen Vorstand

Vorstand der BIVA

Hannover/Bonn. Turnusgemäß wählte die Mitgliederversammlung der gemeinnützigen Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen (BIVA) e.V. einen neuen Vorstand. Der Vorsitzende Dr. Manfred Stegger und die stellvertretende Vorsitzende Corinna Schroth kandidierten erneut für eine dreijährige Amtszeit. Beide wurden einstimmig wiedergewählt. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender ergänzt nun der Vorsorgeanwalt Frederic Seebohm das [mehr]

Donnerstag, 24. März 2016 |

Berlin: Stellungnahme zum Entwurf der Mitwirkungsverordnung

Stellungnahme der BIVA zum Entwurf zur Verordnung über die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner in stationären Einrichtungen nach dem Wohnteilhabegesetz (Wohnteilhabe-Mitwirkungsverordnung – WTG-MitwirkV) Berlin.   zum Dokument

Donnerstag, 24. März 2016 |

Aufgaben von sog. § 87 b-Betreuungskräften

Betreuungskräfte nach § 87 b SGB XI sollen in stationären Einrichtungen zusätzliche Betreuung und Aktivierung der Bewohner ermöglichen. Diese werden dadurch finanziell nicht zusätzlich belastet, da die Vergütung direkt über die Pflegekassen erfolgt. Eine sinnvolle Einrichtung, die mitunter an der Umsetzung scheitert. Nach der vom GKV-Spitzenverband erarbeiteten Betreuungskräfte-Richtlinie haben die [mehr]